Willkommen


Hallo, schön, dass Du – zufällig oder absichtlich – hierher gefunden hast.

Du findest auf meinen Seiten die Reiseberichte der Radreisen, die ich entweder in Begleitung oder allein unternommen habe. Außerdem versuche ich, langsam aber stetig den Bereich Reisetipps auszubauen – nicht dass ich mich als Reiseprofi sähe, aber gerade wenn man Radreise-Neuling ist, ist oftmals nur eine Kleinigkeit unklar, die „von Anfänger zu Anfänger“ ganz gut beantwortet werden kann.

Radreisen ist faszinierend. Zum einen wegen der Geschwindigkeit: man ist schnell genug, um voranzukommen, und langsam genug, um das bereiste Land intensiv wahrzunehmen. Dazu kommt, dass man mit allen Sinnen reist. Beim Durchfahren eines Waldes sieht man die Bäume eben nicht nur, sondern riecht sie auch und hört ihre Bewohner – Eindrücke, die in einem geschlossenen Fahrzeug buchstäblich „außen vor“ bleiben. Auch ist der Kontakt zu Einheimischen in der Regel auf dem Rad leichter als im Auto oder Zug.

Reisen heißt „entdecken“ – Tourismus heißt „vorfinden“. Natürlich greift man auch als Radreisender immer mal wieder auf das eine oder andere touristische Angebot zurück – sei es ein ausgeschilderter Themenradweg, die Infomappe eines Fremdenverkehrsbüros, oder ein Campingplatz in Strandnähe – aber insgesamt bewegt man sich doch stärker im Land, als dies zum Beispiel auf einer organisierten Pauschalreise der Fall wäre.

Einige meiner Artikel beschäftigen sich mit der Wahl der richtigen Ausrüstung. Dazu möchte ich jedoch auch anmerken, dass ich keinesfalls der Meinung anhänge, dass man zwingend mit einer Ausrüstung im vierstelligen Preisbereich auf die erste mehrtägige Tour starten muss. Wenn man ohnehin schon Ausrüstung daheim hat, dann kann man die getrost verwenden. Ich traf Radler, die mehrere Jahre lang jeden Sommer mit einem sehr abgenutzten Supermarktzelt unterwegs waren und tolle Reiseerlebnisse hatten. Aber wenn man etwas ohnehin neu beschaffen muss, schadet es wohl auch nicht, sich vor dem Kauf ein paar grundsätzliche Gedanken zu machen, welcher Kocher, Schlafsack etc. am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt. Denn das oft gehörte Sprichwort „Wer billig kauft, kauft zweimal“ gilt für Ausrüstungsgegenstände in besonderem Maße, sodass es sicher sinnvoll ist, lieber einmal etwas mehr auszugeben und dann viele Jahre Freude an dem erworbenen Gegenstand zu haben.

Was ich definitiv nicht bin: ein Ultraleichtgewichtsfanatiker. Vermutlich wird der eine oder andere bei meiner Ausrüstung den Kopf schütteln. Ich bin der Ansicht, dass der größte Gewichtsfaktor immer noch auf dem Rad sitzt und strampelt. Und ob ich nun mit meinem Kampfgewicht plus Rad plus Gepäck auf 130kg oder 135kg komme, ist meines Erachtens nicht so sehr von Bedeutung. Bergauf mag man den Unterschied spüren, in der Ebene gilt einfache Physik: was rollt, das rollt 🙂 – Tipps, wie man aus einer alten Telefonkarte ein Fünf-Gramm-Essbesteck schnitzt, wie man am besten aus den Landkarten Flüsse und Wiesen herausschnibbelt oder wie man sich statt ins Zelt am elegantesten in einer Maler-Abdeckfolie einwickelt, ohne zu ersticken, findest Du hier nicht. Denn für mich ist Radreisen kein Wettbewerb und auch kein Leistungssport – sondern eine wunderbare Art, aktiven Urlaub zu verbringen und sich dabei bestens zu erholen.

Viel Spaß beim Radeln, beim Reisen und hier auf 48zwoelf.de

Daniel