02.04.2011 - Beitrag zur innerstädtischen Sicherheit in Freiburg

Radwege in der falschen Richtung zu benutzen (also "links" zu radeln) kann in mehrfacher Hinsicht gefährlich sein: zum Einen rechnen Autofahrer, die über Einmündungen hinweg Radwege kreuzen, nicht unbedingt mit Radlern von rechts und übersehen diese möglicherweise. Andererseits rechnen auf den Wegen auch andere Radler und Fußgänger nicht unbedingt mit dem unerwarteten Gegenverkehr. Zudem sind manche Radwege schlicht und ergreifend zu schmal, um in beide Richtungen befahren zu werden.

In Freiburg habe ich nun eine Maßnahme gesehen, die zumindest die Radler, die gedankenlos in der falschen Richtung radeln, auf die richtige Seite zu locken. Hier weisen großflächig auf den Radweg aufgetragene Beschriftungen auf die falsche Richtung hin - richtig lesbar sind sie nur für die Falschfahrer.

Wer mit voller Absicht geisterradelt, wird sich davon sicher nicht beeindrucken lassen, aber das dürfte wohl eine Minderheit sein.

Ich halte diese Radwegbeschriftung für eine gute Sache, zumal sich die Kosten für die Maßnahme in Grenzen halten dürften.

Warnhinweis direkt an der Einmündung Für Lernschwache: Wiederholung 75 Meter später Schilder am Schlossbergring
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Geisterradler

Diese Maßnahme finde ich auch super!
Geisterradler sind auch die, die den Radverkehr in Verruf bringen.
Ebenso die Radler, die ohne Licht fahren und die, die Rotlichtverstöße begehen.

LG
Highner
http://highner-and-bikes.blogspot.com/

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