Allgemein


Diese Folge ist jetzt nicht unbedingt der klassische Tourenbericht, sondern ein Beitrag zum Aktionsmonat „Weltuntergang“ der Geschichtenkapsel. Die Idee dazu hatte Mario (bekannt als @crossgolf_rebel auf Twitter, hier auch der Link zu seinen Produktionen) – wir stellen uns einfach dem Szenario, aufzuwachen und die letzten beiden verbleibenden Menschen zu sein. Ich hoffe, es gefällt euch und ihr gebt reichlich Feedback 🙂 Viel Spaß beim Hören. http://www.48zwoelf.de/files/4812-076.mp3

4812-076: Zu zweit allein in Schottland #apodcalypse


Die schnelle Variante der Nudeln in Tomatensauce habe ich euch schon hier vorgestellt – sie ist ideal, wenn man keine Frischzutaten kaufen konnte. Wer jedoch einen Supermarkt in Reichweite hat, der kauft sich – neben den Nudeln – – 1 Päckchen gemischtes Suppengrün – 2 Zwiebeln – 1 Dose gehackte Pizzatomaten Während man schon mal im Topf 1 die Nudeln in Salzwasser kochen lässt, kommen in Topf 2 ein paar Tropfen Öl und das ganze Suppengemüse und die Zwiebeln, alles in feine Würfel geschnitten (bzw. den Lauch in feine Viertelringe). Wenn die Nudeln noch etwa drei Minuten haben, bis sie […]

Gute Tomatensauce zu Nudeln


Wer das Glück hat, kurz vor Erreichen des Tagesziels einen Supermarkt auf der Strecke zu haben, kann sich ein Schweinegeschnetzeltes bereiten (schließlich sollte man das Fleisch nicht allzulange ohne Kühlung transportieren). Für einen Hungrigen kaufte ich: – 1 kleines Schweineschnitzel (100-120 Gramm) – 4 Champignons (die braunen schmecken besser als die weißen) – 2 kleine Zwiebeln – eine Miniflasche Weißwein (0,25 Liter) – 1 kleine Karotte – nach Wunsch ein Päckchen H-Sahne (kann auch durch ein Päckchen helles Soßenpulver ersetzt werden, dann ist die Soße nicht ganz so fettreich) Los geht es: ein paar Tropfen Öl in den Topf, Schnitzel […]

Schweinegeschnetzeltes



Auch auf dem Trangia schnell bereitet und super lecker. Voraussetzung ist ein Supermarkt, wo man das nötige Gemüse einzeln bekommt, weil einem unterwegs der Kilosack Möhren vielleicht doch etwas zu sperrig sein dürfte. Für einen Hungrigen (mich) kaufte ich 1 große Karotte 1 kleine Zucchini 2 kleine Zwiebeln 1 gelbe Gemüsepaprika und 1 Dose gehackte Pizzatomaten. Klar gehören in ein Ratatouille Auberginen und nicht unbedingt Paprika. Könnt ihr natürlich gerne machen. Ich persönlich mag halt keine Aubergine. Während in Topf 1 die Beilage köchelt (Reis oder Ebly passen super, aber Nudeln gehen sicher aus), gebe ich in Topf 2 ein […]

Ratatouille


Dreißig Routen zum Oberthema „Sagen und Mythen der Ortenau“ gibt es seit etwa einem Jahr im Landkreis – beschildert sind sie mit einem kleinen quadratischen Symbolbild auf blauem Grund, dem Namen und der Nummer. Stefan und ich haben die Route 6 – Waldbrieftour beradelt: Route 2.854.119 – powered by www.bikemap.net Die Sage dahinter ist, dass man sich anno tobak nicht einig werden konnte, wo die Grenzen des Korker Waldes verlaufen sollen. Man ließ nun einen Stier los, folgte ihm und nahm seine Marschroute als Waldgrenze. So die Sage – und deshalb steht in Kork auf dem Bühl auch die beeindruckende […]

Die Waldbrief-Tour


Für den Schwedischen Seejägertopf braucht man – einen schwedischen See (es geht auch ohne, dann ist es aber ein ordinärer Jägertopf) – zwei Handvoll Nudeln – zwei Becher Wasser (plus eventuell einen großen Schluck) – Brühpulver – Trockenzwiebeln (oder frisch) – zwei große frische Champignons (oder eine 180g-Minidose Champignonscheiben) – eine Handvoll Speck – ein Päckchen Knaggi-Jägersoßenpulver In Topf 1 werden die Nudeln in dem Wasser mit den Zwiebeln und dem Brühpulver gekocht und 3 Minuten vor Kochzeitende vom Feuer genommen. Dann wird in Topf 2 der Speck angebraten, danach kommen entweder die frischen Pilze plus Schluck Wasser oder die […]

Schwedischer Seejägertopf



In Schweden entdeckt und für lecker befunden. Das Rezept lässt sich in einem einzigen Topf bereiten. Benötigt werden zwei Handvoll Nudeln, zwei Becher Wasser (0,5l), etwas Brühpulver, ein paar Trockenzwiebeln, eine Dose Thunfisch in Wasser und ein Päckchen Helle Kräutersoße (Pulver von Knaggi oder einem anderen großen Hersteller). Wasser mit Brühpulver und Trockenzwiebeln im Topf zum kochen bringen, Nudeln dazu, 3 Minuten vor Kochzeitende der Nudeln den Thunfisch dazu, eine Minute vor Ende das Soßenpulver, gut rühren, Flamme aus, guten Appetit!

Thunfisch-Kräutersoße zu Nudeln


Kleine Halbtagesrunde durch schöne Natur, steigungsfrei, mit einer erfreulich hohen Dichte an Geocaches 🙂 Radroute 1474959 – powered by Bikemap  Bei Kehl geht es über die Europabrücke nach Strasbourg. Dort wird nördlich in Richtung Robertsau und La Wantzenau zunächst dem Radweg zu den Forts gefolgt, bevor dann in La Wantzenau der erste Abstecher zu einem kleinen „Umweg“ erfolgt. Diesen habe ich ursprünglich wegen einer Geocacherunde eingelegt, er ist jedoch auch für den Nichtcacher wegen der wunderschönen Natur zu empfehlen. Über Kilstett und Gambsheim geht es später dann zurück zum Rhein, der überquert wird. Es geht über die Dörfer zurück in […]

Kehl – Strasbourg – Gambsheim – Rheinbischofsheim – Honau – ...


Ein Themenradweg rund um Kehl und Strasbourg Radroute 1450726 – powered by Bikemap  Beiderseits entlang des Rheins – zumindest dort, wo er die Grenze zwischen Frankreich und Deutschland darstellt, also grob zwischen Basel und Karlsruhe – gibt bzw. gab es zahlreiche militärische Befestigungsanlagen aus Kriegszeiten, so genannte Forts (Klugschiss am Rande: gesprochen wird das Wort auch im Deutschen französisch, das „t“ ist also stumm, die Aussprache also wie das deutsche Wort „vor“. Das, was „Fort“ gesprochen wird, ist eine Automarke 🙂 ). Die kleineren dieser Bunkeranlagen sind zu einem großen Teil nach Kriegsende gesprengt worden, die Ruinen existieren noch, aber […]

La piste des forts / Der Radweg zu den Forts



Man kann ja nun über einiges, was die europäischen Institutionen in Brüssel und Strasbourg so produzieren, geteilter Meinung sein. Richtig nützlich für den Radreisenden ist aber dieses kleine Büchlein, dass es kostenlos entweder zum Download oder als Papierausgabe nach Hause gibt 80 Seiten ist es stark – das European Bicycle Lexicon. Was es bietet? Eine Übersicht über alle wichtigen Fahrradtypen, -teile und Radwegarten in allen europäischen Sprachen – jeweils mit Abbildung. Wer also im Bedarfsfall nicht auswendig weiß, was „Gepäckträger“ auf französisch, „Sattelstütze“ auf schwedisch, „Radfahrstreifen“ auf tschechisch heißt, ist mit diesem Buch als Ergänzung zum normalen Reisewörterbuch, das diese […]

Europäisches Fahrradlexikon/ -wörterbuch für lau


In Norddeutschland getestet und für gut befunden 🙂 Gut, für diese Sauce sollte man doch beide Töpfe benutzen – einen für die Nudeln, einen für die Sauce, denn durch den Käse würde die Geschichte wohl anbrennen, würde man versuchen, die Nudeln direkt in der Sauce zu kochen, wie es bei der Tomatensauce problemlos geht. Also: Nudeln im einen Topf kochen, bis sie fast al dente sind. Topf vom Feuer nehmen und abdecken – die Restwärme reicht aus, um die Nudeln fertig zu garen. Deshalb auch noch nicht abgießen! Im zweiten Topf einen halben Liter Wasser aufkochen, einen Brühwürfel hinein, wenn […]

Helle Käsesauce zu Nudeln


Auch wenn ich keinewegs ein Ultraleichtradler bin, halte ich es dennoch für sehr sinnvoll, nicht zuviel mitzuschleppen – auf diese Weise lässt sich sowohl das Gewicht als auch das Volumen des Gepäcks reduzieren. Mein anfänglicher Fehler war, von allem Verbrauchsmaterial viel zu viel mitzuschleppen. Aber ich bin ja wenigstens in Maßen lernfähig, daher versuche ich bei jeder Reise, meine Vorräte an allem möglichen Dingen besser an den tatsächlichen Bedarf anzupassen. Denn von manchen Dingen zu wenig mitzunehmen, halte ich deshalb für unpraktisch, weil es manche Dinge praktisch nur in zu großen Mengen nachzukaufen gibt. Damit Du auch etwas von diesem […]

Verbrauchsmengen



OK, eigentlich ist es nur eine Weiterentwicklung der Basis-Tomatensauce, aber ich finde, es schmeckt richtig gut. Und Dosen-Thunfisch ist allein von seiner Transport- und Lagerfähigkeit ohne Kühlung dem Hackfleisch doch deutlich überlegen. Ziel ist es wieder, nur einen Topf zu nutzen. Also (Rezept für einen Hungrigen, die doppelten Mengen für zwei Leute kriegt man alles auch noch gerade so im 1,75-Liter-Trangiatopf unter) etwas über einen halben Liter Wasser in den Topf und rauf auf den Brenner. Einstweilen zwei kleine Zwiebeln schälen und mittelfein würfeln. Rein damit ins Wasser, je früher, je mehr Geschmack geben sie ab. Wenn das Wasser kocht, […]

Penne al tonno


So ganz ohne Stromverbrauch geht es auch auf dem Rad bei den wenigsten. Ob man nun ein Mobiltelefon dabeihat, Fotoapparat und/oder Videokamera, MP3-Player, eventuell sogar ein Netbook oder auch nur die Taschenlampe, irgendwo braucht fast jeder Strom unterwegs. Bei Fotoapparat, Taschenlampe und MP3-Player habe ich bislang immer darauf geachtet, dass diese mit Standard-AA- oder AAA-Batterien betrieben werden können. Bei Camcorder und Mobiltelefon wird das schon recht schwierig, und auch beim Fotoapparat ist man doch in der Modellauswahl recht eingeschränkt. Für diejenigen, die in Hotels und Pensionen übernachten, ist das wohl kein Problem, da lädt man die Akkus einfach abends im […]

Strom im Eigenbau


Was brauche ich unterwegs? Was nicht? Wieviel wird das alles wiegen? Wie kann man Volumen und Gewicht sparen? Wer das erste Mal für eine Radreise packt, ist sich sicher unsicher… Wie ist auf der Startseite schon andeute, bin ich alles andere als ein Ultraleichtradler. Ich habe schon von Menschen gelesen, die mit Zeltgepäck auf 7kg in einem Fahrradkorb kommen – was ich einerseits bewundernswert finde, für mich aber andererseits wahrscheinlich nicht das Wahre wäre. Packen, egal ob für eine Rad- oder sonstige Reise, ist immer ein Kompromiss. Je mehr ich mitnehme, umso mehr Komfort habe ich wahrscheinlich, wenn ich die […]

Gepäck- und Gewichtsoptimierung



Für Teetrinker uninteressant, für Kaffeetrinker um so wichtiger: wie gelingt der Start in den Tag unterwegs? Die einfachste Lösung: Instant-Kaffee. Den muss man nur irgendwie wasserdicht transportieren (Weithalsflasche) und hat keine Scherereien mit Gerätschaften oder Filtern. Aber mal ganz ehrlich: es schmeckt auch nicht nach Kaffee 🙂 Auch gerätefrei, mit vollem Kaffeearoma, aber nicht jedermanns Sache: Westernkaffee. Soll heißen: Kaffeemehl ins kochende Wasser geben, etwas weiterköcheln lassen, Flamme weg und warten, bis sich das Kaffeemehl abgesetzt hat. Gibt einen sehr kräftigen Kaffee – und leider auch erhöhten Reinigungsaufwand in der Tasse, denn das Kaffeemehl neigt gelegentlich auch zum Anbacken Papierfilter […]

Kaffee


Wohl kaum ein anderes Fahrradteil hat so direkten Einfluss auf das Wohlbefinden wie der Sattel. Grund genug, den richtigen Sattel sorgfältig auszuwählen. Zunächst muss eines klar sein: den richtigen Sattel gibt es nicht. Den muss jede/r für sich selbst finden. Daher kann ich hier nur einige Grundgedanken formulieren. Weitverbreiteter Irrtum: „Weich“ wird mit „bequem“ gleichgesetzt. Besonders schön ist das bei manchen Seniorenfahrrädern zu sehen, bei denen der ohnehin schon weiche Sattel so lange mit Polstern und Fellbezügen umwickelt wird, bis das Ganze schon fast kugelförmig ist. Möglicherweise ist das auf einer Kürzeststrecke sogar bequem, aber längere Distanzen wollte ich auf […]

Gut gesessen ist gut geradelt


Die Auswahl an Packtaschen ist riesig – trotzdem sieht man bei Radreisenden immer wieder dieselben Modelle. Zufall? Irgendeine Form der Gepäcktasche braucht wohl jeder Radreisende. Wenn man nicht nur gerade ein langes Wochenende mit Zahnbürste und Wechselunterwäsche bei Hotelübernachtung plant, hat man in der Regel mehr dabei, als in einen kleinen Rucksack passt. Und obwohl es inzwischen tolle Radrucksäcke gibt, die durch ein Luftpolster zwischen dem Rucksack und einem Netz, das am Rücken liegt, dem verschwitzten Rücken ganz gut vorbeugen, halte ich es doch für wesentlich angenehmer, mit freiem Rücken zu radeln. Jetzt steht man also im Fahrradgeschäft, will seine […]

Rucksack, Packtaschen oder doch lieber die Reisetasche?



Spätestens wenn man mit vollem Zeltgepäck reist, wird der Platz am Hinterrad knapp – auch vorne sollten Packtaschen befestigt werden. Frontgepäckträger sind bei den meisten Fahrrädern nicht serienmäßig montiert. Eine Ausnahme sind vielleicht die älteren französischen Räder von Motobecane oder Peugeot, die gelegentlich einen kleinen Gepäckträger über dem Vorderrad montiert hatten. Über diese Gepäckträger möchte ich mich aber nicht auslassen – für die Radreise ist deren Tragfähigkeit zu klein, und durch den hohen Schwerpunkt kann man ohnehin nur leichteste Dinge darauf transportieren. Diese Art von Gepäckträgern war eher für leichte Dinge bei Alltagsfahrten in der Stadt gedacht. Ideal für Reisegepäck […]

Gepäckträger vorne


Die Taschen sind gepackt und irgendwie sollten sie am Rad befestigt werden. Zeit, sich über den Gepäckträger Gedanken zu machen. Die meisten Alltags-, City-, Trekking- und Tourenräder (Reiseräder ohnehin) werden bereits vom Hersteller mit einem hinteren Gepäckträger ausgeliefert. Oft ist es ein relativ einfaches Modell aus Draht, das für eine Belastung in der Größenordnung von zehn Kilogramm ausgelegt ist. Obwohl diese Dinger gerne mal aussehen, als ob sie schon vom bloßen Anschauen auseinanderbrechen, können sie recht stabil sein. Ich musste meinem Modell knapp über vier Jahre mit Radreisegepäck, Großeinkäufen, 20 kg schweren Gasflaschen und so weiter zusetzen, bevor er kaputt […]

Gepäckträger hinten


Schmecken zum Frühstück oder als süßes Abendessen. Und wer es lieber pikant mag, den wird sicher niemand hindern, die Pfannkuchen pikant zu würzen oder zu belegen. Als Maß dient die Alutasse, pro Pfannkuchen braucht man ein Ei, etwas Milch, etwas Mehl und ein paar Krümel Salz. Außerdem Öl zum Braten. Das Ei wird in die Tasse geschlagen und die Tasse bis knapp über die Hälfte mit Milch aufgefüllt. Dann kommt die Prise Salz dazu und nun wird mit der Gabel so lange Mehl daruntergekleppert (langsam, sonst klumpt es), bis der Teig zähflüssig ist. Kocher in Betrieb nehmen, Pfanne drauf, ein […]

Süße Pfannkuchen



Erfahrene Wünschelrutengänger und Regentänzer brauchen vielleicht kaum Wasser mitzunehmen – für alle anderen ist es schon ratsam. Wasser ist relativ schwer und voluminös – und ist bislang auch noch nicht in getrockneter Form erhältlich (auch wenn man im Lauche&Maas-Sortiment als netten Scherz das dehydrierte Wasser finden kann). Du solltest Dir also ungefähr darüber klar werden, wieviel Wasser Du als Vorrat brauchst. Dies hängt natürlich entscheidend vom Klima ab (im Sommer in Spanien ist Dein Bedarf sicher erheblich höher als im Frühling an der Mosel) und auch davon, wie oft Du Wasser nachfüllen kannst und willst. Wenn Du eine organisierte Bodensee-Umrundung […]

De Sultan hät Doosch – der Wasservorrat


Was braucht man, was braucht man nicht und wie packt man es kompakt so, dass sich nicht der Zucker mit dem Öl verbindet? Klar, einen Kocher braucht man wohl, außer man möchte eine „kalte Küche“ zusammenpacken. Über die verschiedenen Kocherarten habe ich mich hier schon ein bisschen ausgelassen. Was noch? Töpfe bzw. Kochgeschirr. Im Falle des Trangia-Kochersets bildet das Kochgeschirr zusammen mit dem Kocher eine Packeinheit, die man mit zwei Tellern, zwei Alutassen, Spülbürste (ohne Stiel), Schneidbrett (Multidisk) und Kochstern auch noch erweitern kann, ohne dass die Gesamtgröße wesentlich steigt. Auch Feuerzeug und Streichhölzer finden drinnen noch Platz. Wer allein […]

Es ist angerichtet – die Küche in der Packtasche


Bei der heutigen Auswahl an Schlafsäcken kann man fast verzweifeln. Füllungsmaterial, Schlafsackform, Material der Hülle – alles scheint es in zig Varianten zu geben. Ich versuche, einen groben Überblick zu verschaffen: Um eines deutlich zu machen: den perfekten Schlafsack gibt es nicht – sonmst gäbe es nicht so viele grundverschiedene Modelle. Bestenfalls kannst Du dich für den Schlafsack entscheiden, der für Dich am geeignetesten ist. Form: Die meisten Schlafsäcke sind mumienförmig, rechteckig (so genannte Deckenschlafsäcke) oder eiförmig. Die Mumienform bedeutet eine recht kleine Luftmenge um den Körper herum, man friert also weniger als in gleich isolierten Deckenschlafsäcken. Allerdings fühlen sich […]

Daune oder Kunstfaser?



Zelt steht, Schlafsack ist ausgerollt – fehlt noch was? Klar, die Isomatte. So gut der Schlafsack die Körperwärme hält – gegen Bodenkälte kann er nicht schützen, da die Füllung des Schlafsacks durch das Körpergewicht zusammengedrückt wird und somit keine isolierende Luftschicht mehr besteht. Sich auf eine einfache Luftmatratze zu legen, ist keine gute Idee. Abgesehen von möglicherweise gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffen billiger Modelle ist das Schlafen darauf selten bequem. Auch wiegen die meisten Luftmatratzen zuviel und haben ein zu großes Packmaß. Und wer will ernsthaft jeden Abend das Ding mit dem Mund aufblasen (oder noch eine ausreichend große Luftpumpe mitschleppen)? Eben. Die […]

Wie man sich bettet…


Stabiler Zweibeinständer am Rad, halbwegs gleichmäßige Gewichtsverteilung und trotzdem kippt das Rad dauernd um, weil das Vorderrad zu einer Seite hin umschlägt? Dagegen gibt es ein kleines Zubehörteil, das sich „Lenkungsdämpfer“ nennt. Es verhindert, dass das Vorderrad, sobald es bei geparktem Rad in der Luft schwebt, zu einer Seite hin umschlagen und damit das ganze Rad zum Umfallen bringt. Da man aber auch oft eine Möglichkeit findet, das Rad so abzustellen, dass das Vorderrad auch ohne Lenkungsdämpfer nicht umschlägt, z.B. durch Anlehnen, braucht man vielleicht nur selten eine Möglichkeit, das Vorderrad gerade zu halten. Die einfachste und billigste Lösung heißt: […]

Vollbepacktes Rad kippt um?


Zumindest ein feuchtes Handtuch hat man wohl regelmäßig. Aber auch andere Wäsche wird keineswegs immer über Nacht trocken. Was tun? In der Packtasche ist die feuchte Wäsche sicher schlecht aufgehoben. Zum einen bildet sich in einer wasserdichten Tasche bei warmen Temperaturen sonst schnell ein Klima, in dem Schimmelpilze prächtig gedeihen, und zum anderen würde nach einem Tag Fahrt so auch ehemals saubere und trockene Wäsche muffig und feucht. Für die Handtücher hat es sich bewährt, diese einfach quer über das Gepäck zu spannen – bei mir also auf den Packsack unter den Spanngurt. Abends ist das Handtuch wieder trocken, selbst […]

Wohin mit nasser Wäsche?



Selbst wenn man sich überwiegend kalt verpflegt (wie Gunnar und ich 2009 in Schweden) oder auf die örtliche Gastronomie zurück greift (wie ich 2006 in Tschechien), braucht man irgendwann mal einen Kocher – und sei es nur fürs Kaffeewasser. Modelle gibt es viele, was die Wahl nicht unbedingt erleichtert. Wer beim Bund war, kennt sicher noch den Klapp-Esbit-Kocher. Der Kocher selbst ist, wie alles, was der Staat seinen Soldaten anvertraut, aus gutem Grund ziemlich unzerstörbar und einfach zu bedienen 🙂 Er ist zusammengeklappt etwa so groß wie zwei nebeneinander liegende Zigarettenschachteln und in ihn passen (für den platzsparenden Transport) entweder […]

Wie wird das Wasser heiß? Der Campingkocher


Na ja, eigentlich ist es eher ein „Kartoffeltopf mit Ei“ – in der Trangiapfanne ist die Portion etwas schwierig zu wenden und der Topf wird vorher ohnehin gebraucht. Aber im Titel klingt „Kartoffelpfanne“ einfach mehr nach Wildnis, Freiheit und Abenteuer – und sei es nur auf dem Campingplatz 🙂 Viel geradelt? Klar. Hunger? Freilich. Also, los gehts. Der geneigte hungrige Leser nehme… Zwei große, drei mittlere oder vier kleine Kartoffeln. Diese werden kunstvoll geschält und in kleine Würfel (so etwa 1 cm Kantenlänge) geschnitten – kleine Würfel garen schneller ;). Ab in den Topf, etwas Salz darauf und dann Wasser […]

Kartoffelpfanne mit Ei


Oh, ich höre schon die Badner laut und die Württemberger noch lauter protestieren. Ich weiß, ich weiß, ich bin ein kulinarisches Tiefdruckgebiet. Zu Linsen gehören eigentlich Spätzle und sonst gar nichts (na ja doch, Würstchen natürlich). Entstanden ist die „Kreation“ in Tschechien 2006, als gegen Ende der Tour das Päckchen mit den Linsen an einer Seite aufgeplatzt war und ich halt leider Gottes weder Eier, Mehl noch mein Spätzlebrett dabei hatte, dafür aber noch etwas Reis. Und geschmeckt hat es trotzdem. Zubereitung? Nichts einfacher als das. In den Topf ein kleines bisschen Öl geben und auf mäßiger Flamme erhitzen. Die […]

Linsen mit Reis



Einfaches Grundrezept für eine Sattmacherportion Nudeln in Tomatensauce. Es geht schnell und danach ist nur ein Topf zu spülen. Verfeinern der Sauce ist vielfältig möglich Die Nudelmenge richtet sich nach dem persönlichen Hunger. Ich habe am Ende einer Tagestour auch keine größeren Probleme, ein 250g-Päckchen niederzumachen – das ist auch die Menge, die sich noch gefahrlos im 1-Liter-Topf zubereiten lässt. Ebenso passt der 1-Liter-Topf (und das Rezept) auf ein 250g-Päckchen getrocknete Tortellini oder Ravioli, wie es sie bei Feinkost Albrecht oder dem Discounter Deines Vertrauens gibt. Um schneller zu Tisch bitten zu können und nachher weniger Abwaschgeschirr zu haben, kochen […]

Nudeln mit Tomatensauce


Also gut, die Wahl ist auf „Camping“ gefallen. Das macht unabhängig und ist preiswerter als die Unterkunft in Pensionen, Jugendherbergen oder Hotels. Andererseits erhöht es die Gepäckmenge deutlich. Und die Wahl des richtigen Modells will auch gut überlegt sein. Schließlich soll das Gute Stück ja mehrere Urlaube halten – und für ein ordentliches Zelt kann man auch ordentlich Geld ausgeben. Wieso? Es gibt doch auch beim Discounter oder beim Kaffeeröster immer mal wieder ganz schicke Dreimannzelte für wenig Geld. Stimmt. Die Konstruktion basiert meistens mehr oder weniger auf einem Igluzelt, dass in den frühen und mittleren Neunzigern in teilweise ganz […]

Welches Zelt?


48zwoelf-Leser Mark hat mir eine interessante Frage per e-Mail gestellt. Da ich denke, dass die Antwort nicht nur für ihn interessant sein könnte, erlaube ich mir, hier in aller Öffentlichkeit zu antworten. Mark möchte wissen: „Wie ist das eigentlich auf Campingtouren: wenn du wild gezeltet haben solltest;) hast du da bei Tagestouren dein Zelt (unbeaufsichtigt) stehen lassen? Dieselbe Frage habe ich für Campingplätze… Kann man da sein Zelt incl. Schlafsack und Utensilien bedenkenlos liegen lassen, wenn man in die Berge wandern geht? Denke schon, dass da eine Aufsicht oder so ist. Wie hast du das gemacht?“ Gute Frage – und […]

28.01.2012 – Zelt oder Rad unbewacht lassen?




Auf diesen Artikel bin ich gestoßen, weil Sash ihn in seinem Google+-Stream verlinkt hat. Auf jeden Fall gehört er definitiv hier hinein: ein bisschen über die Vorurteile, die uns Radler betreffen, sollte man schließlich schon schmunzeln können (bevor Aufschreie kommen: der Artikel ist als Satire gekennzeichnet 🙂 ) Einziger Berliner Radfahrer mit Licht gefasst

05.11.2011 – Schockierende Festnahme in Berlin


Der Forumslader funktioniert bei mir ganz ausgezeichnet – außer dass ich in diesem Jahr mit einem kaputten, weil tiefentladenen Akkupack unterwegs war. Das wiederum liegt aber wohl eher an meiner grandiosen Akkupflege als an der Elektronik. Eine andere Sache ist die Frage, wie man den Strom vom Dynamo in die Elektronik bekommt. Ich fahre die Bastelei in der Lenkertasche spazieren und habe dazu ein dünnes zweiadriges Kabel vom NaDy zur Tasche gelegt, das mit einem Tamiya-Stecker gelöst werden kann. Oder eben auch nicht, falls man es mal vergisst und dadurch das Kabel an andere Stelle auseinander zupft, wenn man die […]

09.10.2011 – Klasse Idee zum Forumslader



Dass die Taschen und sonstigen Produkte von Ortlieb von sehr guter Qualität sind, hat sich wohl zwischenzeitlich herumgesprochen. Dass auch der Kundenservice bestens ist, habe ich nun erfahren. Ich nutze Ortlieb-Taschen seit mehreren Jahren. Und zumindest meine gelben Backroller werden härtestens beansprucht – die sind nämlich neben ihrer tragenden Rolle im Urlaub noch jeden Tag für den Transport meines Alltagskrams zuständig. Und da ich ja auch gerne mal schaue, wie sich was maximal belasten lässt, habe ich auch wenig Hemmungen, beim Einkauf mal 15kg Getränkebehälter in eine Tasche zu packen. Die Taschen machen es klaglos mit. Das einzige, was mir […]

01.10.2011 – Super Kundenservice bei Ortlieb


In Amsterdam dürfte der Radverkehr dem Autoverkehr mengenmäßig deutlich überlegen sein, und mir erschien er wie ein wohlgeordnetes Chaos – nicht immer zu 100% regelkonform, aber es erschien weitgehend stressfrei. „Geisterradler“ sah ich übrigens vergleichsweise wenige – vielleicht weil man als Geisterradler kaum vorankommt, der Gegenverkehr ist einfach zu stark. Anders die Situation an einer großen Kreuzung, die wegen einer Straßenbahnbaustelle weitgehend gesperrt ist, die Umleitungen sind zugegeben etwas verwirrend. Dort wurde dann gleich mit einem Schild versucht, das Geisterradeln einzudämmen, in dem auf die Strafzettel hingewiesen wurde, die dem Geisterradeln folgen können: für Velos 40 EUR, für Mopeds 70 […]

16.09.2011 – Amsterdam gegen Geisterradler


In der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL (Nr. 37 vom 12. September 2011) ist das Titelthema „Der Straßenkampf – Rüpel-Republik Deutschland“. Der Artikel selbst, der auf Seite 66 des Heftes beginnt, trägt dann den Titel „Das Blech des Stärkeren“. Es geht – wie man schon ahnen kann – um das Verhältnis Fahrrad- und Autofahrer im Straßenverkehr. Zu Beginn des Artikels wird das von zahlreichen Autofahrern gern bemühte Bild des rüpelhaften Radlers gezeichnet, der sich an keine Verkehrsregeln hält. Auch das über ganzseitige Bild zeigt mit der Bildunterschrift „Berufsverkehr in Berlin“ einen Radfahrer auf der mittleren von drei stark befahrenen Fahrstreifen, der […]

13.09.2011 – SPIEGEL-Titelthema: „Der Straßenkampf – Rüpel-Republik Deutschland“



Ich bin ja gedanklich nun schon länger um die handlichen Klappräder herumgeschlichen – wäre doch fein, so etwas zu haben, um es auf Reisebusausflüge mitnehmen zu können. So könnte ich Arbeitspausen besser nutzen, mir die Gegend anzusehen. Nun habe ich schon öfters mein „normales“ Rad im Bus mitgenommen – aber einerseits ging das nur, wenn die Gruppe kein Gepäck dabei hatte, zum anderen ist das seit der Umrüstung auf die Rohloff-Nabenschaltung ohnehin in den kleineren Bussen nicht mehr möglich, da man das Rad mit der Rohloff nicht mehr hinlegen soll, weil sonst Getriebeöl auslaufen kann – und stehender Transport klappt […]

01.09.2011 – Es klappt…


Nachdem ich im Frühjahr mit der unhaltbaren Situation konfrontiert wurde, überschüssiges Geld daheim herumliegen zu wissen, habe ich den Antrieb meines Drahtesels umrüsten lassen: die 21-Gang-Shimano-Kettenschaltung musste einer Rohloff Speedhub 500/14, einer 14-Gang-Nabenschaltung weichen. Ist es nicht schlecht, die Zahl der Gänge zu reduzieren? Keineswegs: denn wenn man sich die Mühe macht, für jede der möglichen 21 Gangkombinationen der Kettenschaltung die Gesamtübersetzung auszurechnen, stellt man fest, dass einige der Gänge so dicht beieinander liegen, dass der Unterschied kaum spürbar sein dürfte. Betrachtet man diese „doppelten“ Gänge als nur einen Gang und klammert dann noch die Kombinationen aus, die man nie […]

31.08.2011 – Vergleich Kettenschaltung gegen Rohloff


Bereits im letzten Jahr hat der in Deutschland und dem Baltikum operierende Fahrradvermieter nextbike bei mir in der Nähe, nämlich in Offenburg, ein Kurzzeitmietsystem eingeführt. Die Vorgehensweise, um bei nextbike Räder zu mieten, ist etwas anders als bei dem System von JCDecaux, von deren Standorten Brüssel und Besancon ich bereits hier im Blog berichtet hatte. Es ist erforderlich, bei nextbike registriert zu sein – dies kann entweder über die Webseite erfolgen oder telefonisch bei der ersten Ausleihe. Eine Kreditkarte ist von Vorteil, es kann aber auch per Überweisung auf Guthabenbasis ein Account eingerichtet werden (was bei einer Spontanausleihe natürlich nicht […]

27.07.2011 – Erfahrungen mit nextbike



Ich habe ja nun kürzlich bei meinem Radhändler alles nötige bestellt, um meine Kettenschaltung durch eine Rohloff Speedhub zu ersetzen – und als ersten Test des neuen Antriebs plante ich, den Odilienberg zu bezwingen. Die Schaltung ist noch die alte – zum Odilienberg fuhr ich dennoch, um einen Vergleich zu haben zwischen altem und neuem Antrieb. Auf gehts an der Europabrücke zwischen Kehl und Strasbourg. Durch die Rheinebene gelangt man schnell über Strasbourg, Entzheim, Duppigheim, Griesheim und Boersch nach Klingenthal. Dort beginnt dann der Anstieg auf das auf 750m Höhe gelegene Kloster. Der Anstieg ist anstrengend, aber nicht mörderisch. Selbst […]

Odilienberg


Ursprünglich habe ich diese Tour ab Salzburg unternommen, um mich dem spätpubertären Spaß hingeben zu können, ehrlich behaupten zu können, von Petting nach Fucking geradelt zu sein. Behauptete doch das „unnütze Wissen“ der Zeitschrift Neon, Petting und Fucking lägen Luftlinie ganz nah beieinander, nämlich weniger als 20 Kilometer. Und aus wissenschaftlichem Interesse heraus muss das ja geprüft werden, zumal ich ohnehin beruflich einen freien Sonntag in Salzburg totschlagen musste (sonntags ist Salzburg eher tot bis mausetot). Heraus kam eine wunderschöne leichte Tour. Los ging es in Salzburg, ab über die Grenze bei Freilassing und auf der bayerischen Seite in Richtung […]

Salzburg – Petting – Fucking – Wiedmoos – Salzburg


Dass es auf einer vierspurigen Ausfallstraße einen Radweg gibt, ist meines Erachtens schön. Dass der – wenn er schon unbedingt auf dem Bürgersteig verlaufen muss – von der Fußgängerspur getrennt ist, ist löblich. Dass es sinnvoll ist, wegen der Bushaltestellen die Fußgängerspur näher an die Straße zu setzen als die Radler, kann ich nachvollziehen. Aber wieso macht man das dann nicht durchgehend, sondern lässt sich im Bereich jeder Bushaltestellen die Spuren kreuzen, um sie nach der Haltestelle wieder zurückzukreuzen? Und das, wo doch solche Spurmarkierungen für einige Menschen ohnehin nur eine dekorative Funktion zu haben scheinen? Rätsel über Rätsel – […]

21.05.2011 – das Rätsel von Obernai



Radwege in der falschen Richtung zu benutzen (also „links“ zu radeln) kann in mehrfacher Hinsicht gefährlich sein: zum Einen rechnen Autofahrer, die über Einmündungen hinweg Radwege kreuzen, nicht unbedingt mit Radlern von rechts und übersehen diese möglicherweise. Andererseits rechnen auf den Wegen auch andere Radler und Fußgänger nicht unbedingt mit dem unerwarteten Gegenverkehr. Zudem sind manche Radwege schlicht und ergreifend zu schmal, um in beide Richtungen befahren zu werden. In Freiburg habe ich nun eine Maßnahme gesehen, die zumindest die Radler, die gedankenlos in der falschen Richtung radeln, auf die richtige Seite zu locken. Hier weisen großflächig auf den Radweg […]

02.04.2011 – Beitrag zur innerstädtischen Sicherheit in Freiburg


OK, in Besancon habe ich das Prinzip „Kurzzeitmiete per Kreditkarte“ ausprobiert, allerdings eher, um zu sehen, ob es funktioniert – wirklich benötigt habe ich in der eher kleinen Stadt Besancon das Leihrad nicht. Nun bin ich aber beruflich zweieinhalb Tage in Brüssel, wo das Verleihsystem Villo! an jeder zweiten Straßenecke mit auffällig-gelben robusten Fahrrädern lockt. Erster Test: Dort, wo ich meinen Reisebus in Brüssel üblicherweise parke, habe ich schon solch eine Station gesehen. Nahe unseres Hotels ebenfalls. Es müsste also möglich sein, den sonst zwanzigminütigen Fußweg abzukürzen. Nicht ganz. Man kann zwar nahe meiner Parkmöglichkeit Fahrräder leihen und zurückgeben, aber […]

01.03.2011 – der richtige Test eines Kurzzeit-Fahrradverleihsystems


Ein kurzer beruflicher Aufenthalt in Besancon hat es mir nun endlich ermöglicht, eines der in immer mehr Städten anzutreffenden Kurzzeit-Verleihsystemen für Fahrräder auszuprobieren. Das Fazit vorweg: ich finde es klasse! Bei dem System „Vélocité“ in Besancon erfolgt die Anmeldung wie im gesamten französischsprachigen Raum per Kredit- oder Maestrokarte. Diese muss einen Chip nach dem neuen EMV-Standard und mindestens 150 Euro Verfügungsrahmen frei haben. Die Ausleihe ist zwar viel preiswerter, aber diese 150 Euro werden als Kaution geblockt, das bedeutet, sie werden zwar nicht abgehoben, solange das Rad pünktlich und heil wieder zurückgegeben wird, aber die Kartengesellschaft „weiß“, dass sie diese […]

18.01.2011 – Erste Erfahrungen mit Kurzzeit-Fahrradverleihsystemen



Nasses und kaltes Herbstwetter sorgen dafür, dass es nicht allzuviele Teilnehmer gibt, die gemeinsam von Kehl nach Strasbourg radeln – doch etwa dreißig konmmen doch zusammen. Unter dem Motto „Aktiv für das Klima“ veranstaltete die BI Umweltschutz Kehl zum vierten Mal eine grenzüberschreitende Radfahrt. Dieses Jahr ging die Route vom Kehler Marktplatz über die Passerelle des deux rives (die Europabrücke ist für Radler derzeit wegen Bauarbeiten nur eingeschränkt zu empfehlen) nach Strasbourg ins Vaisseau, wo um 16 Uhr ein interessanter Vortrag von Benoît Kubiak stattfand, der für Avenir Climat eine Reise durch Europa und Afrika unternommen hat. Herr Kubiak machte […]

07.11.2010 – Fahrraddemo von Kehl nach Strasbourg


Ulm gibt ein gutes Beispiel, wie die Fahrradfreundlichkeit einer Stadt nicht nur den regelmäßig dort fahrenden, sondern auch den Reisenden nutzen kann: Sehr zentral gibt es das „Radhaus“ – eine Einrichtung, um ähnlich der Fahrradboxen an vielen Bahnhöfen, Räder sicher einzuschließen. Im Gegensatz zu vielen Mietlösungen sind die Ulmer Boxen auch groß genug, um ein Fahrrad mit vollem Reisegepäck aufzunehmen – und anders als die Mietboxen in vielen Städten sind diese nicht nur den Dauernutzern vorbehalten, die eine solche Box als Berufpendler jeden Tag benötigen, sondern werden über einen Münzautomaten – ganz ähnlich dem an Bahnhofsschließfächern – ausdrücklich den Kurzparkern […]

Gute Ideen für Radler in Ulm/Donau


Ich dachte immer, dass schon die Verantwortlichen in Freiburg nicht mehr alle Nadeln an der Tanne hätten – einerseits sich als fahrradfreundlich darstellen, andererseits aber Fußgängerzonenberadler in Wildwestmanier verfolgen und falsch parkende Velos einfach forttragen (und nur gegen Gebühr wieder herausrücken) – aber es geht noch besser 🙂 In Saarburg jedenfalls will man sich offenbar nicht damit zufrieden geben, unpassend geparkte Velos einfach wegzutragen – nein, hier wird direkt abgeschleppt. Wie das zugehörige Abschleppfahrzeug aussieht, konnte ich bislang nicht in Erfahrung bringen – vielleicht frage ich mal bei der Commerzbank an, die dieses Kleinod der Schildermacherkunst an ihrer Hausecke angebracht […]

Harte Zeiten für falsch parkende Radler



Das Velo ist wohl eines der wenigen Fahrzeuge, dass keinerlei Schadstoffe ausstößt – dennoch gibt es keine Umweltplakette dafür. Das Büro für erforderliche Maßnahmen hat diesen Mangel nun behoben. Unter http://www.buefem.de/verkehr/umwelt-plakette-fahrrad.html kann sich nun jeder Radler seine persönliche Feinstaubplakette fürs Velo bestellen – in passender Schutzblechgröße.

Feinstaubplakette fürs Rad