4812-043: 2 Räder, 200 Jahre (Ausstellung im @Technoseum) 8


Ralph (Nebensprechen/Flimmerfragen) und ich waren kürzlich in der Ausstellung „2 Räder, 200 Jahre“ im Technoseum in Mannheim. Und wie es sich gehört, unterhalten wir uns im Nachgang darüber, besprechen die Ausstellung, schweifen zu allen möglichen Fahrradthemen ab, kommen vom Hölzchen aufs Stöckchen und von Kuchenbacken auf Arschbacken. Und dafür, dass wir zu Beginn den Eindruck hatten, nicht zu wissen, worüber wir reden sollen, wurde die Folge doch respektabel lang 🙂

Links, die Folgenbezug haben könnten:
https://www.schwalbe.com/de/offroad-reader/marathon-plus-mtb.html
https://www.schwalbe.com/de/offroad-reader/smart-sam-plus.html
https://www.decathlon.de/e-bike-20-faltrad-klapprad-hoptown-500-samsung-144wh-heckmotor-id_8328552.html
https://www.decathlon.de/faltrad-klapprad-20-bfold-320-blau-id_8328467.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Starrer_Gang
http://www.bettundbike.de
https://www.lupine.de/produkte/rotlicht
https://www.lupine.de/produkte/rotlicht/zubehoer/rotlicht-sattelstreben-halter
https://www.bahn.de/p/view/service/fahrrad/rad-nahverkehr.shtml

Viel Spaß beim Hören und nochmals vielen Dank an Ralph.

http://www.48zwoelf.de/files/4812-043.mp3


Einige Impressionen der Ausstellung (vielen Dank ans Technoseum für die freundliche Erlaubnis, die Bilder zu veröffentlichen):

Und hier eines der ältesten Dokumente über meine Radeltätigkeit 🙂


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8 Gedanken zu “4812-043: 2 Räder, 200 Jahre (Ausstellung im @Technoseum)

  • Martin Habel

    Hallo Daniel,
    hallo Ralf,

    danke für eure Episode.

    Der Freiherr von Drais ist ja in Karlsruhe geboren und gestorben.
    Er hat übrigens auch die Schienendraisine erfunden.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Eisenbahn-Draisine
    In Karlsruhe gibt es jedes Jahr größere Veranstaltungen im Angedenken an Herrn Drais.
    „Ganz schön Drais“ heißt es vom 25. bis 28. Mai beim Fahrradwochenende auf dem Schlossplatz und im Kreativpark Alter Schlachthof. Da sieht man dann auch futuristische Draisinen die am KIT entwickelt wurden.

    Wenn ihr mal noch mehr „andere“ Räder sehen wollt, müsst ihr nach Germersheim auf die SPEZI!
    Liegeräder und einiges Verrücktes
    SPEZI-Germersheim 29./30.April 2017
    http://www.spezialradmesse.de/
    Findet jedes Jahr statt.
    Eine bunte und angenehme Mischung aus Fahrradenthusiasten.
    Absolutes MUSS für Fahrradfans.

    So, das reicht mal

    Grüße aus dem Badischen sendet euch
    Martin

    • 48zwoelf Autor des Beitrags

      Hallo Martin,

      vielen Dank für den Tipp zur SPEZI – ich muss gestehen, von dieser Veranstaltung noch nie etwas gehört zu haben. Jetzt muss ich es nur noch hinbekommen, zum fraglichen Termin arbeitsfrei zu haben, denn das würde mich wirklich sehr interessieren. Sicher gibt es dort auch das eine oder andere, worüber es sich im Podcast zu berichten lohnt 🙂

      Gruß
      Daniel

  • Tobias

    Hallo Daniel und Ralph,
    solange es noch keine neue Folge gibt kann ich ja guten Gewissens den aktuellen Podcast kommentieren.
    Auf die „Fahrradtageskarte Nahverkehr“ seid ihr ja noch selbst gekommen. Wichtig ist da meiner Meinung nach der Zusammenhang: Ich meine, dass auf der o.g. Fahrkarte drauf steht „gilt nur zusammen mit DB-NV-Fahrkarte“. Wenn ich also ein DB-Wochenendticket habe und dazu die Fahrradtageskarte Nahverkehr“ sollte das passen. Wenn ich ein DB-Länderticket und eine Verkehrsverbund-Fahrradkarte habe, passt das nicht zusammen. Bei den Kontrolettis gibt es halt solche und solche. Vor wenigen Jahren sind wir sonntags abends in der Nord-West-Bahn oft angemacht worde, da in Bielefeld die Monatskarte am Wochenende für 2 Erw + 3 beliebige Elemente der Menge „Kind, Hund, Fahrrad“ gilt. Nach kurzer Diskussion verkrümeln sich die heimatfern eingesetzten Zugbegleiter dann immer „zum Nachlesen“ und lassen sich nicht mehr blicken. Die Nord-West-Bahn ist in etwa fünf verschiedenen Tarifstrukturen unterwegs, da kommen die schonmal durcheinander.
    Hauptsächlich wollte ich aber zum Thema „eBike“ schreiben. Seit 15 Monaten arbeite ich in Hilden am Übergang von der rheinischen Ebene ins Bergische Land und kam ungeplant zu einem Leihrad. War „nur“ ein Damenrad mit Rücktritt und 8er Nabenschaltung, aber namenhafter Hersteller und Motor von Bosch. Im Februar nach Feierabend also mit dem eBike erst Heim, umgezogen und dann noch ein paar Kilometer durch die Hügel hier. (Webseite= Link auf Geocaching-Log.) Das hat echt Spass gemacht.
    Erst dachte ich, dass der Motor in den höheren Gängen (6/7/8) nicht mehr so richtig unterstützt, bis mir dann tags drauf eingefallen ist, dass der ja bei 25 km/h abschalten muss. Deshalb wirst Du da auch nicht wesentlich schneller, hast die 24 km/h aber fix erreicht, wenn Du bei guter Kondition bist und erstmal ordentlich reintritts.
    Weiterhin ist mir aufgefallen, dass ich durch die Unterstützung rasch sehr schaltfaul wurde. Beim normalen Radfahren im Stadtverkehr schalte ich gerne und ständig, um gut vom Fleck zu kommen, beim eBike klappt auch Anfahren im Drängelgitter in Gang 4 von 8. Das mag auch daran liegen, dass der Drehgriff der Shimano Nexus 8 Gang nicht so toll ist gegenüber dem Rapidfire-Hebel der Alfine 11er oder dem Drehgriff der 14er. Ansonsten kam ich mit dem Bosch-Mittelmotor gut klar.
    Im Sommer habe ich dann einen e-Falter probegefahren, Rahmen wie der vom Decathlon, aber mit Bafang-Motor im Vorderrad und Nexus 8 Nabenschaltung. Die Motorregelung bei den billigen eBikes ist leider digital: Drehen sich die Pedale, gibt der Motor Power und regelt abhängig von der Fahrstufe bei 15, 20 oder 25 km/h ab. Ein gleichmäßiges Fahren habe ich so nicht hinbekommen. Das mag für den Ampelsprint OK sein, aber bei ständigem Wechsel zw. Ebene und bergauf war ich nur am Fahrstufen schalten. Den getartnen Akku im Rahmen finde einerseits genial, andererseits ist es doof, der der beim gefaltenten Rad ungesichert ist.
    Der freundliche Verkäufer sagte, sein Vater würde damit Ingress spielen und es ohne viel Hügel aber immer in höchster Stufe auf 50km mit einer Akkuladung kommen.
    Meine Beobachtung ist, das eBike-Radler meistens entspannter unterwegs sind und früher bremsen, denn das Anfahren bzw. wieder Beschleunigen ist mit wesentlich weniger Kraft vebunden.

    Viele Grüße,
    Tobias

    • Ralph

      Hallo Tobias,

      also verstehe ich das richtig, dass auch du keine 100%_Lösung für das Fahrrad-Bahn-Problem hast?! Genauso wenig wie die Bahn selbst?! Dann willkommen in meiner Welt xD

      Danke für den Erfahrungsbericht mit den e-Bikes. Für mich ist es interessant, dass auch da wohl signifikante Unterschiede bei Hersteller, Aufbau und Verarbeitung gibt. Sicherlich ist das für einen Kauf interessant.

      Das mit dem Schalten kann ich übrigens bestätigen, auch das ist mir von meiner kurzen Testfahrt in Erinnerung geblieben.

      Gruß Ralph

    • Daniel Autor des Beitrags

      Hallo Tobias,

      bitte entschuldige die späte Antwort. Das Fahrradnahverkehrschaos der Bahn scheint gruseliger zu sein, als ich es selbst bislang wahrgenommen habe. Allerdings fahre ich nicht mehr sehr häufig Bahn und dann noch seltener in Verbünden, deren Tarifeigenheiten mir unbekannt sind. Aber wieso führt man nicht einfach eine einheitliche Karte ein, die dann überall akzeptiert wird? Von mir aus noch getrennt in Kurz- und Langstrecke, um den Tagesausflüglern entgegen zu kommen? Dass man zb bis 100km weniger bezahlt? Günstigere Regelungen in einzelnen Verbünden könnten ja trotzdem weiter bestehen, aber man hätte dann wenigstens ein verlässlich gültiges Ticket, das man dann idealerweise auch auf dem Handy kaufen kann. Man weiß es nicht, wieso das nicht kommt.

      Wie gesagt, habe ich leider noch kein E-Bike probegefahren. Neugierig wäre ich schon und die Erleichterung ist in bergigen Gegenden sicher bombastisch. Für Berufspendler, die unverschwitzt ankommen möchten, perfekt. Für mein Reiserad möchte ich es derzeit nicht, da ich zum Übernachten das Zelt vorziehe und damit dann entweder Mehrkosten (Strom am Campingplatz) oder Probleme (kein Strom beim Wildcampen) hätte – denn eines wäre mir klar: hätte ich den Motor am Rad, würde ich im Strahl kotzen, wenn er mir wegen leerem Akku unterwegs nicht zur Verfügung stünde 🙂 Dazu kommt zugegebenermaßen ein gewisser Stolz, eine Strecke ganz aus eigener Kraft geschafft zu haben, das kann ich nicht abstreiten.

      Liebe Grüße
      Daniel

  • minilancelot

    Hallo ihr Zwei,

    wirklich eine wunderbare Folge, kam nur leider erst jetzt dazu sie anzuhören und zu kommentieren. Ich stimme dem Daniel vollkommen zu, daß es einige Menschen wieder zum Fahrrad fahren bringt, wenn sie mit einem Ebike unterwegs sind. Bei mir war das jedenfalls so der Fall. Ich habe Fahrrad fahren schon immer gehaßt, auch als Kind war das schon so. Nur durfte ich dann irgendwann mal mich auf das Ebike von meinem Bruder setzen, was mich schon etwas mehr überzeugte mich mit dem Thema Fahrrad auseinanderzusetzen. Da ich dann über meinen zusätzlichen Job genügend Geld verdient hatte, ging ich dann den Kauf eines Pedelecs an. Langes informieren, Probe fahren stand an (sehr wichtig! Fahrräder sind tatsächlich sehr unterschiedlich) um herauszufiltern was ich an Technik am Fahrrad haben wollte. Am Ende entschied ich mich für ein Zemo Ze 8 Sport mit Bosch Mittelmotor, 8er Nabenschaltung und Riemenantrieb (wartungsarm). Und ich bin sehr zufrieden mit diesem Kauf. Und von überhaupt nicht Fahrrad fahren auf gute 3200 Km innerhalb von 18 Monaten finde ich gar nicht mal so schlecht. Sogar Mehrtagestouren wurden schon gemacht, die ich nach und nach ausweiten möchte. Übernachtet habe ich oft in Bett & Bike Hotels, aber auch dieses Logo war nicht immer nötig. Oft haben die Hotels doch irgendwelche Möglichkeiten das Fahrrad irgendwo unterzustellen wenn man danach fragt. Einmal war das Fahrrad in einer verschlossenen Scheune, das nächste Mal in einer kleinen Abstellkammer oder im Keller gestanden oder es stand neben der hauseigenen Garage neben einer Harley vom Wirt :-). Da waren die Hotels bisher immer bemüht mir eine Möglichkeit für das Fahrrad anzubieten auch außerhalb vom Bett & Bike Logo. Nur einmal gab es gar keine Möglichkeit und da suchte ich mir einfach ein anderes Hotel. Das teure Pedelec lass ich auch nicht so einfach mal draußen über Nacht rumstehen. Mit Zelt, so wie der Daniel, kann ich mich noch nicht so anfreunden, obwohl ich ja als Zelterin mit Auto unterwegs bin. Nachteil in puncto Ebike und Zugfahren ist definitv das Gewicht des Fahrrades. Selbst wenn noch zusätzliches Gepäck vorher vom Fahrrad weggenommen wird und man muss das Fahrrad 3-4 Treppen hoch durch eine schmale Tür in den Zug hochheben, ist man froh, wenn helfende Hände dazu kommen. Auch oft die Treppen an Bahnhöfen machen da keinen Spaß. Da schnall ich das ganze Gepäck runter, evtl. noch den Akku und dann heißt es eben 2x laufen. Da bin ich auch mal froh, wenn es ein Regionalzug mit ebenerdigen Einstieg und großen Türen ist.

    Ralph, so wie der Tobias schon geschrieben hat, die Pedelecs schalten bei 25 Km/H ihre Unterstützung ab. Danach muss aus eigener Kraft getreten werden. Vorteil ist allerdings, man kommt schneller und leichter auf diese Geschwindigkeit. Nur die Speedebike´s schalten erst bei 50 Km/H ab. Bisher habe ich die Speedebike´s nur selten gesehen und das kaufen sich mit Sicherheit nur die wenigsten älteren Menschen. Die meisten älteren Menschen mit Pedelec fahren trotzdem weiterhin gemütlich und da bin ich diejenige gewesen, die überholt hat. Im großen und ganzen war das für mich ein sehr lohnenswerter Kauf gewesen.

    Thema Fahrrad und Zugtarife: Ach herrjeh, ein Thema wo ich jedesmal dran verzweifle. Ich werde da aus der Bahn auch nicht richtig schlau. Einmal ist es kostenlos, dann wieder hier nicht. Dort geht es schon mit dem Ticket überhaupt nicht usw. Da geht es mir ähnlich wie Euch. Ein Durcheinander im Tarifdschungel, was es einem sehr erschwert mit der Bahn zu fahren. Schön fand ich bisher die Tour an der Tauber entlang, die dann bei kostenloser Zugfahrt für die Fahrräder uns wieder zum Auto zurück brachte. Aber so einfach wird es einem wieder selten gemacht.

    Tolles Foto von dir, Daniel!
    Viele Grüße
    minilancelot

    • Daniel Autor des Beitrags

      Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. E-Bike und Zugfahren stelle ich mir auch stellenweise beschwerlich vor. So etwas wie eine einzelne Fernfahrt als Anreise, wie ich sie dieses Jahr in Frankreich hatte, mit einem einzigen Umstieg, mag noch recht problemlos sein, aber 5x umsteigen im Regionalverkehr muss da wohl wirklich nicht sein 😊

      Das mit dem Zelten auf dem Rad erhöht natürlich die Gepäckmenge, auch wenn es da ja recht kompakte Ausrüstung zu kaufen gibt. Es ist freilich sehr budgetschonend und in Ländern wie Schweden fast unvermeidlich, weil es dort schlicht nicht so viele Pensionen, Hotels etc gibt – dort müsste man dann vermutlich sehr exakt vorausplanen und wäre wohl auch auf wenige mögliche Strecken begrenzt. Ich mag am Zelten, dass man auch in der Saison ohne Vorbuchen relativ sicher immer eine bezahlbare Übernachtungsmöglichkeit gibt.
      Das Bett&Bike-Logo ist ja ein Siegel des ADFC. Ich könnte mir also vorstellen, dass es die Behebungsbetriebe etwas kostet, es zu erhalten – schließlich macht der ADFC ja dann auch Werbung bei der Zielgruppe für das Haus. Möglicherweise nehmen deswegen nicht alle Betriebe, die fahrradfreundlich sind, daran teil.