18. August 2014: von Soltau an den Humboldtsee


Route 2.766.203 – powered by www.bikemap.net

Aufstehen, duschen, frühstücken, packen, zahlen, los!

Von Soltau fahre ich zunächst in Grobrichtung Hannover, wobei ich es schon gerne ein wenig weiter schaffen würde. Nach rund 35 Kilometern erreiche ich Hodenhagen (hihi, Hoden, hihi), wo ich kurz am Netto halte, um schon einmal die Lebensmittel für den Abend und eine Buttermilch für sofort zu kaufen. Dort werde ich von einer netten Einheimischen angesprochen, dir mich über mein woher, wohin und warum ausfragt und mir von ihren Radtouren erzählt.

Als ich weiter fahre, setzt ein Starkregen ein, der bis kurz vor Hannover nicht wirklich aufhören wird – immerhin vierzig Kilometer lang. Auch der starke Gegenwind hebt meine Laune nicht allzu stark.

Kurz vor Hannover halte ich noch an einem Rewe-Markt, wo ich die beiden Sachen einkaufe, die ich im Netto vergessen habe und im angrendenden Stehcafé einen heißen Tee trinke. Und wie ich wieder herauskomme, hat es doch tatsächlich aufgehört zu regnen und sogar die Sonne wagt sich hinter den Wolken hervor.

Witzigerweise habe ich hier ein Podcasterlebnis 2.0 – ziemlich genau, als ich das Stadtgebiet Hannovers befahre, präsentiert mir mein Podcatcher diese Kastenfischfolge – und der ist ja in Hannover beheimatet, wenn ich nicht sehr irre. Einen lieben Gruß an dieser Stelle!

Ich durchquere Hannover, schiebe mein Rad durch die Fußgängerzone, sehe einen Menschen an einer Kreuzung, der während meiner Wartezeit an der Ampel die Hose fallen lässt, in Shorts irgendwelche Gottheiten anbrüllte, die Hose wieder hochzog und verschwand. Komisch people dort…

Kurz nachdem ich aus Hannover draußen war, radelt in einem Ort ein Abiturient ein paar Minuten neben mir her, der mir von seinen Touren entlang der Weser und des Rheins erzählt und der mir den örtlichen Campingplatz empfiehlt. Allerdings würde ich gerne noch ein paar Kilometer mehr schaffen.

Ich durchsuche mein GPS nach Campingplätzen entlang meines Weges und finde einen, den ich nach geschätzt 130 Kilometern Gesamttagesstrecke erreichen sollte. Den wähle ich als Ziel.

Allerdings machen auf den letzten 25 Kilometern stärkere Steigungen und mörderischer Gegenwind das Radeln ziemlich anstrengend. Irgendwo steht mal ein Schild „Campingplatz am Humboldtsee 7 km nach rechts), mein GPS sagt aber: fahr links, dann sind es nur noch viereinhalb Kilometer. Hätte ich mal auf das Schild gehört, denn recht kurz vor dem Ziel will mich Garmin durch eine Kiesgrube mit vollem Baggerbetrieb schicken, sodass ich von dort noch einen Umweg nehmen muss.

Aber nach insgesamt 139km Fahrstrecke erreiche ich den Platz, dessen Rezeption schon geschlossen hat. Ich rufe daher die angegebene Nummer an und die Platzwirtin, die direkt am Gelände wohnt, kommt noch schnell vorbei, um mich einzuchecken. Ich bekomme für mein kleines Zelt sogar einen Sonderpreis von 10 Euro pro Nacht inklusive Duschflatrate. Danke nochmals dafür!

Im dunkeln baue ich mein Zelt auf und koche mir ein paar Nudeln in frisch zubereiteter Napolisauce. Schlafen werde ich definitiv gut heute Nacht!

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http:/www.48zwoelf.de/files/4812-015.mp3.

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