08. August 2014: von Süssau nach Fehmarnbelt


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Nach dem Aufstehen gehe ich vor zu dem kleinen Geschäft, dass in der Saison allmorgendlich die diversen angrenzenden Campingplätze mit frischen Brötchen versorgt. Die Schlange ist enorm, allerdings komme ich dennoch schnell an die Frühstückszutaten. Gemütliches Frühstück, während Papa Flodder von nebenan für den ganzen Platz gut hörbar den Zustand von Klein-Kevin-Ronny-Rico-Justins Kakapopo kommentiert.

Leider hat Ines ein paar Probleme mit ihrem Knie, vielleicht war ihr Sattel falsch eingestellt. Das korrigieren wir. Und Gunnars Fuß spricht auch in einer zu deutlichen Form mit ihm. Also lieber ruhig radeln und es nicht übertreiben. Anstiege sind auf Fehmarn wenigstens keine übermäßigen zu erwarten.

Packen, losfahren. Von einem Geocache zum nächsten nähern wir uns der Fehmarnsundbrücke an, die uns auf Deutschlands größte Ostseeinsel führen wird. Einen direkten Radweg im klassischen Sinne hat die Brücke nicht, allerdings wird der Ostseeküstenradweg über den kleinen Betriebsweg am westlichen Brückenrand geführt. Bei Gegenverkehr muss man halt in der Leitplanke verschwinden und sich schlank machen. Allerdings ist auch nicht viel Gegenverkehr. Mit einem Anhänger am Fahrrad würde ich die Brücke jedenfalls nicht befahren wollen.

Auf Fehmarn radeln wir zunächst in die Kleinstadt Burg, wo wir Lebensmittel für den Abend und ein Eis für sofort kaufen. Gegenüber des Supermarkts ist ein Jahrmarkt, der mit Musik von der Sorte beschallt wird, die man eigentlich erst ab zwei Promille erträgt – Dieter Thomas Kuhn war noch einer der harmloseren Interpreten 😉

Wir vergnügen uns hingegen nicht auf dem Jahrmarkt, sondern radeln weiter nach Katharinenhof, wo wir der Empfehlung eines Kollegen Gunnars folgen und im Allee-Café hausgemachte Windbeutel speisen. Die sind wirklich köstlich, ganz frisch… und ungefähr handballgroß. Zum Glück verbrennt Radeln einige Kalorien.

Nach der ausgedehnten Kaffeepause radeln wir weiter in Richtung Küste. Am Radweg, der entlang der Steilküste führt, passieren wir das Niobe-Denkmal, das an den Untergang des gleichnamigen Segelschulschiffs in den 1930er-Jahren erinnert.

Weiter geht es bis in die nordwestliche Ecke der Insel, wo wir uns auf einem der zahlreichen Campingplätze niederlassen.

Zum Abendessen koche ich heute in meiner tragbaren Einbauküche ein Pilzrahmgeschnetzeltes mit Reis.

Leider sind sowohl Ines‘ Knie als auch Gunnars Fuß nicht sehr viel besser geworden. Mal sehen, wie es morgen früh aussehen wird. Jetzt erst einmal ausschlafen.

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