07. August 2014: von Holstendorf nach Süssau


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Wir schlafen aus, frühstücken in Ruhe und packen gemütlich unsere Sachen. Den ersten größeren Regenschauer warten wir noch ab, aber kurz nach Mittag fahren wir dann los.

Zunächst geht es gemütlich in Richtung Scharbeutz, wo wir einerseits an einer Tankstelle unsere Reifen noch einmal ordentlich aufpumpen und andererseits die Ostsee zum ersten Mal sehen. Dort fahren wir dann auch auf den Ostseeküstenradweg, dem wir die nächsten zwei Tage folgen werden. Gleich ein Fazit vorweg: der Ostseeküstenradweg ist ein sehr schönes Reiseziel, wer aber auf touristisch voll erschlossene Radwege in Fünfsternequalität steht, sollte sich anderswo umsehen. Denn der Weg ist nicht lückenlos beschildert, oft auch recht schmal und nicht immer im besten Straßenzustand. Speziell um Neustadt herum könnte hier einiges verbessert werden.

Das klingt jetzt aber negativer, als ich es meine – die großartige Landschaft entschädigt für alles mehr als ausreichend. Der Weg führt von einem Küstenort zum nächsten. Unterwegs halten wir zwecks des Lebensmitteleinkaufs an einem kleinen Supermarkt, später machen wir in Grömitz Pause am Strand, wo eine Kaffeerösterei uns mit hervorragendem Kaffee und leckeren süßen Sachen versorgt.

Als wir mit unserer Kaffeepause fertig sind, ist es knapp 17 Uhr und wir haben rund vierzig Kilometer auf den Rädern zurück gelegt. So frisch gestärkt, wie wir sind, überkommt uns aber wieder die Radellust und wir fahren weiter, wobei auch immer wieder der eine oder andere Geocache an unserem Weg liegt.

So erreichen wir abends Süssau, wo wir auf dem Campingplatz „Seestern“ einchecken und relativ preiswert übernachten. Der Platz ist recht schön, allerdings sind unsere direkten Platznachbarn eine lebende Variante der Familie „Flodder“ (die älteren werde sich erinnern 🙂 )

Nachdem wir unsere Zelte aufgebaut und die Dusche genossen haben, bereite ich auf dem Trangia ein frisches Ratatouille mit Ebly (Weizenkörner im Kochbeutel, die wie Reis gekocht werden, aber intensiver schmecken) für uns zu. Anschließend sitzen wir noch bei einem Becherchen Rotwein zusammen, bis wir uns gegen 23 Uhr in die Schlafsäcke zurückziehen.

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http:/www.48zwoelf.de/files/4812-009.mp3.

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