05. August 2014: von Mainz nach Koblenz


Route 2.766.140 – powered by www.bikemap.net

Nach dem morgendlichen Vierkampf (aufstehen, duschen, frühstücken, packen) fahre ich direkt vom Campingplatz auf den Rheinradweg. Durch Wiesbaden geht es Richtung Eltville. Der Rheinradweg wird auf diesem Abschnitt durch Bauarbeiten, aber auch durch Hochwasser immer wieder umgeleitet.

In Rüdesheim lege ich eine kurze Pause ein, trinke eine Buttermilch und esse ein wenig Obst. Als ich an die Rheinfähre komme, empfehlen mir zwei ältere Radler, auf jeden Fall überzusetzen, weil es hier wohl derzeit nur linksrheinisch schön zu radeln sei. Ich nutze also die Fähre nach Bingen und fahre am anderen Ufer weiter.

Nach weiteren dreißig Kilometern lege ich eine weitere Pause an einem Imbiss in Sankt Goar ein, wo ich mir einen Kaffee hole und Mini-Amerikaner nasche, die ich im Netto in Rüdesheim mitgenommen hatte.

Über Boppard geht es weiter in Richtung Koblenz. Auf dem Weg in die Stadt halte ich noch an einem Edeka, wo ich mir die Zutaten für das Abendessen kaufe. Heute gibt es Schweinegeschnetzeltes mit Champignons in einer Weißweinsauce. Auch am Bahnhof komme ich vorbei, wo ich ebenfalls anhalte und mir gleich die Verbindungen und das Ticket für die morgige Zugfahrt kaufe.

Der Campingplatz, auf dem ich heute übernachten werde, ist etwas teuer für einen Einzelreisenden (knapp 15 Euro für die Nacht), aber er sit sehr gut ausgestattet und wunderschön gelegen – mit direktem Blick aufs Deutsche Eck (wo Rhein und Mosel zusammenfließen) und die Burg Ehrenbreitstein.

Nach dem Aufbau des Falthotels dusche ich und wasche Wäsche. Profitipp: wenn man das Waschmittel daheim vergessen hat, bekommt man auch mit etwas Spüli einen frischeren Duft in die T-Shirts 😀

Ich nehme die kleine Personenfähre, die den Campingplatz mit dem Zentrum verbindet, bummle durch die Innenstadt, esse ein Eis und kaufe mir bei dm ein Reisewaschmittel. Außerdem brauche ich noch eine Geburtstagskarte und andere Kleinigkeiten für Gunnars Geburtstag nächste Woche.

Später nehme ich die Fähre zurück, bereite mein Geschnetzeltes zu und genieße ein Viertele Wein dazu. Kann ja in so einer Weingegend schlecht ein Bier zum Essen trinken 🙂

Der Campingplatz ist voll von anderen Radreisenden. Stellvertretend für viele interessante Menschen seien hier die vier Briten erwähnt, die knapp zwei Monate durch Europa touren sowie Max, der im zarten Alter von 17 schon die Liebe zum Radreisen entdeckt hat, was mich nachhaltig beeindruckt. Ich selbst habe jedenfalls viel länger gebraucht, um diese wundervolle Reiseart für mich zu finden.

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http:/www.48zwoelf.de/files/4812-008.mp3.

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