03. August 2014: von Kehl nach Huttenheim


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Meine diesjährige Radreise geht los!
In diesem Urlaub werde ich mich in Deutschland bewegen – und das an verschiedenen Orten. Heute beginnt erst einmal ein dreitägiges Radeln den Rhein entlang nach Norden. Danach werde ich per Bahn nach Schleswig-Holstein fahren, um mit Ines und Gunnar dort ein paar schöne Tage zu verleben – die dann auch teilweise auf dem Rad. Und später werde ich von „oben“ wieder Richtung Süden radeln.

Heute radle ich gegen 10.30 zu Hause in Kehl los. Alle Taschen sind am Rad befestigt, die kleine Actioncam, die dieses Jahe erstmals mitreist, ist einsatzbereit, die GPS-Batterien geladen und die Ladeelektronik für den Nabendynamo einsatzbereit. Es geht an bekannten Gegenden vorbei: ich durchquere die Kehler und Rheinauer Ortschaften und komme in den Landkreis Rastatt, wo nach rund vierzig Radkilometern strategisch günstig ein Eismobil am Weg steht, an dem ich kurz anhalte.

Kurz vor Karlsruhe verlasse ich den Rheinradweg, um ins Karlsruher Zentrum zu gelangen – dort treffe ich mich mit Raffi in einem Café und wir reden eine Weile über alles Mögliche. Später radle ich dann wieder zurück Richtung Rhein. Mein GPS und ich haben ähnliche Pläne: erst durch Eggenstein fahren, dann die Fähre bei Leimersheim nutzen, um auf die andere Rheinseite zu gelangen, dann weiter Richtung Germersheim.

So weit, so gut. Nur leider fährt die Fähre wegen des Hochwassers nicht. Ich drehe also um und versuche mein Glück bei der Insel Rott. Auch die Straße ist überflutet – im Video sieht man es recht schön. Also bleibe ich halt rechtsrheinisch und fahre frei Richtung Philippsburg, wo ein Campingplatz wäre.

Wobei… wild zu campen wäre ja eigentlich schöner. Gar nicht, weil mich die paar Euro für den Zeltplatz reuen würden, aber es ist einfach schöner. Und ich finde tatsächlich einen geeigneten Platz an einem Badesee bei Huttenheim, an dem zwar das Zelten im Uferbereich bei Strafe verboten ist, laut einer Anwohnerin aber auf dem angrenzenden Wiesenstück toleriert wird.

Ich habe den See abends für mich alleine, baue mein Zelt auf, koche mir Reis in Thunfischsauce und genieße ein Bier, dass zuvor an einer Tankstelle wundersamerweise den Weg in meine Packtaschen gefunden hatte 🙂

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http:/www.48zwoelf.de/files/4812-006.mp3.

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