Wohin mit nasser Wäsche?


Zumindest ein feuchtes Handtuch hat man wohl regelmäßig. Aber auch andere Wäsche wird keineswegs immer über Nacht trocken. Was tun?

In der Packtasche ist die feuchte Wäsche sicher schlecht aufgehoben. Zum einen bildet sich in einer wasserdichten Tasche bei warmen Temperaturen sonst schnell ein Klima, in dem Schimmelpilze prächtig gedeihen, und zum anderen würde nach einem Tag Fahrt so auch ehemals saubere und trockene Wäsche muffig und feucht.

Für die Handtücher hat es sich bewährt, diese einfach quer über das Gepäck zu spannen – bei mir also auf den Packsack unter den Spanngurt. Abends ist das Handtuch wieder trocken, selbst wenn es tagsüber mal getröpfelt hat. Und frisch durchlüftet ist es obendrein.

Wenn mehr Wäsche zum Trocknen anfällt – gestern Abend war Waschtag und über Nacht wurden die Sachen nicht trocken – würde es nichts nützen, einen Stapel zu bilden und festzuklemmen. Erstens würde man dann sicher etwas verlieren und zweitens würde die Wäsche dort, wo sie festgeklemmt ist, feucht bleiben. Meine Lösung ist, die Stücke locker in eine Baumwolltragetasche zu stecken (die Dinger, die man statt Plastiktüten für ein paar Cent in jedem Supermarkt kaufen kann), diese zuzuknoten und mit den Henkeln am Spanngurt, der den Packsack trägt, zu befestigen. Zwischendurch dann gelegentlich durchschütteln.

So wird die Wäsche zwar nicht immer ganz trocken, aber wenigstens ist sie den ganzen Tag gut durchlüftet worden und muffelt nicht. Wenn sie abends noch feucht ist, hängt man sie einfach in der nächsten Nacht nochmal zum Trocknen auf.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

16 − fünf =