Nudeln mit Tomatensauce


Einfaches Grundrezept für eine Sattmacherportion Nudeln in Tomatensauce. Es geht schnell und danach ist nur ein Topf zu spülen. Verfeinern der Sauce ist vielfältig möglich
Die Nudelmenge richtet sich nach dem persönlichen Hunger. Ich habe am Ende einer Tagestour auch keine größeren Probleme, ein 250g-Päckchen niederzumachen – das ist auch die Menge, die sich noch gefahrlos im 1-Liter-Topf zubereiten lässt. Ebenso passt der 1-Liter-Topf (und das Rezept) auf ein 250g-Päckchen getrocknete Tortellini oder Ravioli, wie es sie bei Feinkost Albrecht oder dem Discounter Deines Vertrauens gibt.
Um schneller zu Tisch bitten zu können und nachher weniger Abwaschgeschirr zu haben, kochen die Nudeln direkt in der Sauce. Dadurch nehmen sie auch gleich den Geschmack der Sauce auf.

Genug gelabert – Hunger! Und los geht es:

Der Topf wird knapp über die Hälfte mit Wasser gefüllt und auf den Kocher gesetzt (und natürlich wird der Brenner des Kochers zuvor in Betrieb genommen, logisch!). Ins Wasser kommt dann (einfache Variante) ein Brühwürfel oder (kreative Variante) ein bisschen was von allen Gewürzen, die man gerade dabei hat (nur vielleicht keinen Instantkaffee und auch kein Autan 😉 ). Und weil es ja eine Tomatensauce geben soll, ordentlich Tomatenmark (1/4 Tube mindestens, nach Geschmack auch mehr). Ich als bekennender Scharf-Esser lasse spätestens jetzt die Tabasco-Flasche über der Sauce kreisen, aber das macht bitte jeder nach Gusto. Ein paar Krümel Zucker runden den Geschmack der Sauce ab.

So, jetzt haben wir (sobald es kocht und sich Brühwürfel und Tomatenmark gut aufgelöst haben) schon eine Basis-Sauce, die ganz gut schmeckt (klar, von der selbst gemachten Napolisauce mit viel frischem Gemüse sind wir hier meilenweit entfernt, aber um mit wenig Zutaten und fast keiner Küche schnell und schmackhaft satt zu werden, sind wir auf dem richtigen Weg).

Jetzt geht es ans Veredeln. Und das hängt nun ganz stark von Deinem eigenen Geschmack ab und noch stärker davon, was Du gerade da hast. Knoblauch (frisch oder Pulver?) – rein damit. Oder bist Du stolzer Besitzer einer Zwiebel? Schälen, fein würfeln und ab ins Töpfchen. Gleiches gilt für fast alles andere Gemüse. Tomate und Karotte machen sich super in der Sauce, auch Kohlrabi schmeckt lecker. Und solltest Du über eine Scheibe Schinken stolpern, kann die jetzt auch rein. Nur falls Du ein Ei oder irgendeinen Käse dazutun willst, solltest Du noch etwas warten und diese Dinge erst dazugeben, wenn die Nudeln fast gar sind. Achte auch darauf, dass Du insgesamt nicht zuviel in die Sauce schnippelst, sonst passen danach keine Nudeln mehr in den Topf (gut, für diesen Fall müsste man halt doch noch ein weiteres Gefäß, so man eines hat, schmutzig machen und die Nudeln separat kochen.

Die Sauce kocht inzwischen? Gut, dann kommen jetzt die Nudeln hinein. Der Topf wird jetzt ziemlich voll sein, aber mit etwas Übung reicht ein knapper Zentimeter Rand oben, damit man unfallfrei umrühren kann und auch nichts überkocht. Umrühren ist wichtig, denn die Nudeln liegen doch deutlich gedrängter in der Sauce, als wenn man sie normal im Wasser kocht. Sobald die Sauce um die Nudeln wieder blubbernd kocht, den Kocher auf Sparflamme stellen, sonst brennt schnell was an.

Wie lange die Nudeln kochen müssen, hängt von der Sorte und dem persönlichen Geschmack ab. Einfach mal auf die Packung gucken und eine oder zwei Minuten vor der empfohlenen Kochdauer mal eine Nudel probieren, ob sie schon soweit ist.

Wenn die Nudeln fast fertig sind, kann man, sofern man das möchte und dabei hat, ein Ei über das ganze schlagen und unterrühren (bindet die Sauce) und/oder etwas Käse dazugeben (auch Schmelz- oder Frischkäse schmeckt in der Nudelsauce nicht schlecht).

Kocher aus, Löffel in die bevorzugte Hand und schmecken lassen!

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