Linsen mit Reis


Oh, ich höre schon die Badner laut und die Württemberger noch lauter protestieren. Ich weiß, ich weiß, ich bin ein kulinarisches Tiefdruckgebiet. Zu Linsen gehören eigentlich Spätzle und sonst gar nichts (na ja doch, Würstchen natürlich).

Entstanden ist die „Kreation“ in Tschechien 2006, als gegen Ende der Tour das Päckchen mit den Linsen an einer Seite aufgeplatzt war und ich halt leider Gottes weder Eier, Mehl noch mein Spätzlebrett dabei hatte, dafür aber noch etwas Reis. Und geschmeckt hat es trotzdem.

Zubereitung? Nichts einfacher als das. In den Topf ein kleines bisschen Öl geben und auf mäßiger Flamme erhitzen. Die trockenen Linsen (eine gute Handvoll pro Esser) hinein und ein bisschen anbraten, bis sie rundum ölig glänzen. Wer gerade eine Zwiebel und/oder ein Stückchen Karotte zur Hand hat, schneidet das in kleinste Würfel und gibt es zu den Linsen. Dann wird der Topf auf etwa 2/3 mit Wasser gefüllt und die Flamme etwas stärker gestellt. Immer wieder umrühren.

Sobald das Wasser zu kochen anfängt, den Geschmack reinschmeißen. Also einen Brühwürfel oder Salz und Pfeffer, Knoblauchpulver, einen Spritzer Tomatenmark, ein bisschen Tabasco – was sich so findet. Wer Essig bei sich hat, gibt einen Spritzer ins Wasser – schmeckt zu Linsen immer.

Nachdem die Linsen so etwa 5 Minuten gekocht haben, kommt noch eine Handvoll Reis dazu und die Flamme wird wieder schwachgestellt. Jetzt nur noch regelmäßig umrühren, bis Reis und Linsen das Wasser aufgesaugt haben und als „gabelbares“ Gericht im Topf rumliegen.

Guten Hunger!

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