Kaffee


Für Teetrinker uninteressant, für Kaffeetrinker um so wichtiger: wie gelingt der Start in den Tag unterwegs?

  • Die einfachste Lösung: Instant-Kaffee. Den muss man nur irgendwie wasserdicht transportieren (Weithalsflasche) und hat keine Scherereien mit Gerätschaften oder Filtern. Aber mal ganz ehrlich: es schmeckt auch nicht nach Kaffee 🙂
  • Auch gerätefrei, mit vollem Kaffeearoma, aber nicht jedermanns Sache: Westernkaffee. Soll heißen: Kaffeemehl ins kochende Wasser geben, etwas weiterköcheln lassen, Flamme weg und warten, bis sich das Kaffeemehl abgesetzt hat. Gibt einen sehr kräftigen Kaffee – und leider auch erhöhten Reinigungsaufwand in der Tasse, denn das Kaffeemehl neigt gelegentlich auch zum Anbacken
  • Papierfilter und Filterhalter (diesen entweder ganz klassisch oder als Kompaktlösung von Ortlieb (für die man aber zwei Heringe braucht)). Dazu natürlich noch Kaffeemehl. Gibt richtig leckeren Kaffee (wie von Oma selbstgemacht), aber man hat sowohl die Papierfilter wasserdicht zu verpacken als auch noch den Filterhalter mitzuführen.
  • Mit einem Dauerfilter in Tassengröße spart man sich das Mitnehmen von Einweg-Papierfiltern und einem eventuell sperrigen Filterhalter. Außer dem Kaffemehl entsteht kein Müll. Den Kaffee muss man natürlich gemahlen dabeihaben – am besten in einer Weithalsflasche, die hält schön dicht und wiegt nicht viel. Der Filter wird zwar als Teefilter verkauft, ist aber fein genug, damit auch Kaffemehl nicht durchgeht. Soll es morgens gleich ein ganzer Topf Kaffee sein (also wenn man beispielsweise zu zweit radelt), kombiniere ich die Westernmethode mit dem Filter: ich koche das Wasser, werfe das Kaffeemehl direkt in den Topf, warte ein paar Minuten und gieße es dann durch den Filter in die Tassen. Auf diese Weise ist der Kaffee schön aromatisch und trotzdem krümelfrei zu trinken.
  • Auch Presskannen gibt es für unterwegs – die verlinkte ist nur ein Beispiel von mehreren Modellen, man sollte für die Radreise darauf achten, dass die Kanne aus Kunststoff statt aus Glas ist (wegen der Bruchgefahr) und das Ding nicht allzugroß ist – die gezeigte 0,47-Liter-Variante ist meines Erachtens das Maximum. Allerdings lässt sich beim Nichtgebrauch in der Kanne ja auch noch Kleinstkram aus der Küche verstauen, so dass sich der Platzverlust relativiert. Auch Mini-Espressokannen sollen schon gesichtet worden sein.

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