De Sultan hät Doosch – der Wasservorrat


Erfahrene Wünschelrutengänger und Regentänzer brauchen vielleicht kaum Wasser mitzunehmen – für alle anderen ist es schon ratsam.

Wasser ist relativ schwer und voluminös – und ist bislang auch noch nicht in getrockneter Form erhältlich (auch wenn man im Lauche&Maas-Sortiment als netten Scherz das dehydrierte Wasser finden kann). Du solltest Dir also ungefähr darüber klar werden, wieviel Wasser Du als Vorrat brauchst. Dies hängt natürlich entscheidend vom Klima ab (im Sommer in Spanien ist Dein Bedarf sicher erheblich höher als im Frühling an der Mosel) und auch davon, wie oft Du Wasser nachfüllen kannst und willst. Wenn Du eine organisierte Bodensee-Umrundung planst, muss der mitgeschleppte Vorrat sicher nicht ganz so groß sein wie bei der Saharadurchquerung.

Andererseits empfinde ich es auch als angenehm, eine gewisse Reserve zu haben. Nachdem ich 2006 und 2007 jeweils eine 0,7-Liter-Trinkflasche am Rahmen hatte und eine 1,5-Liter-Reserveflasche im Gepäck hatte, habe ich für die Reise 2009 einen zweiten Flaschenhalter am Rad montiert und beide mit je einer 0,7-Liter-Flasche bestückt. Als flexible Reserve im Gepäck habe ich mir einen Wasserbeutel von Ortlieb zugelegt. Der fasst, wenn man ihn ganz füllt, 4 Liter, füllt man ihn weniger, braucht er auch weniger Platz und durch seine flexible Form findet er immer einen Platz auf dem Gepäck. Mit dem „Gießaufsatz“ hat man auch zur Not eine Duschmöglichkeit oder muss beim Händewaschen nach dem Schlauchflicken nicht so balancieren. Wenn man ihn richtig schließt, hält der Beutel auch definitiv dicht. Wenn nicht, dann nicht, wie ich abends auf Öland feststellen durfte (dafür hielt die Packtasche ihrerseits absolut dicht – von dem ganzen Wasser, das aus dem Beutel gelaufen war, ging nichts verloren, es stand abends noch alles in der Tasche 😉 ). Ich werde den Beutel auf die nächsten Reisen wieder mitnehmen. Wenn man gleich nach dem morgendlichen Füllen das Entkeimungsmittel dazugibt, kann man auch sicher sein, dass es gewirkt hat, wenn man das erste Mal Wasser entnimmt.

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