23.08.2013 – von Vegby nach Björsbo


65km, 390Hm, Strecke: Vegby – Gällstad – Dalstorp – Ljungsarp – Hestra – Nissafors – Gnosjö – Björsbo

Bike route 2.312.801 – powered by Www.bikemap.net

Direkt nach der Abfahrt singt mein Knie dreistimmige Klagelieder. Ich nasche von den Schmerztabletten, lege einen Syntholverband an und beschließe schweren Herzens, die Tour um einen Tag zu verkürzen und den direkten Weg zurück zur Gruppe zu nehmen, der rund 120km lang ist, also bei knieschonender Fahrweise (soll heißen: bergauf im kleinsten Gang und Schritttempo) mit einer weiteren Übernachtung zu machen sein dürfte.

Ich weise mein Navi an, die kürzeste Strecke zu suchen und werde über einige unbefestigte (bzw. ehemals befestigte) Straßen geleitet, die stellenweise spannend zu fahren sind, vor allem in den an den Außenseiten stark überhöhten Kurven mit dem vielen Splitt. Ansonsten würde ich das Geländeprofil als das typisch südschwedische Auf und Ab beschreiben. Ich lasse es halt langsam angehen.

Nach gut 50km halte ich in Gnosjö, hole mir etwas Obst und Milch im Supermarkt und decke mich mit reichlich Lakritzschokolade ein, die ich mit nach Hause nehmen möchte.

Nach einer ausgedehnten Pause radle ich die etwa 15km zum Campingplatz Björsbo. Der ist absolutes Neuland für mich, denn es handelt sich hier um einen FKK-Campingplatz, was sich aber für mich nicht halb so befremdlich anfühlt, wie ich zunächst erwartet habe. Und was die Campingatmosphäre angeht, schlägt dieser Platz alles, was ich bislang an Campingplätzen erlebt habe (vielleicht mit Ausnahme des Spiekerooger Zeltplatzes). Es ist ruhig, wenig Autoverkehr, der Platz hat einen eigenen Badesee, der sogar mich Schwimmmuffel sofort ins Wasser lockt, die Leute sind entspannt und freundlich. Es ist herrlich hier.

Da ich ab morgen abend wieder bei meiner Jugendgruppe essen werde, gibt es heute Nudeln mit fröhlicher Resteverwertung – es läuft auf Tomatensoße mit Thunfisch hinaus, als Vorspeise gibt es Erbsensuppe aus Erbswurst (meines Erachtens eine der leckersten Fertigsuppen überhaupt), verfeinert mit ein paar Rädchen der Frühstückswurst.

Morgen sind es dann noch etwa 60km zurück nach Skuggebo, wobei ich auch durch das Naturschutzgebiet Store Mosse radeln werde, das auch ein Ziel des Busausflugs mit der Gruppe am Montag sein wird.

Schade, dass ich die Tour verkürzen musste, aber die Gesundheit geht vor.

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