16./17.08.2013 – die Anreise


Nach zwei wunderbar entspannenden Tagen in Hamburg bei meinen Freunden Ines und Gunnar übernehme ich gegen 20.15 Uhr am Hamburger Hauptbahnhof den Bus mit der Freizeitgruppe, die morgens um 8 Uhr in Kehl aufgebrochen ist. Die Fahrt aus der Stadt heraus zieht sich etwas, weil die Ampeln zuverlässig auf Rot schalten, sobald sie meines Busses ansichtig werden.

In Neumünster, wo die letzte autobahnnahe TOTAL-Tankstelle in Richtung Skandinavien zu finden ist, tanke ich den Bus mit der firmeneigenen Tankkarte (deshalb TOTAL, nur dort funktioniert die Karte) noch einmal randvoll, fülle AdBlue nach und justiere meinen eigenen Kaffeelevel 😉 Und weiter geht es auf die A7.

Leider verlieren wir bei Rendsburg etwas Zeit, weil die A7-Brücke über den Nord-Ostsee-Kanal für Schwerfahrzeuge gesperrt ist. Die Umleitungsbeschilderung ist dürftig und falsch, denn sie weist eindeutig in Richtung Kiel, was aber eindeutig falsch ist, weshalb ich in Kiel wende und zurück auf die A210 fahre. Kurz vor Rendsburg werde ich dann von einem Polizeiauto mit voller Leuchtreklame angehalten. Die Beamten wollten aber eigentlich gar nichts von mir, sie wollten mich nur auf der rechten Spur halten, weil links ein größeres totes Tier lag, zu dessen Beseitigung die beiden gerade unterwegs waren. Immerhin beschreibt mir der nette Polizist die Umleitung durch den Rendsburger Kanaltunnel, der sinnvollerweise ebenfalls baustellenbedingt schwer zu passieren ist..

Die Fahrt durch Dänemark ist gewohnt ruhig und verkehrsarm und auf den beiden großen Brücken (Storebaelt und Öresund) herrscht angenehmerweise kein Seitenwind, der mit so einem großen Fahrzeug schon unangenehm sein kann, wie ich 2009 erfahren durfte.

Noch vor 6 Uhr befahren wir schwedischen Boden. Und nachdem alle gesetzlich und biologisch notwendigen Pausen erledigt sind, erreichen wir Skuggebo kurz vor 10 Uhr, wo die Besatzung des vorausgefahrenen Begleitfahrzeugs bereits die Wohnzelte für die Gruppe aufgestellt hat.

Wir laden Gepäck und Material aus Bus und Anhänger, ich reinige das Schlachtfeld ein bisschen und baue mein eigenes Zelt bei Regen auf. Dann ist es auch schon Zeit für das Mittagessen, das auch auf dieser Freizeit von zwei absolut begnadeten Frezeitköchen bereitet wird – an dieser Stelle herzlichen Dank an Alexandra und Christian für viele leckere Mahlzeiten, die ich auf euren Freizeiten genießen durfte! Heute gibt es – traditionell für den ersten Tag einer Freizeit – Spaghetti Bolognese.

Nach dem Essen versuche ich mich erfolglos an einem Geocache, der seit letztem Jahr auf dem Gelände liegen soll. Allerdings bin ich nach der durchgefahrenen Nacht auch müde und konzentrationsarm, weshalb ich mich für ein Viertelstündchen in den Schlafsack lege.

Pünktlich drei Stunden später wache ich auf, fühle mich ausgeruht, wasche Wäsche, gehe duschen und finde den Cache diesmal nahezu auf Anhieb. Die Sonne kommt raus und auf einmal ist Schweden nicht mehr so grau wie bei Ankunft, sondern so wunderschön, wie ich es in Erinnerung habe.

Und irgendwie ist auch schon Zeit fürs Abendessen (auf Freizeiten wird ja gefühlt rund um die Uhr gefuttert 😉 )- diesmal eine extrem leckere Gemüsesuppe mit vielerlei Einlagen. Abends scheint die Sonne schön über den Ruskensee, es ist einfach großartig hier.

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