16.09.2011 – Amsterdam gegen Geisterradler


In Amsterdam dürfte der Radverkehr dem Autoverkehr mengenmäßig deutlich überlegen sein, und mir erschien er wie ein wohlgeordnetes Chaos – nicht immer zu 100% regelkonform, aber es erschien weitgehend stressfrei. „Geisterradler“ sah ich übrigens vergleichsweise wenige – vielleicht weil man als Geisterradler kaum vorankommt, der Gegenverkehr ist einfach zu stark.

Anders die Situation an einer großen Kreuzung, die wegen einer Straßenbahnbaustelle weitgehend gesperrt ist, die Umleitungen sind zugegeben etwas verwirrend. Dort wurde dann gleich mit einem Schild versucht, das Geisterradeln einzudämmen, in dem auf die Strafzettel hingewiesen wurde, die dem Geisterradeln folgen können: für Velos 40 EUR, für Mopeds 70 EUR.

Und gerade an dieser Stelle hätte ich sogar Verständnis fürs Falschfahren aufbringen können – wenn man den richtigen Weg nicht findet, verliert man halt irgendwann mal die Geduld…

strafenl

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