06.08.2011 – von Fjelltun nach Sokndal



Radroute 1227367 – powered by Bikemap 

Nach unserer Ankunft gestern abend in Norwegen zusammen mit der Jugendfreizeitgruppe der Evangelischen Bezirksjugend Kehl machen wir uns heute am Ferienort der Gruppe, Fjelltun, auf den Weg. Die ersten vier Kilometer geht es auf einer kurvigen schlaglochreichen Schotterpiste steil bergab. Danach fahren wir ein Stück Richtung Flekkefjord, um dann auf den Nordseeküstenradweg in Richtung Egersund, also nach Norden, abzubiegen.

Schon bald stellt sich heraus, dass es in Norwegen zwei Fahrtrichtungen gibt: aufwärts und abwärts. Und das vorzugsweise steil. Schnell kommen wir zu dem Schluss, dass das Zusammenspiel aus Gepäckmenge, persönlicher Kondition und Höhenprofil wohl zu wesentlich kürzeren Tagesetappen führen wird als in den vergangenen Jahren.

Die Landschaft ist grandios und wird es auch während dem Rest des Urlaubs bleiben: Steilküsten, Seen, Wälder, Wasserfälle, Quellen und Bergbäche, Fjorde und Meerblicke wechseln sich ständig ab und lassen mich mehr nach links und rechts als auf die Straße blicken. In Ana-Sira, etwa 19 Kilometer nach Abfahrt, als wir nach einem beschwerlichen Anstieg mal wieder auf Meereshöhe heruntergerollt sind, kaufen wir Lebensmittel und stellen fest, dass das Preisniveau in Norwegen recht hoch ist (und, wie wir später im Vergleich mit größeren Orten lernen, in kleinen Dörfern noch höher). Für einen Laib Brot, ein Stück Käse, einen Becher Margarine, Marmelade, vier Bananen, eine Tube Kaviarbrotaufstrich (skandinavisches Grundnahrungsmittel), zwei kalte Limonaden für sofort und zwei Dosen Bier für den Abend werden umgerechnet immerhin stolze 35 Euro fällig.

Nach der Limonadenpause, bei der wir eine britische Radlerin kennenlernen, die den Weg in umgekehrter Richtung fährt, klettern wir wieder hoch auf 275 Meter, um danach den Jössingfjord auf Meereshöhe zu besuchen. Danach geht es fröhlich schiebend wieder aufwärts. Inzwischen sind wir schon ziemlich kaputt von der Anstrengung und sehnen und nach dem Schluss der Tagesetappe. Aber irgendwann schaffen wir es, den Campingplatz zu erreichen, der mit 200 Kronen (knapp 30 Euro) auch nicht ganz billig ist, dafür von einer sehr netten Dame betrieben wird.

Unser Brot-Wurst-Käse-Vesper am Abend, das durch eine Erbsensuppe aus der guten Knorr-Erbswurst ergänzt wird, schmeckt bestens – und das Freibier, das uns unsere französischen Zeltnachbarn spendiert haben, ist eine Wohltat 🙂

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