10.08.2010 – per Rad nach Liaucous, zu Fuß zurück


5 km auf dem Rad, dabei gefühlte 250 Höhenmeter

Nach dem Frühstück macht sich die Gruppe geschlossen zu einer Wanderung mit Übernachtung unter freiem Himmel auf. Wir haben angeboten, gegen Abend das Versorgungsfahrzeug mit Lebensmitteln und Schlafsäcken zum Treffpunkt zu fahren und wollen tagsüber die nähere Umgebung per Rad erkunden.

Als wir aufbrechen, radeln wir zuerst zwei steilst ansteigende Kilometer zu einem wunderbar urigen alten Bergdorf, Liaucous, hinauf, wo wir einen Geocache suchen, ohne ihn zu finden. Danach wollen wir weiter nach Le Rozier, wo mein Reiseführer eine Kurzwanderung zu einem tollen Aussichtspunkt empfiehlt. Leider erleidet das Hinterrad von Gunnars Velo einen Speichenbruch auf dem Weg nach Le Rozier, sodass wir zurück ins Camp laufen und eine Notfallspeiche einsetzen. An Weiterradeln ist dennoch nicht zu denken, da wir keine Ahnung haben, wie man ein Rad wenigstens grob zentriert. Wir bleiben also im Camp, bis es Zeit wird, die Lebensmittel in den VW-Bus zu laden und zur Gruppe zu fahren. Vorsichtshalber packen wir unsere Schlafsäcke auch in den Bus. Die Fahrt zum Treffpunkt führt über eine schmale Serpentinenstraße, in deren engsten Kehren der VW-Bus zurückgesetzt werden muss und auf der kein Gegenverkehr möglich ist – statt dessen gibt es alle paar hundert Meter Ausweichstellen.

Nachdem wir die Gruppe getroffen und mit Wasser versorgt haben, erkunden wir die Parkmöglichkeit und die zur Übernachtung vorgesehenen Höhlen. Der Parkplatz ist schnell gefunden, aber die Höhlen sind für dreißig Personen definitiv nicht groß genug. Wir biwakieren daher auf dem Parkplatz, auf dem auch der VW-Bus steht und übernachten unter einem gigantischen Sternenhimmel.

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