05.08.2010 – von Gignac nach Palavas-les-Flots


52 km, 300 Höhenmeter rauf und 350 runter.


Radroute 652096 – powered by Bikemap 

Nach dem Packen fahren wir los in Richtung Aniane. Da unsere GPS-Geräte unterschiedliche Fahrtrouten aussuchen und wir ausgerechnet an der entscheidenden Kreuzung gerade mal nicht in Sichtweite zueinander sind, fahren wir auf verschiedenen Wegen aus Aniane heraus, verlieren uns kurz, da Gunnar umdreht, um mich zu suchen, telefonieren uns später wieder zusammen (als es mal Netzempfang gibt 🙂 ) und treffen und in La Boissière, dem nächsten Ort auf der Strecke. Von dort radeln wir über hügelige Straßen weiter nach Montarnaud, wo wir, wie immer nach der halben Strecke, gerne etwas kaltes zu trinken kaufen würden – leider hat der gesamte Ort inklusive Supermarkt Mittagspause von 12 bis 16 Uhr. Also weiter über Bel-Air in die Vororte von Montpellier, wo wir ein Einkaufszentrum finden, um uns mit Getränken und Abendessen zu versorgen.

Dann überlassen wir den GPS-Geräten die Routenfindung durch Montpellier, wobei wir auch gleich unsere ersten zwei südfranzösischen Geocaches finden. Außerdem verhilft uns Garmin zu einer Stadtrundfahrt durch die engsten Altstadtgassen. Bei der Ausfahrt aus der Stadt Richtung Mittelmeer stellen wir fest, dass die gesamte Stadt eine einzige Trambaustelle zu sein scheint. Na ja, wir waren in dem entstehenden Stau ganz vorne dabei, da war es nicht so schlimm 😉

Als wir vom Festland auf die vorgelagerte Halbinsel, auf der Palavas und Carnon liegen, wechseln, versorgen wir uns an einem Obststand an der Straße mit frischen Melonen und radeln die letzten drei Kilometer nach Palavas. Der Campingplatz, den wir zuerst ausgesucht hatten, ist ausgebucht (und mit 30 € je Nacht auch nicht allzu billig), aber 700m weiter vorne bekommen wir einen Platz auf dem Campingplatz „St.-Maurice“, der auch ein paar Euro preiswerter ist. Trotz dessen dreier Sterne gibt es auf dem ganzen großen Platz nur einen Sanitärtempel, der von der Zeltwiese recht weit entfernt liegt. Von den etwa zwanzig Toiletten sind gerade zwei als Sitzschüsseln gebaut, die restlichen haben die südländische Loch-im-Boden-Hock-Architektur, und Toilettenpapier war von Seiten des Platzes nie vorgesehen.

Es ist warm und windig, die frisch gewaschene Wäsche trocknet rasend schnell. Wir gehen über die Straße zum Mittelmeerstrand und stecken die Füße ins Wasser – zum Baden ist es uns zu kühl. Später ziehen wir uns zu einem gemütlichen Baguette-Vesper auf den Zeltplatz zurück.

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