04.08.2010 – von Les Cuns nach Gignac


62 km, 660 Meter auf- und 1100 Meter abwärts.


Radroute 652094 – powered by Bikemap 

Nach einem guten und absolut notwendigen Schlaf hole ich das bestellte Baguette ab. Das Frühstück ist köstlich, das Brot schmeckt nicht nach Massenware, sondern frisch und handgemacht. Als wir gepackt haben, radeln wir los. Die ersten zwei Kilometer bis Nant (sehr hübsches kleines Städtchen) geht es leicht bergab, dafür werden die nächsten sechs, sieben Kilometer hart – da geht es nämlich mit ständig 5 – 8 % Steigung aufwärts. Nicht ganz einfach für zwei Flachlandtiroler, die zudem noch einen halben Trödelmarkt auf dem Rad mitführen 🙂 Kurz vor Cazejourdes wird es dann aber wieder eben und teilweise sogar abschüssig.

Wir machen Pause in La Couvertoirade, einem kleinen mittelalterlichen Dorf, das mit dem Zeichen „Eines der schönsten Dörfer Frankreichs“ wirbt. Es ist wirklich wunderschön, wenn auch der im Vergleich zum Dorf riesige Touristenparkplatz andeutet, dass es hier wohl nicht immer so ruhig ist wie heute. Wir kaufen uns eine köstliche Melone und machen eine ausgedehnte Pause nach dem langen Anstieg.

Die Weiterfahrt nach Le Caylar ist dann um so leichter – es geht nämlich bergab. In Le Caylar versorgen wir uns in einem Supermarkt für den Abend und den nächsten Morgen und versorgen uns mit kalten Getränken und Blätterteigteilchen vom Bäcker. Der Ort selbst ist hübsch und widmet sich ausdrücklich den langsam Reisenden – Wanderern, Radlern, Reitern und so weiter – und fordert sie auf, ihre Reiseberichte zu erzählen.

Von Le Caylar radeln wir über St.-Pierre un das schöne La Vacquerine, dann geht der Anstieg los auf den Col du Vent, der 703 Meter hoch liegt. Oben ermahnt uns ein Einheimischer, bei der Abfahrt gut aufzupassen, und in der Tat befindet sich oben am Col eine vom Radverband „Cyclo Tourisme“ gestiftete Gedenktafel für einen Verstorbenen. Die Abfahrt ist tatsächlich sehr lang und steil, die Serpentinen sind sehr spitz und stellenweise liegt recht viel Kies und Sand auf der Fahrbahn. Dafür aber sind diese letzten 15km bis Gignac mit Abstand die schnellsten der heutigen Etappe 🙂

Der Campingplatz ist schön, mit 22,40 Euro etwas teurer als der gestern und auch hier versorgt man uns abends mit kalten Getränken und wir können für das nächste Frühstück Baguette und Croissants vorbestellen.

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