02.08.2010 – die Anreise nach Le Rozier


Um Hitze und Staus zu vermeiden, reisen wir auch in diesem Jahr über Nacht zum Urlaubsziel an.

Tagsüber richten und tanken wir den Bus und laden schon mal unsere Räder und unser Gepäck hinein.

Um 18.30 Uhr ist dann der große Treffpunkt mit der Freizeitgruppe, Gepäck und Teilnehmer werden eingeladen und los geht die Reise.

Bis kurz vor Lyon fahren wir auf Autobahnen, dann wechseln wir auf National- und Departementsstraßen, die langsam aber sicher immer enger und kurviger werden.

Gegen 3.00 Uhr meint Gunnar, der gerade den Begleit-VW-Bus lenkt, dass er gerne die nächste Tankstelle ansteuern würde. Theoretisch kein Problem, praktisch kommt keine Tankstelle. Als ihm der Sprit vor Le Puy dann richtig knapp wird, lassen wir uns dort – immerhin eine Departementshauptstadt – vom Navi zu diversen Tankstellen führen, die aber alle noch geschlossen haben. Immerhin findet sich nach etwas Suchen und Probieren eine Automatentankstelle, die wenigstens Gunnars EC-Karte als akzeptables Zahlungsmittel ansieht, nachdem sie alle anderen Kredit- und Bankkarten, die wir versucht hatten, abgelehnt hat. Wir tanken den VW-Bus und fahren weiter. Später auf der Strecke finde ich gegen 6.30 Uhr dann auch eine Total-Tankstelle mit Automat, an der die Flottenkarte des großen Busses funktioniert, so dass auch dessen Spritvorrat aufgefüllt werden kann. Was es indes auf der gesamten Strecke nirgends zu geben scheint, ist ein Parkplatz mit einem WC. Auch ein McDonalds, den wir in Mende als Ausweichklo in Betracht ziehen, hat morgens um kurz nach 7 Uhr noch geschlossen. Wir stoppen zum Frühstück daher an einer landschaftlich sehr schönen Stelle.

Von nun an wird die Straße richtig eng und kurvig, wir fahren nämlich in die Tarnschlucht hinein. Die Landschaft ist großartig, der Fahrstil der Einheimischen forsch-rustikal und nachdem wir uns in Peyrelau einmal kurz verfahren haben, finden wir das Camp der Gruppe. Die Lage am Tarn ist sehr schön, die Wiese ist zum Zelten bestens geeignet, auch die Fahrzeuge finden genug Platz zum Parken, aber das Haus, in dem Küche und Sanitärräume untergebracht sind, ist doch deutlich weniger schön als das letztes Jahr in Schweden. Die Gruppe macht das beste daraus, richtet sich ein, und Gunnar und ich schlafen noch zwei, drei Stündchen im Bus, bevor wir uns zum ersten Mal in diesem Urlaub aufs Rad schwingen.

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