28.06.2010 – per Zug von Sande nach Bassum und ab da per Rad nach Neubruchhausen (sagenhafte 10 Radelkilometer)


Kurz nach vier erwachen wir in unserer Luxuspension „Haus am Gleis“. Der Fahrscheinautomat ist gerade außer Betrieb, der im Zug auch, sodass ich bei einer hoch motivierten Bahnmitarbeiterin die Tickets wenigstens bis Oldenburg kaufen kann. Witzigerweise bekomme ich die Fahrkarten per Karte, die Fahrradkarten aber nur gegen Bargeld, denn beides zusammen konnte die Dame nicht tippen und da die Fahrradkarten zusammen „nur“ 9 Euro kosteten, das Gerät Kartenzahlung aber erst ab 10 Euro ermöglicht, geht mein Bargeldbestand stark gegen Null.

In Oldenburg bekomme ich dann unsere Anschlusstickets am Bahnhof per Karte, sodass meine temporäre Bargeldarmut kein wirkliches Problem ist. Denn in Bassum versorge ich mich am Geldautomaten. Dort kommen wir kurz nach sieben Uhr an, besorgen uns ein schnelles Rewe-Frühstück und radeln dann das letzte Stück nach Neubruchhausen, wo wir gegen neun Uhr ankommen und den Tag vertrödeln und verdösen. Den Nachmittag und Abend verbringe ich dann mit Dany und David (Kevins Eltern), weil Kevin ausgiebig Schlaf nachholt. Und am nächsten Morgen fahre ich dann wieder heim, wobei ich diesmal auf drei Vierteln der Strecke, nämlich von Rhüden bis Offenburg, einen Mitfahrer habe.

Fazit: es war ein klasse Wochenende bei schönstem Sommerwetter. Dass Kevin, für den es die erste größere Radtour seines Lebens war, die insgesamt gut 250km ohne größere Schwierigkeiten bewältigt hat, freut mich für ihn. Und dass ich neue Erkenntnisse über die Stabilität moderner Fahrradschlösser und die Befestigungsart von Bügelparkern gewinnen durfte, ist ja auch nicht schlecht 🙂

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