23.08.2007 – von Höxter nach Petershagen


Strecke: Höxter – Holzminden – Bodenwerder – Kirchohsen – Hameln – Hessisch Oldendorf – Rinteln – Porta Westfalica – Minden – Petershagen
140 Radel-Kilometer, 135m Aufstieg, 225m Abstieg

Geweckt werde ich von dem sanften Trommeln des Regens auf das Zelt. Also mal wieder alles feucht verpacken – was soll’s.

Nach dem morgendlichen Einkauf verlasse ich das schöne Höxter und fahre bei trockenem sommerlichen Wetter an der Weser entlang. Unterwegs teile ich mir den Radweg mit einer größeren Anzahl Grundwehrdienstleistender, deren Animateure für diesen Tag offensichtlich den allseits beliebten 30-Kilometer-Marsch auf dem Programm stehen haben. In Holzminden dann der erste Stopp – Frühstück und Feineinstellung der Gangschaltung, die ein wenig rasselt.

Gelegentlich wird der Radweg durch die angrenzenden Dörfer umgeleitet, da der eigentliche Weg wegen Weserhochwassers überflutet ist.

Gegen Mittag erreiche ich dann die Rattenfängerstadt Hameln.Kurzer Schwenk durch die Innenstadt, kein langer Aufenthalt, denn bis Rinteln wollte ich heute schon gerne noch kommen. Das sind dann aber nur noch 30 Kilometer, so dass ich auch Rinteln nicht als Tagesziel ansehe, sondern mir dort lediglich ein Eis in der Fußgängerzone genehmige und dann den Weserbogen bis zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica etwas abkürze. Das wäre dann eine schöne Etappenlänge und laut meiner Karte gibt es direkt in der Nähe des besagten Denkmals einen Campingplatz.

Auf der Abkürzung regnet es bei schwüler Luft gerade so stark, dass es keinerlei Unterschied macht, ob ich mich beregnen lasse oder aber dieselbe Flüssigkeitsmenge unter der Regenjacke schwitze.

Ankunft in Porta Westfalica – knappe 120 km auf dem Tacho. Das Problem am Campingplatz ist nur, dass dieser schon seit geraumer Zeit nicht mehr existiert. Offensichtlich ist meine Karte veraltet. Also noch 6 Kilometer bis Minden angehängt – doch auch hier kann man nur auf meiner Karte zelten.

Also heißt es, den inneren Schweinehund zu besiegen und noch die 13 Kilometer bis Petershagen anzuhängen. Auf dem letzten Abschnitt steht der Radweg etwa 15 Zentimeter unter Wasser. Der letzte Abzweig zur normalen Straße liegt schon ziemlich lange zurück, also prüfe ich die versprochene Wasserdichtheit meiner Packtaschen und radle durch das Wasser.

Nun trennt mich nur noch ein Stauwehr vom Campingplatz (den es hier auch tatsächlich gibt). Ich hieve mein Reisemobil also über einige schmale steile Treppen, überquere das Wehr und baue meine Unterkunft auf dem Campingplatz auf. Reichhaltiges Abendessen aus dem Vorrat und ein absolut gesunder Schlaf beenden den Tag.

074 - 23 August - kuehler Morgen

075 - 23 August - es wird sonnig

076 - 23 August - viel Wasser in der Weser

077 - 23 August - Felder am Weg

078 - 23 August - Hochwasser

079 - 23 August - erneut die Weser

080 - 23 August - ueberfluteter Radweg

081 - 23 August - Windmuehle

082 - 23 August - Bruecke in Hameln

083 - 23 August - Rathaus Hameln

084 - 23 August - Hameln

085 - 23 August - Hameln Innenstadt

086 - 23 August - Rattenfaengerbrunnen

087 - 23 August - Rattenfaenger lebendig

088 - 23 August - roter Klinker

089 - 23 August - zwischen Hameln und Rinteln

090 - 23 August - Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica

091 - 23 August - Blick nach hinten

092 - 23 August - Blick nach vorn

093 - 23 August - alles korrekt beschildert

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