2007 – Deutschland


Meine Urlaubsreise im Sommer 2007 führte mich einmal quer durch Deutschland – genauer gesagt: längs durch Deutschland. Ausgangspunkt war mein damaliger Wohnort Auenheim (zu Kehl gehörend, an der Mündung der Kinzig in den Rhein), Ziel war nicht klar definiert (es ist ja Urlaub), aber „Meer“ wäre schön, die Unterkunft wird mitgenommen – mit dem Zelt ist man unabhängiger und braucht nicht zu buchen. Einzige Eckpunkte: in Mannheim will ich meine Tante und meinen Onkel besuchen (und ich Großmaul musste mich auch gleich unbedingt für den ersten Abend dort ankündigen, von Auenheim nach Mannheim sind es auf direktem Radelweg knapp über 130 Kilometer), sowie – ohne genaue Terminankündigung – ein paar Tage bei meinen Freunden Dany und David (und natürlich Vivien und Kevin) in Bremen.
Aufgrund der Erfahrungen des Vorjahres schaffte ich es, deutlich weniger überflüssigen Trödel einzupacken – ich denke mal, dass ich in diesem Jahr knapp 90% des eingepackten Krempels auch tatsächlich irgendwann mal benutzt habe. Dass ich meine analoge Spiegelreflexkamera, die 2006 recht sperrig war, für solche Fahrten durch eine kompakte Digicam ersetzt habe, sparte erneut Platz, so dass ich diesmal mit den Packtaschen + Packsack auskam, ohne einen Rucksack tragen zu müssen – und in den Vorderradtaschen war auch stets noch ausreichend Platz für die Tagesverpflegung.

Die Radwege in Deutschland, denen ich folgte, waren landschaftlich sehr schön. Die Beschilderung und auch teilweise Zustand und Breite der Wege steht aber schon merklich hinter dem tschechischen Niveau zurück. Auch sind Lebensmittelgeschäfte und Campingplätze nicht ganz so dicht beieinander, aber selbstverständlich ist die Versorgung kein Problem.

Preiswert ist so ein Urlaub auch in Deutschland, aber eine Campingplatzübernachtung für zwei, drei Euro ist wohl eher Wunschdenken denn Realität.

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