Bildschirmfoto vom 2016-05-28 20:25:59
Kurze Metazwischenfolge, weil ich das Intro und Outro der Podcastfolgen geändert habe. Die alten Tonschnipsel gefielen mir nicht mehr so recht, deswegen musste etwas neues her. Und da mich Thomas vom Sprechgröstl mit seiner 8-Bit-Musik ein wenig infiziert hat, habe ich mich auch aus dem Werk des Künstlers bedient und Ausschnitte des Stücks „Waggon Wheel Electronic“ von Kevin McLeod verarbeitet. Wagon Wheel – Electronic Kevin MacLeod (incompetech.com) Licensed under Creative Commons: By Attribution 3.0 License http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/ Viel Spaß mit der Gute-Laune-Musik http://www.48zwoelf.de/files/4812-022.mp3

4812-022: Neues Intro / Outro


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Bernhard, Wolfgang, Stefan und Manfred sind vier lustige Menschen aus Nordrhein-Westfalen, die dieses Jahr schon zum fünften Mal gemeinsam auf Radreise gehen. Und da sie vor Beginn ihrer Reise einen freien Tag in Strasbourg eingeplant hatten und Stefan im Vorfeld Kontakt mit mir aufgenommen hat, habe ich meinen geplanten Radeltag mit Micha einfach zu einer kleinen Rundfahrt mit den vieren ausgeweitet. Zuerst haben wir uns Strasbourg ein wenig angesehen, haben uns dann in die Nahverkehrsbahn nach Obernai begeben und sind anschließend von dort bei strahlender Sonne zurück nach Kehl geradelt. Beim Abschiedsbier in Strasbourg haben sich vie vier dann ein […]

4812-021: Rheinabwärts


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Heute habe ich einen prominenten Gast bei 48zwoelf: Jan Gießmann, den ihr beispielsweise vom Podlabor kennt – er hat in mehreren Etappen mit seiner Familie den Weser-Radweg beradelt. Da ich die Strecke 2007 auch schon zurückgelegt habe, haben wir also genug gemeinsamen Gesprächsstoff. Auch Ausrüstung, Unterkünfte und Strom kommen zur Sprache. Die Folge entstand auf Podstock in Almke – lieben Dank an Jan für das tolle Gespräch und für die Bereitstellung von ganz viel technischem Gelöt zur Aufnahme 🙂 http://www.48zwoelf.de/files/4812-020.mp3

4812-020: An der Weser mit Jan



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Jörn Schaar von Jörn Schaars feinem Podcast hatte die Idee, ein Thema formatübergreifend in verschiedenen Casts zu behandeln und nachher wie einen Eintopf zusammenzurühren. So wurde „Eintopf“ auch zum Thema. Neben Jörn mache auch Kai vom Hobbykochpodcast, Detlef und Sven von Proton, Thomas vom Gabelbissen sowie die tollen Formate Vor Hundert und Damals(TM) mit. Ich wünsche viel Vergnügen!

4812-019: Rad-Tatouille


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Am 25. April 2015 hat die Kehler Polizei am Feldscheunenfest wieder an einem Aktionsstand kostenlos Fahrräder codiert. Durch eine solche Codierung fällt es der Polizei leichter, bei Kontrollen zu überprüfen, ob das Rad von seinem Eigentümer gefahren wird, sichergestellte Fahrräder schneller ihren rechtmäßigen Eigentümern zuzuordnen und damit schlussendlich die codierten Räder für Diebe weniger attraktiv zu machen. Herr Krauß von der Polizei Kehl war so freundlich, sich viel Zeit zu nehmen, um das System näher vorzustellen und meine Fragen zu beantworten. Dafür danke ich ihm herzlich. Auch außerhalb solcher Aktionstage kann jeder Interessierte sein Fahrrad jederzeit beim Kehler Polizeirevier codieren […]

4812-018: Interview mit Herrn Krauß (Polizei Kehl) zur Fahrrad-Codierungsaktion „KEIN ...


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Thomas vom Gabelbissen-Podcast hat mich zu meiner Umrüstung von einer Ketten- zu einer Nabenschaltung befragt. Anlass genug, diese beiden Getriebearten in einer Podcastfolge etwas intensiver zu behandeln. Ich danke für die interessante Frage und wünsche angemessenen Hörgenuss! http:/www.48zwoelf.de/files/4812-017.mp3.

4812-017: Kettenschaltung, Nabenschaltung



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Die schnelle Variante der Nudeln in Tomatensauce habe ich euch schon hier vorgestellt – sie ist ideal, wenn man keine Frischzutaten kaufen konnte. Wer jedoch einen Supermarkt in Reichweite hat, der kauft sich – neben den Nudeln – – 1 Päckchen gemischtes Suppengrün – 2 Zwiebeln – 1 Dose gehackte Pizzatomaten Während man schon mal im Topf 1 die Nudeln in Salzwasser kochen lässt, kommen in Topf 2 ein paar Tropfen Öl und das ganze Suppengemüse und die Zwiebeln, alles in feine Würfel geschnitten (bzw. den Lauch in feine Viertelringe). Wenn die Nudeln noch etwa drei Minuten haben, bis sie […]

Gute Tomatensauce zu Nudeln


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Wer das Glück hat, kurz vor Erreichen des Tagesziels einen Supermarkt auf der Strecke zu haben, kann sich ein Schweinegeschnetzeltes bereiten (schließlich sollte man das Fleisch nicht allzulange ohne Kühlung transportieren). Für einen Hungrigen kaufte ich: – 1 kleines Schweineschnitzel (100-120 Gramm) – 4 Champignons (die braunen schmecken besser als die weißen) – 2 kleine Zwiebeln – eine Miniflasche Weißwein (0,25 Liter) – 1 kleine Karotte – nach Wunsch ein Päckchen H-Sahne (kann auch durch ein Päckchen helles Soßenpulver ersetzt werden, dann ist die Soße nicht ganz so fettreich) Los geht es: ein paar Tropfen Öl in den Topf, Schnitzel […]

Schweinegeschnetzeltes


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Auch auf dem Trangia schnell bereitet und super lecker. Voraussetzung ist ein Supermarkt, wo man das nötige Gemüse einzeln bekommt, weil einem unterwegs der Kilosack Möhren vielleicht doch etwas zu sperrig sein dürfte. Für einen Hungrigen (mich) kaufte ich 1 große Karotte 1 kleine Zucchini 2 kleine Zwiebeln 1 gelbe Gemüsepaprika und 1 Dose gehackte Pizzatomaten. Klar gehören in ein Ratatouille Auberginen und nicht unbedingt Paprika. Könnt ihr natürlich gerne machen. Ich persönlich mag halt keine Aubergine. Während in Topf 1 die Beilage köchelt (Reis oder Ebly passen super, aber Nudeln gehen sicher aus), gebe ich in Topf 2 ein […]

Ratatouille



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Route 2.766.207 – powered by www.bikemap.net Nach dem Packen und Losfahren stelle ich fest, dass mein Fahrrad Probleme macht: sitze ich drauf, neigt sich das Hinterrad so stark nach rechts, dass es leicht am Rahmen zu schleifen beginnt. Da es hingegen keine Schleifspuren am Reifen aufweist, scheint das Problem neu zu sein. Zu allem Überfluss gelingt es mir nicht, die Ursache des Fehlers ausfindig zu machen. Das Rad hat jedenfalls keinen Achter und ist auch fest verschraubt. Der Rahmen hat keine sichtbare Bruch- oder Knickstelle. Keine Ahnung, woran es liegt. Lange weiterfahren kann ich so aber nicht. Und da mein […]

19. August 2014: vom Humboldtsee nach Stadtoldendorf


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Route 2.766.203 – powered by www.bikemap.net Aufstehen, duschen, frühstücken, packen, zahlen, los! Von Soltau fahre ich zunächst in Grobrichtung Hannover, wobei ich es schon gerne ein wenig weiter schaffen würde. Nach rund 35 Kilometern erreiche ich Hodenhagen (hihi, Hoden, hihi), wo ich kurz am Netto halte, um schon einmal die Lebensmittel für den Abend und eine Buttermilch für sofort zu kaufen. Dort werde ich von einer netten Einheimischen angesprochen, dir mich über mein woher, wohin und warum ausfragt und mir von ihren Radtouren erzählt. Als ich weiter fahre, setzt ein Starkregen ein, der bis kurz vor Hannover nicht wirklich aufhören […]

18. August 2014: von Soltau an den Humboldtsee


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Route 2.766.201 – powered by www.bikemap.net Nach einem faulen Tag gestern radle ich heute gegen 13 Uhr los. Von Duvenstedt geht es zunächst in die Stadtmitte Hamburgs, ich fahre durch den alten Elbtunnel (ein großartiges Denkmal für Ingenieurskunst, das jeder Besucher unbedingt gesehen haben sollte) hinaus Richtung Harburg. Lustige Information am Rande: wenn man von Duvenstedt nach Süden radelt, erreicht man das Ortsendeschild Hamburgs nach recht genau vierzig Kilometern. Die Stadt ist halt doch relativ groß 🙂 Das Wetter ist wie in den letzten Tagen durchwachsen und der Gegenwind recht stark. Aber der Radweg ist gut und führt weitestgehend an […]

17. August 2014: von Duvenstedt nach Soltau



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Route 2.766.199 – powered by www.bikemap.net Wir schlafen aus, frühstücken gemütlich, packen unsere zahlreichen Sachen zusammen, führen den Staubsauger in der Wohnung Gassi und verabschieden uns von unseren Gastgebern. Ines und Gunnar fahren mit dem Auto zu ihrer Wohnung nach Holstendorf, ich entschließe mich dazu, die 57 Kilometer zu radeln, auch wenn die Wetteraussichten nicht die allerbesten sind. Weitestgehend führt der Radweg an der B432 entlang. Das Wetter ist seltsam – Regenschauer und trockene Phasen wechseln sich genau in der richtigen Geschwindigkeit ab, um wahnsinnig zu werden 🙂 Ungefähr auf der halben Strecke erreiche ich Bad Segeberg, die Stadt, die […]

15. August 2014: von Holstendorf nach Duvenstedt


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Da das hier mein Radreiseblog ist, ich andererseits aber trotz Radpause auch keine fünftägige Lücke lassen will, hier die kurze Zusammenfassung der Tage zwischen den Touren: Am 10. August haben wir Lübeck besichtigt – Gunnars Geburtsstadt und wunderschön. Neben touristischen Klassikern wie dem Holstentor und einer Kanalrundfahrt haben wir das Duckstein-Festival besucht, das gerade stattfand, Marzipan gekauft (natürlich! 🙂 ), Kaffee getrunken und es uns einfach gut gehen lassen. Außerdem kann ich jedem die kleine Eisbude an der Trave unweit des Holstentors empfehlen, die ein göttlich sahniges Softeis herstellen. Das Marzipan kaufte ich übrigens nicht bei Niederegger (denn das hätte ich […]

10.-14. August 2014: Radpause


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Route 2.766.184 – powered by www.bikemap.net Da sowohl Ines‘ Knie als auch Gunnars Fuß nicht wirklich besser geworden sind, entschließen wir uns dazu, nach Burg zu radeln und von dort per Bahn an die Wohnung zurückzukehren. Die Gesundheit geht schließlich vor und sich zu quälen bringt ja auch nichts. Pünktlich zum Zeltabbau setzt Regen ein, so dass wir die Zelte feucht einpacken müssen. Aber das kann man ja dann auch nicht ändern. Wir radeln los, der Küste nach Süden entlang auf einem grobsandigen Weg bis nach Orth, wo wir am Hafen einen Kaffee trinken. Weiter geht es an unzähligen Kitesurfern […]

09. August 2014: von Fehmarnbelt nach Burg und von Scharbeutz ...



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Route 2.766.181 – powered by www.bikemap.net Nach dem Aufstehen gehe ich vor zu dem kleinen Geschäft, dass in der Saison allmorgendlich die diversen angrenzenden Campingplätze mit frischen Brötchen versorgt. Die Schlange ist enorm, allerdings komme ich dennoch schnell an die Frühstückszutaten. Gemütliches Frühstück, während Papa Flodder von nebenan für den ganzen Platz gut hörbar den Zustand von Klein-Kevin-Ronny-Rico-Justins Kakapopo kommentiert. Leider hat Ines ein paar Probleme mit ihrem Knie, vielleicht war ihr Sattel falsch eingestellt. Das korrigieren wir. Und Gunnars Fuß spricht auch in einer zu deutlichen Form mit ihm. Also lieber ruhig radeln und es nicht übertreiben. Anstiege sind […]

08. August 2014: von Süssau nach Fehmarnbelt


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Route 2.766.176 – powered by www.bikemap.net Wir schlafen aus, frühstücken in Ruhe und packen gemütlich unsere Sachen. Den ersten größeren Regenschauer warten wir noch ab, aber kurz nach Mittag fahren wir dann los. Zunächst geht es gemütlich in Richtung Scharbeutz, wo wir einerseits an einer Tankstelle unsere Reifen noch einmal ordentlich aufpumpen und andererseits die Ostsee zum ersten Mal sehen. Dort fahren wir dann auch auf den Ostseeküstenradweg, dem wir die nächsten zwei Tage folgen werden. Gleich ein Fazit vorweg: der Ostseeküstenradweg ist ein sehr schönes Reiseziel, wer aber auf touristisch voll erschlossene Radwege in Fünfsternequalität steht, sollte sich anderswo […]

07. August 2014: von Holstendorf nach Süssau


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Auch die längste Bahnreise beginnt mit einem Kaffee 🙂 Im ersten Zug (Koblenz – Köln) treffe ich auf eine sehr unfreundliche Großfamilie, deren Mutter meint, mich trotz geschlossener Augen und sichtbaren In-Ear-Kopfhörern ungefragt an der Schulter rütteln zu müssen, um mich in schlechtem Englisch aufzufordern, mich woanders hinzusetzen, damit jeweils zwei Familienmitglieder zusammen sitzen können. Ich bin ja ein friedlicher Mensch, aber manchmal wünsche ich mir, ungestraft Ohrfeigen verteilen zu dürfen. Da die Dame aber ein derart widerliches Parfüm literweise aufgetragen hat (vermutlich Taktik für das Bahnfahren…), räume ich gegen meine Überzeugung dennoch den Platz. Dafür lerne ich im Zug […]

06. August 2014: per Bahn von Koblenz nach Pönitz am ...



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Route 2.766.140 – powered by www.bikemap.net Nach dem morgendlichen Vierkampf (aufstehen, duschen, frühstücken, packen) fahre ich direkt vom Campingplatz auf den Rheinradweg. Durch Wiesbaden geht es Richtung Eltville. Der Rheinradweg wird auf diesem Abschnitt durch Bauarbeiten, aber auch durch Hochwasser immer wieder umgeleitet. In Rüdesheim lege ich eine kurze Pause ein, trinke eine Buttermilch und esse ein wenig Obst. Als ich an die Rheinfähre komme, empfehlen mir zwei ältere Radler, auf jeden Fall überzusetzen, weil es hier wohl derzeit nur linksrheinisch schön zu radeln sei. Ich nutze also die Fähre nach Bingen und fahre am anderen Ufer weiter. Nach weiteren […]

05. August 2014: von Mainz nach Koblenz


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Route 2.766.134 – powered by www.bikemap.net Ich wache morgens gegen 6 Uhr ausgeschlafen aus, habe den See immer noch für mich allein, weshalb ich sofort zu einer Wachwerderunde hineinspringe. Zurück ans Zelt, gemütlich frühstücken – und bereits kurz nach 7 Uhr packe ich meine Sachen zusammen, hinterlasse den Platz natürlich genau so, wie ich ihn vorgefunden habe (was für mich ohnehin selbstverständlich ist, aber beim wilden Zelten gilt das natürlich ganz besonders) und sitze vor halb acht bereits wieder auf dem Rad. Bei Germersheim überquere ich den Rhein und fahre linksrheinisch über einige Dörfer in die schöne Domstadt Speyer, wo […]

04. August 2014: von Huttenheim nach Mainz


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Route 2.766.126 – powered by www.bikemap.net Meine diesjährige Radreise geht los! In diesem Urlaub werde ich mich in Deutschland bewegen – und das an verschiedenen Orten. Heute beginnt erst einmal ein dreitägiges Radeln den Rhein entlang nach Norden. Danach werde ich per Bahn nach Schleswig-Holstein fahren, um mit Ines und Gunnar dort ein paar schöne Tage zu verleben – die dann auch teilweise auf dem Rad. Und später werde ich von „oben“ wieder Richtung Süden radeln. Heute radle ich gegen 10.30 zu Hause in Kehl los. Alle Taschen sind am Rad befestigt, die kleine Actioncam, die dieses Jahe erstmals mitreist, […]

03. August 2014: von Kehl nach Huttenheim



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Heute habe ich am kleineren meiner beiden Räder die V-Brake-Beläge ausgewechselt und dachte, ich nehme euch akustisch mit – vielleicht ist in meiner Hörerschaft ja jemand, der das noch nie gemacht hat und davon profitieren kann. Hier einige Bilder von der Arbeit: 1. die Nachstelleinrichtung am Bremshebel wieder „auf Null“ stellen: 2. die Bremse vor den Arbeiten: 3. mit gelöstem Bremsseil: 4. die alten Bremsbeläge: 5. die neuen Bremsbeläge: 6. der neue Bremsbelag vor der Justierung: 7. andrücken und justieren: 8. die Schraube zur Einstellung der Bremsseillänge: 9. fertig: Über eure Erfahrungen, Ergänzungen und virtuelle Tritte ins Gesäß würde ich […]

4812-005: Bremsbackenwechsel


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Da eine Radreise für mich eine mehrtägige Veranstaltung ist (eintägige Fahrten nenne ich eher Radtour) und ich – wie die meisten anderen Menschen auf dieser Welt – auf mehrtägigen Reisen auch gerne mal zwischendurch schlafe, beschäftige ich mich in dieser Folge des Podcasts mit der Frage, welche Unterkünfte in Frage kommen. Da ich selbst absoluter Campingfan bin, nehmen Überlegungen zu Zelt, Isomatte und Schlafsack zeitlich den größten Teil der Folge ein. Links zur Folge: Fahrradfreundliche Hotels und Pensionen listet der ADFC auf seinem Portal http://www.bettundbike.de/ auf. Wer sich für Jugendherbergen interessiert, findet auf der offziellen Seite des DJH unter http://www.jugendherberge.de/ […]

4812-004: die Unterkunft


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Ich hatte Lust zu podcasten, aber keine Radreise getätigt, über die ich euch berichten könnte. Kein Problem – dann mache ich halt mal eine von hoffentlich mehreren Zwischenfolgen, die allgemein über radreiserelevante Themen informieren. Und weil wohl jeder Radreisende auf jeden Fall mindestens ein Fahrrad dabei haben wird, unabhängig davon, wie minimalistisch oder luxuriös er sonst unterwegs ist, soll sich darum diese erste „Technik“-Folge drehen: um das richtige Rad, genauer gesagt: welche Art von Rad? Federung: ja oder nein? Gepäckträger, Packtaschen, Rucksack, Anhänger? Welcher Sattel? Und weil ich kein Experte bin, sondern bestenfalls Amateur mit ein bisschen Erfahrung und vielen persönlichen […]

4812-003: Das richtige Rad



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Dreißig Routen zum Oberthema „Sagen und Mythen der Ortenau“ gibt es seit etwa einem Jahr im Landkreis – beschildert sind sie mit einem kleinen quadratischen Symbolbild auf blauem Grund, dem Namen und der Nummer. Stefan und ich haben die Route 6 – Waldbrieftour beradelt: Route 2.854.119 – powered by www.bikemap.net Die Sage dahinter ist, dass man sich anno tobak nicht einig werden konnte, wo die Grenzen des Korker Waldes verlaufen sollen. Man ließ nun einen Stier los, folgte ihm und nahm seine Marschroute als Waldgrenze. So die Sage – und deshalb steht in Kork auf dem Bühl auch die beeindruckende […]

Die Waldbrief-Tour


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Für den Schwedischen Seejägertopf braucht man – einen schwedischen See (es geht auch ohne, dann ist es aber ein ordinärer Jägertopf) – zwei Handvoll Nudeln – zwei Becher Wasser (plus eventuell einen großen Schluck) – Brühpulver – Trockenzwiebeln (oder frisch) – zwei große frische Champignons (oder eine 180g-Minidose Champignonscheiben) – eine Handvoll Speck – ein Päckchen Knaggi-Jägersoßenpulver In Topf 1 werden die Nudeln in dem Wasser mit den Zwiebeln und dem Brühpulver gekocht und 3 Minuten vor Kochzeitende vom Feuer genommen. Dann wird in Topf 2 der Speck angebraten, danach kommen entweder die frischen Pilze plus Schluck Wasser oder die […]

Schwedischer Seejägertopf


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In Schweden entdeckt und für lecker befunden. Das Rezept lässt sich in einem einzigen Topf bereiten. Benötigt werden zwei Handvoll Nudeln, zwei Becher Wasser (0,5l), etwas Brühpulver, ein paar Trockenzwiebeln, eine Dose Thunfisch in Wasser und ein Päckchen Helle Kräutersoße (Pulver von Knaggi oder einem anderen großen Hersteller). Wasser mit Brühpulver und Trockenzwiebeln im Topf zum kochen bringen, Nudeln dazu, 3 Minuten vor Kochzeitende der Nudeln den Thunfisch dazu, eine Minute vor Ende das Soßenpulver, gut rühren, Flamme aus, guten Appetit!

Thunfisch-Kräutersoße zu Nudeln



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Kleine Halbtagesrunde durch schöne Natur, steigungsfrei, mit einer erfreulich hohen Dichte an Geocaches 🙂 Radroute 1474959 – powered by Bikemap  Bei Kehl geht es über die Europabrücke nach Strasbourg. Dort wird nördlich in Richtung Robertsau und La Wantzenau zunächst dem Radweg zu den Forts gefolgt, bevor dann in La Wantzenau der erste Abstecher zu einem kleinen „Umweg“ erfolgt. Diesen habe ich ursprünglich wegen einer Geocacherunde eingelegt, er ist jedoch auch für den Nichtcacher wegen der wunderschönen Natur zu empfehlen. Über Kilstett und Gambsheim geht es später dann zurück zum Rhein, der überquert wird. Es geht über die Dörfer zurück in […]

Kehl – Strasbourg – Gambsheim – Rheinbischofsheim – Honau – ...


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Ein Themenradweg rund um Kehl und Strasbourg Radroute 1450726 – powered by Bikemap  Beiderseits entlang des Rheins – zumindest dort, wo er die Grenze zwischen Frankreich und Deutschland darstellt, also grob zwischen Basel und Karlsruhe – gibt bzw. gab es zahlreiche militärische Befestigungsanlagen aus Kriegszeiten, so genannte Forts (Klugschiss am Rande: gesprochen wird das Wort auch im Deutschen französisch, das „t“ ist also stumm, die Aussprache also wie das deutsche Wort „vor“. Das, was „Fort“ gesprochen wird, ist eine Automarke 🙂 ). Die kleineren dieser Bunkeranlagen sind zu einem großen Teil nach Kriegsende gesprengt worden, die Ruinen existieren noch, aber […]

La piste des forts / Der Radweg zu den Forts


005 - die Abfahrt verzoegert sich
Man kann ja nun über einiges, was die europäischen Institutionen in Brüssel und Strasbourg so produzieren, geteilter Meinung sein. Richtig nützlich für den Radreisenden ist aber dieses kleine Büchlein, dass es kostenlos entweder zum Download oder als Papierausgabe nach Hause gibt 80 Seiten ist es stark – das European Bicycle Lexicon. Was es bietet? Eine Übersicht über alle wichtigen Fahrradtypen, -teile und Radwegarten in allen europäischen Sprachen – jeweils mit Abbildung. Wer also im Bedarfsfall nicht auswendig weiß, was „Gepäckträger“ auf französisch, „Sattelstütze“ auf schwedisch, „Radfahrstreifen“ auf tschechisch heißt, ist mit diesem Buch als Ergänzung zum normalen Reisewörterbuch, das diese […]

Europäisches Fahrradlexikon/ -wörterbuch für lau



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In Norddeutschland getestet und für gut befunden 🙂 Gut, für diese Sauce sollte man doch beide Töpfe benutzen – einen für die Nudeln, einen für die Sauce, denn durch den Käse würde die Geschichte wohl anbrennen, würde man versuchen, die Nudeln direkt in der Sauce zu kochen, wie es bei der Tomatensauce problemlos geht. Also: Nudeln im einen Topf kochen, bis sie fast al dente sind. Topf vom Feuer nehmen und abdecken – die Restwärme reicht aus, um die Nudeln fertig zu garen. Deshalb auch noch nicht abgießen! Im zweiten Topf einen halben Liter Wasser aufkochen, einen Brühwürfel hinein, wenn […]

Helle Käsesauce zu Nudeln


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Auch wenn ich keinewegs ein Ultraleichtradler bin, halte ich es dennoch für sehr sinnvoll, nicht zuviel mitzuschleppen – auf diese Weise lässt sich sowohl das Gewicht als auch das Volumen des Gepäcks reduzieren. Mein anfänglicher Fehler war, von allem Verbrauchsmaterial viel zu viel mitzuschleppen. Aber ich bin ja wenigstens in Maßen lernfähig, daher versuche ich bei jeder Reise, meine Vorräte an allem möglichen Dingen besser an den tatsächlichen Bedarf anzupassen. Denn von manchen Dingen zu wenig mitzunehmen, halte ich deshalb für unpraktisch, weil es manche Dinge praktisch nur in zu großen Mengen nachzukaufen gibt. Damit Du auch etwas von diesem […]

Verbrauchsmengen


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OK, eigentlich ist es nur eine Weiterentwicklung der Basis-Tomatensauce, aber ich finde, es schmeckt richtig gut. Und Dosen-Thunfisch ist allein von seiner Transport- und Lagerfähigkeit ohne Kühlung dem Hackfleisch doch deutlich überlegen. Ziel ist es wieder, nur einen Topf zu nutzen. Also (Rezept für einen Hungrigen, die doppelten Mengen für zwei Leute kriegt man alles auch noch gerade so im 1,75-Liter-Trangiatopf unter) etwas über einen halben Liter Wasser in den Topf und rauf auf den Brenner. Einstweilen zwei kleine Zwiebeln schälen und mittelfein würfeln. Rein damit ins Wasser, je früher, je mehr Geschmack geben sie ab. Wenn das Wasser kocht, […]

Penne al tonno



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So ganz ohne Stromverbrauch geht es auch auf dem Rad bei den wenigsten. Ob man nun ein Mobiltelefon dabeihat, Fotoapparat und/oder Videokamera, MP3-Player, eventuell sogar ein Netbook oder auch nur die Taschenlampe, irgendwo braucht fast jeder Strom unterwegs. Bei Fotoapparat, Taschenlampe und MP3-Player habe ich bislang immer darauf geachtet, dass diese mit Standard-AA- oder AAA-Batterien betrieben werden können. Bei Camcorder und Mobiltelefon wird das schon recht schwierig, und auch beim Fotoapparat ist man doch in der Modellauswahl recht eingeschränkt. Für diejenigen, die in Hotels und Pensionen übernachten, ist das wohl kein Problem, da lädt man die Akkus einfach abends im […]

Strom im Eigenbau


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Was brauche ich unterwegs? Was nicht? Wieviel wird das alles wiegen? Wie kann man Volumen und Gewicht sparen? Wer das erste Mal für eine Radreise packt, ist sich sicher unsicher… Wie ist auf der Startseite schon andeute, bin ich alles andere als ein Ultraleichtradler. Ich habe schon von Menschen gelesen, die mit Zeltgepäck auf 7kg in einem Fahrradkorb kommen – was ich einerseits bewundernswert finde, für mich aber andererseits wahrscheinlich nicht das Wahre wäre. Packen, egal ob für eine Rad- oder sonstige Reise, ist immer ein Kompromiss. Je mehr ich mitnehme, umso mehr Komfort habe ich wahrscheinlich, wenn ich die […]

Gepäck- und Gewichtsoptimierung


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Für Teetrinker uninteressant, für Kaffeetrinker um so wichtiger: wie gelingt der Start in den Tag unterwegs? Die einfachste Lösung: Instant-Kaffee. Den muss man nur irgendwie wasserdicht transportieren (Weithalsflasche) und hat keine Scherereien mit Gerätschaften oder Filtern. Aber mal ganz ehrlich: es schmeckt auch nicht nach Kaffee 🙂 Auch gerätefrei, mit vollem Kaffeearoma, aber nicht jedermanns Sache: Westernkaffee. Soll heißen: Kaffeemehl ins kochende Wasser geben, etwas weiterköcheln lassen, Flamme weg und warten, bis sich das Kaffeemehl abgesetzt hat. Gibt einen sehr kräftigen Kaffee – und leider auch erhöhten Reinigungsaufwand in der Tasse, denn das Kaffeemehl neigt gelegentlich auch zum Anbacken Papierfilter […]

Kaffee



Made by Samsung DVC
Wohl kaum ein anderes Fahrradteil hat so direkten Einfluss auf das Wohlbefinden wie der Sattel. Grund genug, den richtigen Sattel sorgfältig auszuwählen. Zunächst muss eines klar sein: den richtigen Sattel gibt es nicht. Den muss jede/r für sich selbst finden. Daher kann ich hier nur einige Grundgedanken formulieren. Weitverbreiteter Irrtum: „Weich“ wird mit „bequem“ gleichgesetzt. Besonders schön ist das bei manchen Seniorenfahrrädern zu sehen, bei denen der ohnehin schon weiche Sattel so lange mit Polstern und Fellbezügen umwickelt wird, bis das Ganze schon fast kugelförmig ist. Möglicherweise ist das auf einer Kürzeststrecke sogar bequem, aber längere Distanzen wollte ich auf […]

Gut gesessen ist gut geradelt


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Die Auswahl an Packtaschen ist riesig – trotzdem sieht man bei Radreisenden immer wieder dieselben Modelle. Zufall? Irgendeine Form der Gepäcktasche braucht wohl jeder Radreisende. Wenn man nicht nur gerade ein langes Wochenende mit Zahnbürste und Wechselunterwäsche bei Hotelübernachtung plant, hat man in der Regel mehr dabei, als in einen kleinen Rucksack passt. Und obwohl es inzwischen tolle Radrucksäcke gibt, die durch ein Luftpolster zwischen dem Rucksack und einem Netz, das am Rücken liegt, dem verschwitzten Rücken ganz gut vorbeugen, halte ich es doch für wesentlich angenehmer, mit freiem Rücken zu radeln. Jetzt steht man also im Fahrradgeschäft, will seine […]

Rucksack, Packtaschen oder doch lieber die Reisetasche?


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Spätestens wenn man mit vollem Zeltgepäck reist, wird der Platz am Hinterrad knapp – auch vorne sollten Packtaschen befestigt werden. Frontgepäckträger sind bei den meisten Fahrrädern nicht serienmäßig montiert. Eine Ausnahme sind vielleicht die älteren französischen Räder von Motobecane oder Peugeot, die gelegentlich einen kleinen Gepäckträger über dem Vorderrad montiert hatten. Über diese Gepäckträger möchte ich mich aber nicht auslassen – für die Radreise ist deren Tragfähigkeit zu klein, und durch den hohen Schwerpunkt kann man ohnehin nur leichteste Dinge darauf transportieren. Diese Art von Gepäckträgern war eher für leichte Dinge bei Alltagsfahrten in der Stadt gedacht. Ideal für Reisegepäck […]

Gepäckträger vorne



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Die Taschen sind gepackt und irgendwie sollten sie am Rad befestigt werden. Zeit, sich über den Gepäckträger Gedanken zu machen. Die meisten Alltags-, City-, Trekking- und Tourenräder (Reiseräder ohnehin) werden bereits vom Hersteller mit einem hinteren Gepäckträger ausgeliefert. Oft ist es ein relativ einfaches Modell aus Draht, das für eine Belastung in der Größenordnung von zehn Kilogramm ausgelegt ist. Obwohl diese Dinger gerne mal aussehen, als ob sie schon vom bloßen Anschauen auseinanderbrechen, können sie recht stabil sein. Ich musste meinem Modell knapp über vier Jahre mit Radreisegepäck, Großeinkäufen, 20 kg schweren Gasflaschen und so weiter zusetzen, bevor er kaputt […]

Gepäckträger hinten


Schmecken zum Frühstück oder als süßes Abendessen. Und wer es lieber pikant mag, den wird sicher niemand hindern, die Pfannkuchen pikant zu würzen oder zu belegen. Als Maß dient die Alutasse, pro Pfannkuchen braucht man ein Ei, etwas Milch, etwas Mehl und ein paar Krümel Salz. Außerdem Öl zum Braten. Das Ei wird in die Tasse geschlagen und die Tasse bis knapp über die Hälfte mit Milch aufgefüllt. Dann kommt die Prise Salz dazu und nun wird mit der Gabel so lange Mehl daruntergekleppert (langsam, sonst klumpt es), bis der Teig zähflüssig ist. Kocher in Betrieb nehmen, Pfanne drauf, ein […]

Süße Pfannkuchen


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Erfahrene Wünschelrutengänger und Regentänzer brauchen vielleicht kaum Wasser mitzunehmen – für alle anderen ist es schon ratsam. Wasser ist relativ schwer und voluminös – und ist bislang auch noch nicht in getrockneter Form erhältlich (auch wenn man im Lauche&Maas-Sortiment als netten Scherz das dehydrierte Wasser finden kann). Du solltest Dir also ungefähr darüber klar werden, wieviel Wasser Du als Vorrat brauchst. Dies hängt natürlich entscheidend vom Klima ab (im Sommer in Spanien ist Dein Bedarf sicher erheblich höher als im Frühling an der Mosel) und auch davon, wie oft Du Wasser nachfüllen kannst und willst. Wenn Du eine organisierte Bodensee-Umrundung […]

De Sultan hät Doosch – der Wasservorrat



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Was braucht man, was braucht man nicht und wie packt man es kompakt so, dass sich nicht der Zucker mit dem Öl verbindet? Klar, einen Kocher braucht man wohl, außer man möchte eine „kalte Küche“ zusammenpacken. Über die verschiedenen Kocherarten habe ich mich hier schon ein bisschen ausgelassen. Was noch? Töpfe bzw. Kochgeschirr. Im Falle des Trangia-Kochersets bildet das Kochgeschirr zusammen mit dem Kocher eine Packeinheit, die man mit zwei Tellern, zwei Alutassen, Spülbürste (ohne Stiel), Schneidbrett (Multidisk) und Kochstern auch noch erweitern kann, ohne dass die Gesamtgröße wesentlich steigt. Auch Feuerzeug und Streichhölzer finden drinnen noch Platz. Wer allein […]

Es ist angerichtet – die Küche in der Packtasche


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Bei der heutigen Auswahl an Schlafsäcken kann man fast verzweifeln. Füllungsmaterial, Schlafsackform, Material der Hülle – alles scheint es in zig Varianten zu geben. Ich versuche, einen groben Überblick zu verschaffen: Um eines deutlich zu machen: den perfekten Schlafsack gibt es nicht – sonmst gäbe es nicht so viele grundverschiedene Modelle. Bestenfalls kannst Du dich für den Schlafsack entscheiden, der für Dich am geeignetesten ist. Form: Die meisten Schlafsäcke sind mumienförmig, rechteckig (so genannte Deckenschlafsäcke) oder eiförmig. Die Mumienform bedeutet eine recht kleine Luftmenge um den Körper herum, man friert also weniger als in gleich isolierten Deckenschlafsäcken. Allerdings fühlen sich […]

Daune oder Kunstfaser?


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Zelt steht, Schlafsack ist ausgerollt – fehlt noch was? Klar, die Isomatte. So gut der Schlafsack die Körperwärme hält – gegen Bodenkälte kann er nicht schützen, da die Füllung des Schlafsacks durch das Körpergewicht zusammengedrückt wird und somit keine isolierende Luftschicht mehr besteht. Sich auf eine einfache Luftmatratze zu legen, ist keine gute Idee. Abgesehen von möglicherweise gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffen billiger Modelle ist das Schlafen darauf selten bequem. Auch wiegen die meisten Luftmatratzen zuviel und haben ein zu großes Packmaß. Und wer will ernsthaft jeden Abend das Ding mit dem Mund aufblasen (oder noch eine ausreichend große Luftpumpe mitschleppen)? Eben. Die […]

Wie man sich bettet…



017 - 19 August - Einfache Loesung gegen Umfaller
Stabiler Zweibeinständer am Rad, halbwegs gleichmäßige Gewichtsverteilung und trotzdem kippt das Rad dauernd um, weil das Vorderrad zu einer Seite hin umschlägt? Dagegen gibt es ein kleines Zubehörteil, das sich „Lenkungsdämpfer“ nennt. Es verhindert, dass das Vorderrad, sobald es bei geparktem Rad in der Luft schwebt, zu einer Seite hin umschlagen und damit das ganze Rad zum Umfallen bringt. Da man aber auch oft eine Möglichkeit findet, das Rad so abzustellen, dass das Vorderrad auch ohne Lenkungsdämpfer nicht umschlägt, z.B. durch Anlehnen, braucht man vielleicht nur selten eine Möglichkeit, das Vorderrad gerade zu halten. Die einfachste und billigste Lösung heißt: […]

Vollbepacktes Rad kippt um?


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Zumindest ein feuchtes Handtuch hat man wohl regelmäßig. Aber auch andere Wäsche wird keineswegs immer über Nacht trocken. Was tun? In der Packtasche ist die feuchte Wäsche sicher schlecht aufgehoben. Zum einen bildet sich in einer wasserdichten Tasche bei warmen Temperaturen sonst schnell ein Klima, in dem Schimmelpilze prächtig gedeihen, und zum anderen würde nach einem Tag Fahrt so auch ehemals saubere und trockene Wäsche muffig und feucht. Für die Handtücher hat es sich bewährt, diese einfach quer über das Gepäck zu spannen – bei mir also auf den Packsack unter den Spanngurt. Abends ist das Handtuch wieder trocken, selbst […]

Wohin mit nasser Wäsche?


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Selbst wenn man sich überwiegend kalt verpflegt (wie Gunnar und ich 2009 in Schweden) oder auf die örtliche Gastronomie zurück greift (wie ich 2006 in Tschechien), braucht man irgendwann mal einen Kocher – und sei es nur fürs Kaffeewasser. Modelle gibt es viele, was die Wahl nicht unbedingt erleichtert. Wer beim Bund war, kennt sicher noch den Klapp-Esbit-Kocher. Der Kocher selbst ist, wie alles, was der Staat seinen Soldaten anvertraut, aus gutem Grund ziemlich unzerstörbar und einfach zu bedienen 🙂 Er ist zusammengeklappt etwa so groß wie zwei nebeneinander liegende Zigarettenschachteln und in ihn passen (für den platzsparenden Transport) entweder […]

Wie wird das Wasser heiß? Der Campingkocher



Na ja, eigentlich ist es eher ein „Kartoffeltopf mit Ei“ – in der Trangiapfanne ist die Portion etwas schwierig zu wenden und der Topf wird vorher ohnehin gebraucht. Aber im Titel klingt „Kartoffelpfanne“ einfach mehr nach Wildnis, Freiheit und Abenteuer – und sei es nur auf dem Campingplatz 🙂 Viel geradelt? Klar. Hunger? Freilich. Also, los gehts. Der geneigte hungrige Leser nehme… Zwei große, drei mittlere oder vier kleine Kartoffeln. Diese werden kunstvoll geschält und in kleine Würfel (so etwa 1 cm Kantenlänge) geschnitten – kleine Würfel garen schneller ;). Ab in den Topf, etwas Salz darauf und dann Wasser […]

Kartoffelpfanne mit Ei


Oh, ich höre schon die Badner laut und die Württemberger noch lauter protestieren. Ich weiß, ich weiß, ich bin ein kulinarisches Tiefdruckgebiet. Zu Linsen gehören eigentlich Spätzle und sonst gar nichts (na ja doch, Würstchen natürlich). Entstanden ist die „Kreation“ in Tschechien 2006, als gegen Ende der Tour das Päckchen mit den Linsen an einer Seite aufgeplatzt war und ich halt leider Gottes weder Eier, Mehl noch mein Spätzlebrett dabei hatte, dafür aber noch etwas Reis. Und geschmeckt hat es trotzdem. Zubereitung? Nichts einfacher als das. In den Topf ein kleines bisschen Öl geben und auf mäßiger Flamme erhitzen. Die […]

Linsen mit Reis


Einfaches Grundrezept für eine Sattmacherportion Nudeln in Tomatensauce. Es geht schnell und danach ist nur ein Topf zu spülen. Verfeinern der Sauce ist vielfältig möglich Die Nudelmenge richtet sich nach dem persönlichen Hunger. Ich habe am Ende einer Tagestour auch keine größeren Probleme, ein 250g-Päckchen niederzumachen – das ist auch die Menge, die sich noch gefahrlos im 1-Liter-Topf zubereiten lässt. Ebenso passt der 1-Liter-Topf (und das Rezept) auf ein 250g-Päckchen getrocknete Tortellini oder Ravioli, wie es sie bei Feinkost Albrecht oder dem Discounter Deines Vertrauens gibt. Um schneller zu Tisch bitten zu können und nachher weniger Abwaschgeschirr zu haben, kochen […]

Nudeln mit Tomatensauce



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Also gut, die Wahl ist auf „Camping“ gefallen. Das macht unabhängig und ist preiswerter als die Unterkunft in Pensionen, Jugendherbergen oder Hotels. Andererseits erhöht es die Gepäckmenge deutlich. Und die Wahl des richtigen Modells will auch gut überlegt sein. Schließlich soll das Gute Stück ja mehrere Urlaube halten – und für ein ordentliches Zelt kann man auch ordentlich Geld ausgeben. Wieso? Es gibt doch auch beim Discounter oder beim Kaffeeröster immer mal wieder ganz schicke Dreimannzelte für wenig Geld. Stimmt. Die Konstruktion basiert meistens mehr oder weniger auf einem Igluzelt, dass in den frühen und mittleren Neunzigern in teilweise ganz […]

Welches Zelt?


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Den Vormittag verbringen wir mit Packen, schließlich fällt bei 50 Leuten, die zwei Wochen unterwegs waren, einiges an Gepäck und Material an. Gegen 12.45 Uhr fahren wir ab, zurück Richtung Malmö, über die Öresundbrücke, durch Dänemark, über den Storebaelt, weiter nach Flensburg, verlieren erneut Zeit in der Umleitung um die Nord-Ostsee-Kanalbrücke herum, tanken in Neumünster. In Hamburg wartet Gunnar auf mich, um noch mal hallo zu sagen, obwohl es mitten in der Nacht ist. Mein Kollege Philippe kommt per Zug an und löst mich ab. Wir kommen erstaunlich gut durch, sodass wir trotz einer Stunde Aufenthalt in Hamburg schon um […]

28./29.08.2013 – die Rückreise


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40km, 190Hm Bike route 2.312.806 – powered by Www.bikemap.net Nach dem Frühstück bei der Gruppe radle ich nach Lammhult, um meine letzten Kronen auszugeben. Lammhult ist etwa 20km von Skuggebo entfernt und bietet mit einer Konditorei und einem Supermarkt alle Möglichkeiten, Restbestände an schwedischem Bargeld loszuwerden. Auf dem Hinweg halte ich an zwei Geocaches, die mir tolle Dinge zeigen: der eine liegt an einem Tauchbrunnen. Der sieht aus wie ein grundwassergespeistes Erdloch, in das früher kranke Menschen im Glauben an Heilung getaucht wurden, wonach man eine Münze als Opfergabe ins Wasser warf. Der andere Cache führt mich in ein Stück […]

27.08.2013 – von Skuggebo nach Lammhult und zurück



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Wegen des Ausflugs stehen wir sehr früh auf und es ist relativ kalt, sodass ich nicht wirklich Lust verspüre, den kuscheligen Schlafsack zu verlassen. Aber es hilft ja nichts 🙂 Wir fahren knapp zwei Busstunden in die Nähe von Markaryd, wo wir an einer Elchsafari teilnehmen. Mit so einem Bähnchen, wie man es von Stadtrundfahrten kennt, werden wir durch das Elchgehege gefahren, nachdem man uns zuvor Zweige einer Pflanze, die die Elche gerne fressen, gegeben hat. Die Elche kommen auch direkt an den Zug, um uns die Zweige aus den Händen zu fressen – man sieht diese wunderschönen Tiere hautnah, […]

26.08.2013 – Busausflug zu den Elchen und nach Store Mosse


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Nachdem ich gestern abend noch mit den Freizeitbetreuern bei einem Tässchen Wein zusammen gesessen bin, schlafe ich bis 10h aus, brunche dann mit der Gruppe und entspanne mich den Rest des Tages mit Sauna, Kanufahren und Eis essen. Es geht mir so richtig gut hier 🙂

25.08.2013 – faulenzen in Skuggebo


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58km, 230Hm, Strecke: Björsbo – Kulltorp – Hillerstorp – Store Mosse Nationalpark – Hörle – Fryele – Lindnäskapell – Ohs – Skuggebo Bike route 2.312.803 – powered by Www.bikemap.net Ganz gemütlich radle ich in Richtung Skuggebo. Nach etwa 15km komme ich am Store Mosse Nationalpark vorbei, der auch übermorgen Teil unseres Busauflugs sein wird. Was ich vom Durchradeln so sehe, sieht auf jeden Fall sehr schön und vielversprechend aus, sodass ich mich jetzt schon auf den Ausflug freue. Am Streckenprofil ändert sich nichts großartiges, ich fahre über verkehrsarme Nebenstraßen, sehe Bauernhöfe, Hügelland, Pferdekoppeln und höre einmal Tiere rufen, die ich […]

24.08.2013 – von Björsbo nach Skuggebo



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65km, 390Hm, Strecke: Vegby – Gällstad – Dalstorp – Ljungsarp – Hestra – Nissafors – Gnosjö – Björsbo Bike route 2.312.801 – powered by Www.bikemap.net Direkt nach der Abfahrt singt mein Knie dreistimmige Klagelieder. Ich nasche von den Schmerztabletten, lege einen Syntholverband an und beschließe schweren Herzens, die Tour um einen Tag zu verkürzen und den direkten Weg zurück zur Gruppe zu nehmen, der rund 120km lang ist, also bei knieschonender Fahrweise (soll heißen: bergauf im kleinsten Gang und Schritttempo) mit einer weiteren Übernachtung zu machen sein dürfte. Ich weise mein Navi an, die kürzeste Strecke zu suchen und werde […]

23.08.2013 – von Vegby nach Björsbo


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71km, 510Hm, Strecke: Kinna – Rydal – Seglora – Svaneholm – Rydboholm – Bosnäs – Borås – Gånghester – Dasjöfors – Dannike – Hulu – Vegby Bike route 2.312.797 – powered by Www.bikemap.net Gleich nach dem Losfahren meldet sich mein Knie zurück. Etwas schwächer als gestern, aber unangenehm und hartnäckig. Da ich in meiner Reiseapotheke zielsicher ein Schmerzmittel vergessen habe, kaufe ich mir in der Apotheke des ICA in Borås eine Schachtel Paracetamol, die auch etwas hilft. Weiter geht es in Richtung Gånghester, wo ich irrtümlich einen falschen Radweg nehme, was mir fünf Extrakilometer und einige zusätzliche Höhenmeter beschert, aber […]

22.08.2013 – von Kinna nach Vegby


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82km, 490Hm, Strecke: Glommen – Varberg – Stamnared – Grimmared – Kungsäter – Tovestorp – Kinna Bike route 2.312.795 – powered by Www.bikemap.net Die ersten 20 Kilometer bis Varberg sind schnell geradelt, unterwegs halte ich noch einmal für einen Blick aufs Meer. Da ich aus dem Bereich meiner mitgebrachten Landkarten herausradle (da ich ursprünglich geplant hatte, die Küste süd- statt nordwärts zu radeln), halte ich an einem großen Einkaufszentrum, um mir das Anschlussblatt zu kaufen. Leider gibt es dort gar keine Landkarten. In der Bahnhofsbuchhandlung gibt es auch keine, aber die nette Verkäuferin beschreibt mir den Weg zur Tourist-Information. Auf […]

21.08.2013: von Glommen nach Kinna



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87km, 130Hm,Strecke: Laholm – Eldsberga – Fylinge – Halmstad – Gullbrandstorp – Haverdal – Steninge – Eftra – Falkenberg – Glommen Bike route 2.312.791 – powered by Www.bikemap.net Die Kreissäge in der Werkstatt direkt neben meinem Zelt beginnt ihre Arbeit glücklicherweise erst, nachdem ich aufgestanden bin. Vor dem Aufbruch stelle ich testweise meinen Sattel etwas höher – den habe ich leichtsinnigerweise nach Ankunft in Schweden nur Pi mal Daumen eingestellt. Höher ist besser. Das Wetter ist einfach herrlich. Es radelt sich gut und recht schnell erreiche ich die hübsche Hafenstadt Halmstad, wo ich mich kurz verfahre, weil ich ein Schild […]

20.08.2013 – von Laholm nach Glommen


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79km, 260 Hm, Strecke: Södra Ljunga – Hamneda – Nöttja – Bölminge – Hinneryd – Vivljunga – Trälshult – Knäred – Skogaby – Laholm Bike route 2.312.789 – powered by Www.bikemap.net Nach der ortsbedingt reduzierten Morgentoilette und dem Frühstück packe ich zusammen und mache mich auf den Weg. Da im Wald die Luftfeuchtigkeit morgens sehr hoch ist, muss ich leider Zelt und Schlafsack etwas feucht packen, aber einmal wird das schon gehen. Zunächst radle ich zurück nach Södra Ljunga, wo ich am Friedhof Trinkwasser tanke. Dann geht es los, weitgehend der Etappe 77 meines Radreiseführers „Südschweden per Rad“ folgend. Unterwegs […]

19.08.2013 – von Södra Ljunga nach Laholm


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74km, 160 Höhenmeter, Strecke: Skuggebo – Ohs – Gälleryd – Kolvarp – Rydaholm – Bornsa – Össjö – Södra Ljunga Bike route 2.312.785 – powered by Www.bikemap.net Nach dem Frühstück packe ich meine Sachen, verabschiede mich von der Gruppe und radle los. Und wie immer zu Beginn einer Radreise stelle ich fest, dass ich über einen gesunden Trainingsmangel verfüge, sodass die leichten Steigungen für mich schon eine echte Herausforderung darstellen. Die Landschaft ist so schön, wie man sich Schweden allgemein vorstellt: Hügel, Felder, Wälder, dunkelrot und gelb gestrichene Häuser mit Holzfassade, Steinmauern zwischen den Feldern, Viehweiden, Pferdekoppeln. Meine Route führt […]

18.08.2013 – von Skuggebo nach Södra Ljunga



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Nach zwei wunderbar entspannenden Tagen in Hamburg bei meinen Freunden Ines und Gunnar übernehme ich gegen 20.15 Uhr am Hamburger Hauptbahnhof den Bus mit der Freizeitgruppe, die morgens um 8 Uhr in Kehl aufgebrochen ist. Die Fahrt aus der Stadt heraus zieht sich etwas, weil die Ampeln zuverlässig auf Rot schalten, sobald sie meines Busses ansichtig werden. In Neumünster, wo die letzte autobahnnahe TOTAL-Tankstelle in Richtung Skandinavien zu finden ist, tanke ich den Bus mit der firmeneigenen Tankkarte (deshalb TOTAL, nur dort funktioniert die Karte) noch einmal randvoll, fülle AdBlue nach und justiere meinen eigenen Kaffeelevel 😉 Und weiter geht […]

16./17.08.2013 – die Anreise


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2013 ging es mal wieder mit EJuKe nach Skuggebo in Südschweden – also dasselbe Ferienlager, wohin ich schon 2009 eine Jugendgruppe gefahren habe. Auch dieses Jahr war es ein großartiger Urlaub mit tollen Eindrücken und bombastischem Wetter. Die Radtour umfasst insgesamt 557km und 2360 erklommene Höhenmeter. Da ich auch dieses Jahr wieder einen Podcast produziert habe, gibt es hier mal den Link zur MP3-Datei – oder ihr spielt die Datei im Player ab oder abonniert den Podcastfeed. Ganz wie ihr wollt. http:/www.48zwoelf.de/files/swe2013.mp3. Dieses Jahr bin ich übrigens nicht kriminell geworden, dafür habe ich mich unter die Nacktpodcaster begeben (und jetzt […]

2013 – Südschweden


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Heute ist der letzte Urlaubstag. Schade, aber was soll man machen, wenn einen der Mensch, der das Geld für den Lebensunterhalt zahlt, darauf besteht, dass man wieder zur Arbeit erscheint 😉 Ich schlafe aus, frühstücke genüsslich, haue meine Zähne in ein frisches Baguette. Mit Kruste. Liebe Briten: ich habe meinen Urlaub bei euch genossen, aber euer Brot… na ja… Schaumstoff halt (nicht böse gemeint, aber wie gesagt: ich genoss des Baguettes KRUSTE!) Zurück in Lille besuche ich das Fest, die Menschenmenge ist heute weniger dicht, höre einer Rockband zu (siehe Podcast), genieße ein frisches Bierchen vom Fass, treffe einen Hamburger […]

02.09.2012 – per Zug von Lille nach Strasbourg



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Nach dem Frühstück packe ich mein Zeug zusammen und habe bis zur Abfahrt meines Zuges noch Zeit, mir Calais anzusehen. Der Zug nach Lille wird mit jeder Station voller und unterwegs erfahre ich von einem Mitreisenden, dass an diesem Wochenende (genauer gesagt jedes Jahr am ersten Septemberwochenende) in Lille ein riesiges Volksfest stattfindet, „la braderie de Lille“, wo in den 36 Stunden, die das Fest etwa dauert, durchschnittlich 100.000 Besucher pro Jahr erwartet werden. Die Straßen in Lille sind tatsächlich von Menschen verstopft, Flohmarktstände wechseln sich mit Ständen für Speisen und Getränke, professionellen Händlern für Waren aller Art, Musikbühnen und […]

01.09.2012 – per Zug von Calais nach Lille


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Radroute 1822722 – powered by Bikemap  Die Radtour von Canterbury nach Dover ist super angenehm, ruhige Landstraßen, schöne Natur, wenig Verkehr. Die Innenstadt Dovers ist auch sehr hübsch, mit der Fähre komme ich reichlich verspätet zurück nach Frankreich. Dort übernachte ich im F1-Hotel in Calais, da es zum Zeltaufschlagen auf einem Campingplatz schon zu spät ist und ich keinen geeigneten Wildzeltplatz entdecke.

31.08.2012 – von Canterbury nach Dover


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Radroute 1822720 – powered by Bikemap  Ich verlasse die Jugendherberge und radle – über den Nullmeridian – aus der Stadt heraus. Die Stadtgrenze lässt übrigens knapp 30km auf sich warten. Da die Strecke ein einziges Industriegebiet ist und der Verkehr sehr stark, beschließe ich etwa beim Bahnhof Ebbsfleet International, den Rest der Strecke bis Canterbury per Zug zurückzulegen. Ich muss noch einige Kilometer zum Regionalbahnhof Northfleet radeln, dann komme ich mit zweimaligem Umsteigen nach Canterbury, wo ich die Burgruine und die schöne Altstadt besuche, mir in einer Teestube Cream Tea gönne und abends etwa 7km zum Zeltplatz hinaus radle.

30.08.2012 – von London nach Canterbury



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Frühstück, danach lerne ich einige der Londoner Sehenswürdigkeiten auf einer dreistündigen Stadtführung zu Fuß kennen. Und heute findet sogar ein Wachwechsel statt (außerhalb des Hochsommers nicht täglich). Vom Wachwechsel war ich etwas weit entfernt, aber dafür kann ich ganz gut bei dem Auszug der Soldaten zusehen: Von Mark, dem Gästeführer, bin ich sehr begeistert – ich sehe berufsbedingt ja so einige Gästeführer, aber so informativ und unterhaltsam wie er sind die wenigsten. Und zufällig läuft sogar die paralympische Fackel an uns vorbei – heute ist nämlich Eröffnungstag der Paralympischen Sommerspiele 2012: Zu Mittag esse ich in einem Kellerpub, danach besuche […]

29.08.2012 – Touritag in London


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Ich radle morgens zurück zum Hauptbahnhof in Edinburgh und nehme den Zug nach London. Die Fahrt dauert knapp 5 Stunden, und ich empfinde es als recht komfortabel, dass es einen eigenen Gepäckwagen gibt, in dem ich mein Fahrrad samt Taschen festzurren kann und in den nur das Personal Zutritt hat. Bei der Ankunft in Kings Cross dann die Enttäuschung: es gibt gar kein Gleis 9 3/4. Es gibt noch nicht einmal einen Bahnsteig zwischen den Gleisen 9 und 10. Ich bin erschüttert 🙂 Als Unterkunft suche ich mir die Jugendherberge St. Pancras unweit des Bahnhofs aus, in der ich für […]

28.08.2012 – per Zug nach London


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Per Zug fahre ich mit reserviertem Sitz- und Fahrradplatz nach Edinburgh. Den Rest des Nachmittags verbringe ich mit einem Bummel durch die schöne schottische Hauptstadt, abends schlage ich dann mein Zelt auf einem eher schlechten, dafür aber recht teuren Zeltplatz 7km außerhalb auf.

27.08.2012 – per Zug nach Edinburgh



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Radroute 1822717 – powered by Bikemap  Ich packe mein Zeug zusammen und radle zunächst nach Carrbridge, wo es eine alte Steinbrücke aus dem 18. Jahrhundert, die heute nicht mehr betreten werden darf, aber wunderschön aussieht, zu sehen gibt. Die weitere Route nach Inverness ist schön zu radeln und der Zeltplatz dort, den ich am frühen Nachmittag erreiche, ist schön. Den Rest des Tages verbringe ich mit einer Stadtbesichtigung. Morgen geht es dann per Bahn zurück nach Edinburgh.

26.08.2012 – von Loch Garten nach Inverness


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Radroute 1822714 – powered by Bikemap  Heute ist definitiv die steilste Strecke: ich kämpfe mich über den Lechtpass und einen nicht minder steilen Pass, dessen Namen ich vergessen habe, nach Tomintoul. Von dort wird die Strecke etwas leichter zu radeln, und mein Zelt schlage ich „wild“ am wunderschönen Loch Garten auf.

25.08.2012 – von Ballater nach Loch Garten


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Radroute 1822712 – powered by Bikemap  Nach einem reichlichen Frühstück packe ich zusammen und radle los in Richtung Devil’s Elbow, mit knapp 670 Metern Höhe der höchste Punkt, der auf einer öffentlichen Straße in Großbritannien erreicht werden kann. Wider Erwarten muss ich gar nicht so viel schieben, aber ein kalter Wind weht mich oben quasi direkt in die Teestube. Nach einer rasanten Abfahrt halte ich in Braemar zum Lebensmitteleinkauf und sehe, dass mein weiterer Weg durchs Dee-Tal an der Whiskeydistillerie „Royal Lochnagar“ vorbei führt, die ich umgehend besichtige, bevor ich in der hübschen Kleinstadt Ballater mein Zelt für diese Nacht […]

24.08.2012 – von Spittal of Glenshee nach Ballater



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Radroute 1822707 – powered by Bikemap  Von Kinross, wo ich meinem Rad neue Pedale gönne, radle ich zunächst nach Perth. Nach einer Kaffeepause geht es dann weiter in Richtung Highlands. Das Radeln ist durchaus anstrengend und ich muss gelegentlich schieben und immer mal wieder Pause machen. Die schönste Pause lege ich sicherlich in der Töpferei von Glenshee ein, wo hausgemachter Kuchen und leckerer Te serviert werden. Ich übernachte höchst komfortabel im Hotel in Spittal of Glenshee, wo ich abends im Restaurant eine Gruppe deutscher Tandemfahrer kenbnen lerne, die es sehr bedauern, dass ihr Urlaub schon fast zu Ende ist.

23.08.2012 – von Kinross nach Spittal of Glenshee


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Radroute 1822704 – powered by Bikemap  Von Wem aus nehme ich erst den Zug nach Manchester und von dort einen nach Edinburgh. Dort fängt das heutige Radeln an – bedingt durch die Zugfahrt erst am frühen Nachmittag. Ich radle aus der Stadt hinaus nach Queensferry (an der Südseite des Firth of Forth), von wo aus ich die Fahrradspur entlang der Autobrücke auf die Nordseite des Gewässers nehme. Von dort aus radle ich meine ersten Kilometer im schottischen Hügelland bis ins wunderschöne Örtchen Kinross.

22.08.2012 – von Edinburgh nach Kinross


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Radroute 1822700 – powered by Bikemap  Nach einem lärmbedingt viel zu frühen Erwachen packe ich zusammen und flüchte in Richtung Bahnhof, wo ich frühstücke und bis zur Abfahrt meines Zuges nach Shrewsbury noch ein wenig die Hafenanlagen ansehe. Die Bahnstrecke von Cardiff nach Shrewsbury wurde mir nämlich als besonders malerisch beschrieben. Die Fahrradmitnahme im Zug klappt problemlos, die Fahrt dauert etwa zwei Stunden und Shrewsbury ist ein wirklich hübsches Städtchen. Ich entschließe mich, heute faul zu sein und radle nur die etwa zwanzig Kilometer bis zum Campingplatz in Wem, wo ich mich einrichte und dann zu Fuß die Erkundung von […]

21.08.2012 – von Shrewsbury nach Wem



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Radroute 1822699 – powered by Bikemap  Auf geht es, ein Stück zurück Richtung Gloucester, dann biege ich aber rechts ab, um den Severn die andere Seite hinunter zu fahren. Nach ein paar Stunden gelange ich an die Grenze zu Wales, und ab sofort werden die Schilder zweisprachig. Über Newport (Partnerstadt von Heidenheim a.d.Br.) gelange ich nach Cardiff (Partnerstadt von Stuttgart). Die Stadt ist wunderschön, der Zeltplatz ist unverschämt teuer und recht ranzig, liegt aber toll im Stadtpark.

20.08.2012 – von Gloucester nach Cardiff


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Radroute 1822693 – powered by Bikemap  Ich radle in Bath los, zum Beginn wartet eine 16%-Steigung. Über den ebenen Railway-Bicycle-Path gelange ich nach Bristol, ab hier wird es dann hügelig. Weitgehend der Fernstraße folgend komme ich nach Gloucester, das eine sehr hübsche Innenstadt hat. Ich radle noch zehn Kilometer weiter zum Campingplatz, der an einen Pub angeschlossen ist und dessen alter netter Besitzer mir einfach so die Übernachtung schenkt.

19.08.2012 – von Bath nach Gloucester


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Radroute 1822690 – powered by Bikemap  Ich radle auf einer überraschend ebenen Straße nach Stonehenge, begebe mich in die Mühle britischen Massentourismus‘, betrachte mir die berühmte alte Kultstätte und radle dann weiter nach Warminster. Dort starte ich meine kriminelle Karriere dieser Reise (aber diese Geschichte gibt es nur im Podcast 🙂 ) und radle weiter Richtung Bath. Die Strecke ist teilweise recht anstrengend zu radeln, dafür komme ich mit dem guten Gefühl „Ich hab was geleistet“ auf dem dortigen Zeltplatz an. Und nur für alle, die denken, ich übertriebe bei der Steigungsbeschreibung: hier ein OnRide-Video einer eher sehr mäßigen Abfahrt […]

18.08.2012 – von Salisbury nach Bath



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Radroute 1822685 – powered by Bikemap  Ich beginne den Tag mit einer Besichtigung der Kathedrale in Winchester. Auch wenn es mir seltsam vorkam, für den Besuch einer Kirche über 6 Pfund Eintritt zahlen zu müssen, kann ich den Besuch nur empfehlen – alleine schon wegen der alten Bibliothek und der handgeschriebenen und -verzierten Bibel aus dem 13. Jahrhundert. Bis Salisbury geht es erträglich hügelig voran, ich baue mein Zelt auf dem Zeltplatz in Netherhampton auf und radle zurück in die Stadt, wo es eine weitere imposante Kathedrale zu bewundern gibt (die ich aber nur von außen besichtigt habe)

17.08.2012 – von Winchester nach Salisbury


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Radroute 1822680 – powered by Bikemap  Heute war die Route gemischt schwer. Von Arundel aus ging es eher leicht bis Singleton, wobei ich unterwegs noch einen Geocachestopp eingelegt habe. Von Singleton aus habe ich mich dann weiter über Petersfield (hübscher See) bis kurz vor Winchester durchgekämpft, wo ich meinen bislang teuersten Zeltplatz bezogen habe.

16.08.2012 – von Arundel nach Winchester


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Radroute 1822676 – powered by Bikemap  Frühstück,Packen,Abfahrt. Erst geht es recht eben der Küste entlang, dann wird es hügeliger. Die Mittagspause lege ich im berühmten Seebad Brighton ein, dann geht es weiter in Richtung Arundel Dorthin radelt es sich deutlich welliger als zu Tagesbeginn, sodass ich kräftig schwitze. Dafür komme ich unterwegs sogar in Washington vorbei (allerdings in einem recht kleinen 🙂 )

15.08.2012 – von Pevensey Bay nach Arundel



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Radroute 1822674 – powered by Bikemap  Vom Campingplatz radle ich zuerst nach Rye, wo ich mir die hübsche verwinkelte Innenstadt und die Kirche mit einer sehr interessanten Turmuhr, deren Pendel frei in den Innenraum der Kirche schwingt – danach lasse ich mir Tee und Schokoladenkuchen bei „Simon the Pieman“ schmecken. Weiter nach Hastings, dort kurz zwei Geocaches gefunden und wieder runter an die Küste. Nach einem Supermarktstopp erreiche ich Pevensey Bay, wo ich auf einem recht schwach besuchten Campingplatz das Zelt aufschlage und mir abends noch im 15 Gehminuten entfernten Pub ein Ale vom Fass schmecken lasse.

14.08.2012 – von Ashford nach Pevensey Bay


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Radroute 1822671 – powered by Bikemap  Es ist echt schön, von der Sonne geweckt zu werden. Und als ich wach werde, sehe ich, dass ein Handwerker darauf wartet, mein Bushäuschen frisch streichen zu dürfen. Er wollte mich nicht wecken. Na, so viel Zurückhaltung wäre jetzt auch nicht notwendig gewesen 🙂 Direkt nach der Abfahrt finde ich einen Wasserhahn, wo ich meine Trinkwasservorräte auffüllen kann. Und dann geht es richtig los. Die ersten 15 Kilometer gehen recht flott – und dann überkommt mich plötzlich eine unglaubliche Mattheit. Offenbar habe ich mir irgend etwas magen-darm-technisches eingefangen, so dass ich beschließe, mir den […]

13.08.2012 – von Hythe nach Ashford


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Radroute 1822663 – powered by Bikemap  Wie ich in der Einleitung schon schrieb, habe ich die Zugreisen dieses Urlaubs mit einem Interrailticket unternommen. Meine Variante (es gibt mehrere) erlaubte mir, innerhalb eines Zeitraums von 22 Tagen an 10 beliebigen Tagen beliebig weit zu fahren – allerdings nicht zu Hause in Deutschland. Da ich hingegen nur einige hundert Meter von der deutsch-französischen Grenze entfernt wohne, war diese Einschränkung für eine Reise nach England eher theoretischer Natur 🙂 Mit Reservierung ist in Frankreich auch im Hochgeschwindigkeitszug TGV die Fahrradmitnahme möglich, was ich natürlich gleich ausprobiert habe. Nicht nur, dass alles pünktlich geklappt […]

12.08.2012 – die Anreise



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2012 reiste ich mit dem Zug nach Großbritannien. Es wude eine kombinierte Reise per Rad und Zug, wobei ich mir fürs Zugfahren vor der Reise ein Interrailticket besorgt habe, was deutlich preiswerter war, als wenn ich die Fahrten einzeln bezahlt hätte. So radelte ich insgesamt etwa 1100 Kilometer in England, Wales und Schottland und erklomm je nachdem, welche Statistik meiner GPS-Dateien ich auswerte, zwischen 8000 und 11000 Höhenmeter. Egal, wie viele es tatsächlich waren: es ist eine hügelige Insel und eine gute Gangschaltung wird dringend empfohlen. Die einzelnen Etappen mit Landkarten, Bildern und so weiter gibt es wie gehabt tageweise […]

2012 – Großbritannien


48zwoelf-Leser Mark hat mir eine interessante Frage per e-Mail gestellt. Da ich denke, dass die Antwort nicht nur für ihn interessant sein könnte, erlaube ich mir, hier in aller Öffentlichkeit zu antworten. Mark möchte wissen: „Wie ist das eigentlich auf Campingtouren: wenn du wild gezeltet haben solltest;) hast du da bei Tagestouren dein Zelt (unbeaufsichtigt) stehen lassen? Dieselbe Frage habe ich für Campingplätze… Kann man da sein Zelt incl. Schlafsack und Utensilien bedenkenlos liegen lassen, wenn man in die Berge wandern geht? Denke schon, dass da eine Aufsicht oder so ist. Wie hast du das gemacht?“ Gute Frage – und […]

28.01.2012 – Zelt oder Rad unbewacht lassen?




Auf diesen Artikel bin ich gestoßen, weil Sash ihn in seinem Google+-Stream verlinkt hat. Auf jeden Fall gehört er definitiv hier hinein: ein bisschen über die Vorurteile, die uns Radler betreffen, sollte man schließlich schon schmunzeln können (bevor Aufschreie kommen: der Artikel ist als Satire gekennzeichnet 🙂 ) Einziger Berliner Radfahrer mit Licht gefasst

05.11.2011 – Schockierende Festnahme in Berlin


Der Forumslader funktioniert bei mir ganz ausgezeichnet – außer dass ich in diesem Jahr mit einem kaputten, weil tiefentladenen Akkupack unterwegs war. Das wiederum liegt aber wohl eher an meiner grandiosen Akkupflege als an der Elektronik. Eine andere Sache ist die Frage, wie man den Strom vom Dynamo in die Elektronik bekommt. Ich fahre die Bastelei in der Lenkertasche spazieren und habe dazu ein dünnes zweiadriges Kabel vom NaDy zur Tasche gelegt, das mit einem Tamiya-Stecker gelöst werden kann. Oder eben auch nicht, falls man es mal vergisst und dadurch das Kabel an andere Stelle auseinander zupft, wenn man die […]

09.10.2011 – Klasse Idee zum Forumslader


ortlieb
Dass die Taschen und sonstigen Produkte von Ortlieb von sehr guter Qualität sind, hat sich wohl zwischenzeitlich herumgesprochen. Dass auch der Kundenservice bestens ist, habe ich nun erfahren. Ich nutze Ortlieb-Taschen seit mehreren Jahren. Und zumindest meine gelben Backroller werden härtestens beansprucht – die sind nämlich neben ihrer tragenden Rolle im Urlaub noch jeden Tag für den Transport meines Alltagskrams zuständig. Und da ich ja auch gerne mal schaue, wie sich was maximal belasten lässt, habe ich auch wenig Hemmungen, beim Einkauf mal 15kg Getränkebehälter in eine Tasche zu packen. Die Taschen machen es klaglos mit. Das einzige, was mir […]

01.10.2011 – Super Kundenservice bei Ortlieb



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In Amsterdam dürfte der Radverkehr dem Autoverkehr mengenmäßig deutlich überlegen sein, und mir erschien er wie ein wohlgeordnetes Chaos – nicht immer zu 100% regelkonform, aber es erschien weitgehend stressfrei. „Geisterradler“ sah ich übrigens vergleichsweise wenige – vielleicht weil man als Geisterradler kaum vorankommt, der Gegenverkehr ist einfach zu stark. Anders die Situation an einer großen Kreuzung, die wegen einer Straßenbahnbaustelle weitgehend gesperrt ist, die Umleitungen sind zugegeben etwas verwirrend. Dort wurde dann gleich mit einem Schild versucht, das Geisterradeln einzudämmen, in dem auf die Strafzettel hingewiesen wurde, die dem Geisterradeln folgen können: für Velos 40 EUR, für Mopeds 70 […]

16.09.2011 – Amsterdam gegen Geisterradler


In der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL (Nr. 37 vom 12. September 2011) ist das Titelthema „Der Straßenkampf – Rüpel-Republik Deutschland“. Der Artikel selbst, der auf Seite 66 des Heftes beginnt, trägt dann den Titel „Das Blech des Stärkeren“. Es geht – wie man schon ahnen kann – um das Verhältnis Fahrrad- und Autofahrer im Straßenverkehr. Zu Beginn des Artikels wird das von zahlreichen Autofahrern gern bemühte Bild des rüpelhaften Radlers gezeichnet, der sich an keine Verkehrsregeln hält. Auch das über ganzseitige Bild zeigt mit der Bildunterschrift „Berufsverkehr in Berlin“ einen Radfahrer auf der mittleren von drei stark befahrenen Fahrstreifen, der […]

13.09.2011 – SPIEGEL-Titelthema: „Der Straßenkampf – Rüpel-Republik Deutschland“


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Ich bin ja gedanklich nun schon länger um die handlichen Klappräder herumgeschlichen – wäre doch fein, so etwas zu haben, um es auf Reisebusausflüge mitnehmen zu können. So könnte ich Arbeitspausen besser nutzen, mir die Gegend anzusehen. Nun habe ich schon öfters mein „normales“ Rad im Bus mitgenommen – aber einerseits ging das nur, wenn die Gruppe kein Gepäck dabei hatte, zum anderen ist das seit der Umrüstung auf die Rohloff-Nabenschaltung ohnehin in den kleineren Bussen nicht mehr möglich, da man das Rad mit der Rohloff nicht mehr hinlegen soll, weil sonst Getriebeöl auslaufen kann – und stehender Transport klappt […]

01.09.2011 – Es klappt…



Nachdem ich im Frühjahr mit der unhaltbaren Situation konfrontiert wurde, überschüssiges Geld daheim herumliegen zu wissen, habe ich den Antrieb meines Drahtesels umrüsten lassen: die 21-Gang-Shimano-Kettenschaltung musste einer Rohloff Speedhub 500/14, einer 14-Gang-Nabenschaltung weichen. Ist es nicht schlecht, die Zahl der Gänge zu reduzieren? Keineswegs: denn wenn man sich die Mühe macht, für jede der möglichen 21 Gangkombinationen der Kettenschaltung die Gesamtübersetzung auszurechnen, stellt man fest, dass einige der Gänge so dicht beieinander liegen, dass der Unterschied kaum spürbar sein dürfte. Betrachtet man diese „doppelten“ Gänge als nur einen Gang und klammert dann noch die Kombinationen aus, die man nie […]

31.08.2011 – Vergleich Kettenschaltung gegen Rohloff


Wir fahren zwar erst am 17. August von Fjelltun ab, aber da wir alles Gepäck mit einem Skoda Oktavia zum Bus bringen müssen (da das Begleitfahrzeug, ein Fiat-Ducato-Transporter, unfallbedingt ausgefallen ist), beginnen wir schon am 16. damit, Gepäck und Ausrüstung sowie unsere Fahrräder im Bus zu verstauen. Als dann später das Gepäck der Gruppe dazu kommt, erinnert das Packen im nun reduzierten Gepäckraum an einen sehr hohen Level im Real-Life-3D-Tetris. Aber irgendwie passt alles. Am 17. August fahren wir vormittags nach dem Frühstück ab, holen auf dem Weg zur Fähre Jörg an der Mietwagenrückgabe ab und erreichen den Fährhafen Kristiansand […]

16.-18.08.2011 – Packen und Heimfahrt


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Radroute 1227415 – powered by Bikemap  Der Weg nach Flekkefjord ist leicht zu radeln – klar, insgesamt bewegen wir uns trotz einiger weniger Anstiege von knapp 250 M.ü.NN auf Meereshöhe hinunter. In Flekkefjord halten wir zunächst bei einer Euronics-Filiale, wo ich ein robustes Nokia 1616 mit elementaren Funktionen erstehe – mit 398 Kronen (55 Euro) auch nur knapp doppelt so teuer wie in Deutschland. Weiter in ein nahe gelegenes Einkaufszentrum zu kalter Limo (natürlich mal wieder unsere heißgeliebte „Villa“, dieses leckere Zwischending zwischen Almdudler und Bionade Kräuter, das es in Norwegen in nahezu jedem Lebensmittelgeschäft gibt), auch einen letzten Troll […]

15.08.2011 – Shopping in Flekkefjord



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Radroute 1227413 – powered by Bikemap  Heute ist Sonntag – und daher gibt es bei der Gruppe einen leckeren Brunch. Nachdem wir uns dort lecker gestärkt haben, radeln wir bei bedecktem Himmel, aber trockenem Wetter zum Fähranleger, heben in der Wartezeit einen Geocache und lassen uns dann von der Fähre auf die Insel bringen. Dort radelt es sich angenehm, da die Steigungen deutlich flacher ausgeprägt sind als auf dem Festland – und bereits drei Geocaches später haben wir ein wunderschönes Restaurant am Hafen von Kirkehamn erreicht, wo drinnen ein enormes Meeresfrüchte- und Fischbuffett aufgebaut ist. Wir trinken jedoch nur ein […]

14.08.2011 – Ausflug zur Insel Hidra


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Eigentlich sind wir heute so faul, dass es fast zu wenig für einen Tagesbericht ist. Immerhin schaffen wir es, die zehn Minuten zum „Hausberg“ hochzusteigen. Auf dieser Anhöhe entstehen die Bilder des heutigen Tages – und immerhin bietet er einen schönen Überblick über Fjelltun Leirsted, das übliche grandiose norwegische Landschaftsbild (das soll jetzt keinesfalls abwertend klingen – aber nach einer Woche ist man eben daran gewöhnt, dass riesige Felsmassen in teilweise bizarren Formen überall zu sehen sind) – und wenn man sich von Fjelltun wegdreht, sieht man ganz hinten sogar das Meer – und mit zusammengekniffenen Augen kann man ein […]

13.08.2011 – Gammeltag im Camp


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Nach dem Frühstück fährt Jörg uns die viereinhalb Kilometer zum Bus, der Rest der Gruppe muss laufen. Als dann alle 50 Plätze besetzt sind, fahren wir nach Stavanger. Die Fahrt über die E39 ist etwa 140km lang und dauert knapp über zwei Stunden. Ich parke den Bus beim Ölmuseum im Hafen und nun haben wir vier Stunden, um die Stadt zu erkunden. Die Altstadt ist traumhaft schön, das Wetter super, der Hafen toll. Wir bummeln durch die Gassen, trinken Kaffee, heben Geocaches und probieren leckere norwegische Hotdogs – anders als man den skandinavischen Hotdog daheim von IKEA kennt, kann man […]

12.08.2011 – Busausflug nach Stavanger



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Wanderroute 1227397 – powered by Wandermap  Die Freizeitgruppe hat heute Outdoortag und dabei auch drei Geocaches auf dem Programm. Zu zweien von ihnen wandern Gunnar und ich voraus. Die Wanderwege sind bestens markiert, aber teilweise kaum als solche zu erkennen. Mehrfach versinken die Schuhe im Morast oder Wasser, teilweise geht es steile Felspfädchen rauf und runter. Belohnt werden wir mit einer fantastischen Aussicht auf das Meer und die vorgelagerte Insel Hidra. Bedingt durch das Geländeprofil sind wir für die zwölf Kilometer mit Pausen etwa fünf Stunden unterwegs. Zurück in Fjelltun gammeln wir bei Kaffee und restlichem Kaiserschmarrn herum und waschen […]

11.08.2011 – Wanderung nach Kjörefjell und Datlandsstrand


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Radroute 1227390 – powered by Bikemap  Nach sehr gemütlichem Wachwerden und Frühstück packen wir und machen uns auf den Weg. Die Strecke ist schön, das Wetter auch und – hallöchen! – die schlimmen Steigungen sind endlich wieder da 🙂 In Flekkefjord stoppen wir kurz für einen Geocache, trinken kalte Villa (eine leckere Kräuterlimonade) und heißen Kaffee und machen uns dann auf zu den letzten zwölf Kilometern nach Fjelltun. Hier schieben wir wieder oft, kommen aber irgendwann an. Im Camp dürfen wir zum Schlafen wieder einen der Aufenthaltsräume nutzen – und verpflegt werden wir auch (hier mal ein riesiges Dankeschön an […]

10.08.2011 – von Gyndal nach Fjelltun


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Wir frühstücken wieder im Gemeinschaftsraum und können unser Zelt tatsächlich trocken einpacken. Wir radeln in die Stadt, bummeln noch ein wenig, essen ein krokantverziertes Softeis und begeben uns dann zum Bahnhof. Die Fahrräder werden (ohne Gepäck) vom Zugpersonal in einem für Passagiere unzugänglichen Raum sicher verwahrt – schön für Reisende auf längeren Strecken, die dadurch nicht ständig mit anderthalb Augen aufs Rad schielen müssen. Unsere Fahrkarten (Sparpreis, nicht umtauschbar) haben wir irrtümlich für eine zu weite Strecke gekauft. Zum Ausgleich dafür gehen unsere Fahrradkarten eine Station zu kurz – der Schaffner verzichtet lachend darauf, für die letzte Station etwas für […]

09.08.2011 – von Egersund nach Gyndal



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Radroute 1227423 – powered by Bikemap  Ach, ausschlafen – jedenfalls bis etwa 6 Uhr, als uns der Starkregen weckt. Jetzt aber wirklich: ausschlafen. Na ja, gegen halb acht fährt (akustisch gefühlt) die Müllabfuhr mehrmals durchs Zelt. Nach dem Frühstück, das wir im gemütlichen Gemeinschaftsraum einnehmen, radeln wir nach Egersund. Erste Station ist der ICA-Supermarkt, wo wir unsere Lebensmittelvorräte aufstocken. Dann sehen wir uns die Innenstadt und den Hafen an, kaufen Postkarten und Souvenirs, schreiben Karten bei Kaffee und sehr süßem Schokoladenkuchen. Nachdem wir die Karten eingeworfen haben, radeln wir auf direktem Weg über ein paar Geocaches zur vorgelagerten Insel Eigersöy. […]

08.08.2011 – Touritag in und um Egersund


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Radroute 1227382 – powered by Bikemap  Geweckt werden wir vom Starkregen, der seit Stunden niedergeht. Die nette Platzwirtin zeigt uns einen urgemütlichen Gemeinschaftsraum, in dem wir trocken frühstücken können. Wir lassen und Brot, Wurst, Käse und Marmelade und den Kaffee schmecken. Der Regen wird stärker, unsere Motivation in gleichem Maße schwächer – bis wir uns dazu durchringen konnten, zu packen, hört der Regen aber fast auf. Und als wir gegen 12.30 Uhr endlich losfahren, scheint tatsächlich die Sonne. Es radelt sich heute bedeutend leichter als gestern, die Anstiege sind weniger steil. Dennoch haben wir etwas wenig Energie. Außerdem halten wir […]

07.08.2011 – von Sokndal nach Egersund


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Radroute 1227367 – powered by Bikemap  Nach unserer Ankunft gestern abend in Norwegen zusammen mit der Jugendfreizeitgruppe der Evangelischen Bezirksjugend Kehl machen wir uns heute am Ferienort der Gruppe, Fjelltun, auf den Weg. Die ersten vier Kilometer geht es auf einer kurvigen schlaglochreichen Schotterpiste steil bergab. Danach fahren wir ein Stück Richtung Flekkefjord, um dann auf den Nordseeküstenradweg in Richtung Egersund, also nach Norden, abzubiegen. Schon bald stellt sich heraus, dass es in Norwegen zwei Fahrtrichtungen gibt: aufwärts und abwärts. Und das vorzugsweise steil. Schnell kommen wir zu dem Schluss, dass das Zusammenspiel aus Gepäckmenge, persönlicher Kondition und Höhenprofil wohl […]

06.08.2011 – von Fjelltun nach Sokndal



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Die Freizeitgruppe fährt am Nachmittag des 4. August in Kehl ab, unterwegs steigen noch ein paar Leute zu. Ich bin bereits mit meinem Fahrrad bei Ines und Gunnar in Hamburg, wo ich den Bus in der nächsten Nacht am Hauptbahnhof übernehmen werde. Dort wird mein Kollege dann per Bahn heimfahren und für uns geht es durch Dänemark über die Fähre nach Norwegen. Nachts irgendwann zwischen 1 und 2 Uhr findet die Übergabe am Hamburger Hauptbahnhof statt. Wir fahren, nachdem die Freizeitteilnehmer den nötigen Boxenstopp bei McKing erledigt haben, los, tanken in Neumünster nochmal voll, überqueren die Grenze zu Dänemark bei […]

04./05.08.2011 – die Anreise


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Auch in diesem Sommer kombiniere ich meinen Fahrradurlaub wieder mit der Jugendfreizeit der Evangelischen Bezirksjugend Kehl – die Mädels und Jungs haben sich eine tolle Freizeitanlage in Fjelltun in der Nähe von Flekkefjord, Südwestnorwegen gemietet – und Gunnar und meine Wenigkeit haben vor, von dort aus ein wenig Südnorwegen radelnderweise zu erkunden.

2011 (2) – Südnorwegen


Radroute 1227335 – powered by Bikemap  Nach Frühstück und Packen mache ich mich auf den Weg. In Heidenau versorge ich mich mit Bargeld und hebe einen Geocache. Dann geht es auf den Fernradweg Bremen – Hamburg. Dieser liegt zwar wunderschön, ist aber teilweise unschön zu radeln, da er stellenweise aus sehr groben Pflasterteinen besteht. Unterwegs bunkere ich ein paar Lebensmittel und lasse mir nach einer Kaffeepause meine kaputte Hinterradbremse bei einem Fahrradhändler erneuern und den Gepäckträger zurechtklopfen, der zuvor an der Bremse schliff. Weiter geht es in Richtung Hamburg. Als ich das Hamburger Ortsschild passiere, bekomme ich eine ganz direkte […]

02.08.2011 – von Heidenau nach Duvenstedt



Radroute 1227319 – powered by Bikemap  Das vergangene Wochenende verbrachte ich bei meinen guten Neubruchhauser Freunden, wo Kevin, mit dem ich 2010 die Spiekeroog-Radtour unternommen hatte, seinen 18. Geburtstag nachgefeiert hat. Es war also ein eher bewegungsarmes, dafür um so kalorienreicheres Wochenende bei Temperaturen, die man wohl getrost als herbstlich bezeichnen konnte. Nachdem ich mich also am Wochenende fachgerecht mästen ließ, steht heute und morgen Bewegung auf dem Programm. Ich muss von Neubruchhausen nach Hamburg, habe Zeit, ein Rad und ein Zelt. Die gesamte Strecke dürfte bei geschätzten 170km liegen, sollte also in zwei Tagen gut zu schaffen sein. Nach […]

01.08.2011 – von Neubruchhausen nach Heidenau


Nachdem ich Anfang dieses Sommerurlaubes zunächst ein Wochenende bei Freunden in Bassum verbracht hatte, einige Tage später aber einen Reisebus in Hamburg übernehmen sollte, entstand diese kurze Zweitagestour von Bassum nach Hamburg mit einer Übernachtung.

2011 (1) – von Neubruchhausen nach Hamburg


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Bereits im letzten Jahr hat der in Deutschland und dem Baltikum operierende Fahrradvermieter nextbike bei mir in der Nähe, nämlich in Offenburg, ein Kurzzeitmietsystem eingeführt. Die Vorgehensweise, um bei nextbike Räder zu mieten, ist etwas anders als bei dem System von JCDecaux, von deren Standorten Brüssel und Besancon ich bereits hier im Blog berichtet hatte. Es ist erforderlich, bei nextbike registriert zu sein – dies kann entweder über die Webseite erfolgen oder telefonisch bei der ersten Ausleihe. Eine Kreditkarte ist von Vorteil, es kann aber auch per Überweisung auf Guthabenbasis ein Account eingerichtet werden (was bei einer Spontanausleihe natürlich nicht […]

27.07.2011 – Erfahrungen mit nextbike



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Ich habe ja nun kürzlich bei meinem Radhändler alles nötige bestellt, um meine Kettenschaltung durch eine Rohloff Speedhub zu ersetzen – und als ersten Test des neuen Antriebs plante ich, den Odilienberg zu bezwingen. Die Schaltung ist noch die alte – zum Odilienberg fuhr ich dennoch, um einen Vergleich zu haben zwischen altem und neuem Antrieb. Auf gehts an der Europabrücke zwischen Kehl und Strasbourg. Durch die Rheinebene gelangt man schnell über Strasbourg, Entzheim, Duppigheim, Griesheim und Boersch nach Klingenthal. Dort beginnt dann der Anstieg auf das auf 750m Höhe gelegene Kloster. Der Anstieg ist anstrengend, aber nicht mörderisch. Selbst […]

Odilienberg


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Ursprünglich habe ich diese Tour ab Salzburg unternommen, um mich dem spätpubertären Spaß hingeben zu können, ehrlich behaupten zu können, von Petting nach Fucking geradelt zu sein. Behauptete doch das „unnütze Wissen“ der Zeitschrift Neon, Petting und Fucking lägen Luftlinie ganz nah beieinander, nämlich weniger als 20 Kilometer. Und aus wissenschaftlichem Interesse heraus muss das ja geprüft werden, zumal ich ohnehin beruflich einen freien Sonntag in Salzburg totschlagen musste (sonntags ist Salzburg eher tot bis mausetot). Heraus kam eine wunderschöne leichte Tour. Los ging es in Salzburg, ab über die Grenze bei Freilassing und auf der bayerischen Seite in Richtung […]

Salzburg – Petting – Fucking – Wiedmoos – Salzburg


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Dass es auf einer vierspurigen Ausfallstraße einen Radweg gibt, ist meines Erachtens schön. Dass der – wenn er schon unbedingt auf dem Bürgersteig verlaufen muss – von der Fußgängerspur getrennt ist, ist löblich. Dass es sinnvoll ist, wegen der Bushaltestellen die Fußgängerspur näher an die Straße zu setzen als die Radler, kann ich nachvollziehen. Aber wieso macht man das dann nicht durchgehend, sondern lässt sich im Bereich jeder Bushaltestellen die Spuren kreuzen, um sie nach der Haltestelle wieder zurückzukreuzen? Und das, wo doch solche Spurmarkierungen für einige Menschen ohnehin nur eine dekorative Funktion zu haben scheinen? Rätsel über Rätsel – […]

21.05.2011 – das Rätsel von Obernai



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Radwege in der falschen Richtung zu benutzen (also „links“ zu radeln) kann in mehrfacher Hinsicht gefährlich sein: zum Einen rechnen Autofahrer, die über Einmündungen hinweg Radwege kreuzen, nicht unbedingt mit Radlern von rechts und übersehen diese möglicherweise. Andererseits rechnen auf den Wegen auch andere Radler und Fußgänger nicht unbedingt mit dem unerwarteten Gegenverkehr. Zudem sind manche Radwege schlicht und ergreifend zu schmal, um in beide Richtungen befahren zu werden. In Freiburg habe ich nun eine Maßnahme gesehen, die zumindest die Radler, die gedankenlos in der falschen Richtung radeln, auf die richtige Seite zu locken. Hier weisen großflächig auf den Radweg […]

02.04.2011 – Beitrag zur innerstädtischen Sicherheit in Freiburg


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OK, in Besancon habe ich das Prinzip „Kurzzeitmiete per Kreditkarte“ ausprobiert, allerdings eher, um zu sehen, ob es funktioniert – wirklich benötigt habe ich in der eher kleinen Stadt Besancon das Leihrad nicht. Nun bin ich aber beruflich zweieinhalb Tage in Brüssel, wo das Verleihsystem Villo! an jeder zweiten Straßenecke mit auffällig-gelben robusten Fahrrädern lockt. Erster Test: Dort, wo ich meinen Reisebus in Brüssel üblicherweise parke, habe ich schon solch eine Station gesehen. Nahe unseres Hotels ebenfalls. Es müsste also möglich sein, den sonst zwanzigminütigen Fußweg abzukürzen. Nicht ganz. Man kann zwar nahe meiner Parkmöglichkeit Fahrräder leihen und zurückgeben, aber […]

01.03.2011 – der richtige Test eines Kurzzeit-Fahrradverleihsystems


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Ein kurzer beruflicher Aufenthalt in Besancon hat es mir nun endlich ermöglicht, eines der in immer mehr Städten anzutreffenden Kurzzeit-Verleihsystemen für Fahrräder auszuprobieren. Das Fazit vorweg: ich finde es klasse! Bei dem System „Vélocité“ in Besancon erfolgt die Anmeldung wie im gesamten französischsprachigen Raum per Kredit- oder Maestrokarte. Diese muss einen Chip nach dem neuen EMV-Standard und mindestens 150 Euro Verfügungsrahmen frei haben. Die Ausleihe ist zwar viel preiswerter, aber diese 150 Euro werden als Kaution geblockt, das bedeutet, sie werden zwar nicht abgehoben, solange das Rad pünktlich und heil wieder zurückgegeben wird, aber die Kartengesellschaft „weiß“, dass sie diese […]

18.01.2011 – Erste Erfahrungen mit Kurzzeit-Fahrradverleihsystemen



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Nasses und kaltes Herbstwetter sorgen dafür, dass es nicht allzuviele Teilnehmer gibt, die gemeinsam von Kehl nach Strasbourg radeln – doch etwa dreißig konmmen doch zusammen. Unter dem Motto „Aktiv für das Klima“ veranstaltete die BI Umweltschutz Kehl zum vierten Mal eine grenzüberschreitende Radfahrt. Dieses Jahr ging die Route vom Kehler Marktplatz über die Passerelle des deux rives (die Europabrücke ist für Radler derzeit wegen Bauarbeiten nur eingeschränkt zu empfehlen) nach Strasbourg ins Vaisseau, wo um 16 Uhr ein interessanter Vortrag von Benoît Kubiak stattfand, der für Avenir Climat eine Reise durch Europa und Afrika unternommen hat. Herr Kubiak machte […]

07.11.2010 – Fahrraddemo von Kehl nach Strasbourg


Made by Samsung DVC 2
Ulm gibt ein gutes Beispiel, wie die Fahrradfreundlichkeit einer Stadt nicht nur den regelmäßig dort fahrenden, sondern auch den Reisenden nutzen kann: Sehr zentral gibt es das „Radhaus“ – eine Einrichtung, um ähnlich der Fahrradboxen an vielen Bahnhöfen, Räder sicher einzuschließen. Im Gegensatz zu vielen Mietlösungen sind die Ulmer Boxen auch groß genug, um ein Fahrrad mit vollem Reisegepäck aufzunehmen – und anders als die Mietboxen in vielen Städten sind diese nicht nur den Dauernutzern vorbehalten, die eine solche Box als Berufpendler jeden Tag benötigen, sondern werden über einen Münzautomaten – ganz ähnlich dem an Bahnhofsschließfächern – ausdrücklich den Kurzparkern […]

Gute Ideen für Radler in Ulm/Donau


veloabschlepp
Ich dachte immer, dass schon die Verantwortlichen in Freiburg nicht mehr alle Nadeln an der Tanne hätten – einerseits sich als fahrradfreundlich darstellen, andererseits aber Fußgängerzonenberadler in Wildwestmanier verfolgen und falsch parkende Velos einfach forttragen (und nur gegen Gebühr wieder herausrücken) – aber es geht noch besser 🙂 In Saarburg jedenfalls will man sich offenbar nicht damit zufrieden geben, unpassend geparkte Velos einfach wegzutragen – nein, hier wird direkt abgeschleppt. Wie das zugehörige Abschleppfahrzeug aussieht, konnte ich bislang nicht in Erfahrung bringen – vielleicht frage ich mal bei der Commerzbank an, die dieses Kleinod der Schildermacherkunst an ihrer Hausecke angebracht […]

Harte Zeiten für falsch parkende Radler



Das Velo ist wohl eines der wenigen Fahrzeuge, dass keinerlei Schadstoffe ausstößt – dennoch gibt es keine Umweltplakette dafür. Das Büro für erforderliche Maßnahmen hat diesen Mangel nun behoben. Unter http://www.buefem.de/verkehr/umwelt-plakette-fahrrad.html kann sich nun jeder Radler seine persönliche Feinstaubplakette fürs Velo bestellen – in passender Schutzblechgröße.

Feinstaubplakette fürs Rad


Nachdem ich mein Rad nun seit viereinhalb Jahren – knapp 18.000 km – quäle und Angaben zu maximaler Zuladung / Belastung immer nur als sehr unverbindliche Vorschläge angesehen habe, ist es nun endlich passiert. Nachdem ich gestern abend noch eine volle 11kg-Gasflasche (die insgesamt so knapp 25 kg wiegen dürfte) auf den Heckgepäckträger geschnallt habe und in meinem üblichen Innenstadttempo über durchaus holprige Wege 7km heimtransportiert habe, muss sich mein Hinterrad gedacht haben: „Jetzt nicht mehr“. Heute früh auf dem Weg zur Arbeit springt mir als erstes die Kette herunter. Nach dem Wiederaufsetzen und Losfahren stelle ich ein deutliches Eiern […]

…und es hat Zoom gemacht!


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nicht geradelt, dafür knapp 800 km per Bus 🙂 So, vom heutigen Tag gibt es aus Reiseberichtsicht so gut wie nichts zu erzählen – wie halt so ein letzter Tag vonstatten geht: packen, packen, packen und abfahren. Erwähnenswert ist vielleicht der offenbar stark betrunkene Vollpfosten, der mir gegen Mitternacht bei Lyon fast in den Bus gefahren wäre, ansonsten ging die Fahrt recht ruhig voran. Weshalb es dennoch einen Tagebucheintrag gibt: Gunnar war so nett, auf der landschaftlich interessanten Strecke von Le Rozier bis Mende noch ein paar Bilder zu schießen, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Auf jeden Fall war […]

13.08.2010 – die Heimfahrt



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(keine Radel-Kilometer, dafür 11 km per Kanu) Am Vormittag laufen Gunnar und ich zu einem der zahlreichen Kanuverleiher. Wir haben Glück, dort wird nicht nur eine 11 km lange Tour angeboten, die beim Verleiher endet, sondern es findet auch gleich eine Abfahrt zum Einsetzpunkt statt. Zusammen mit zwei anderen Leuten werden wir also in einem eher antiken Renault-Kleinbus zur Einstiegsstelle gefahren. Dort legen wir Schwimmwesten und Helme an und es geht los. Gleich zu Beginn müssen wir mit dem Kanu eine Betonrutsche hinunter fahren, was bestens klappt. Der Fluss ist mal ruhig, mal fließt das Wasser richtig flott, gelegentlich sitzen […]

12.08.2010 – Kanufahrt auf dem Tarn


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gut 12 km gewandert Wanderroute 652122 – powered by Wandermap  Nach dem Frühstück teilt sich die Gruppe. Die einen wollen den Weg zurück wandern, die anderen werden mit dem VW-Bus zurück gefahren. Da wir die Strecke noch nicht kennen und sie von den anderen als absolut sehenswert beschrieben bekommen, schließen wir uns der Wandergruppe an. Die Wanderung ist atemberaubend. Gute Wege und steile steinige Pfade wechseln einander ab, das Panorama ist atemberaubend, zwischendurch sieht man Gänsegeier kreisen. Gegen Ende der Wanderung passieren wir ein verlassenes Bergdorf, bevor es zum letzten steilen Abstieg nach Le Rozier geht. Inklusive Pausen waren wir […]

11.08.2010 – Wanderung von den Felshöhlen durch die Jonteschlucht nach ...


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5 km auf dem Rad, dabei gefühlte 250 Höhenmeter Nach dem Frühstück macht sich die Gruppe geschlossen zu einer Wanderung mit Übernachtung unter freiem Himmel auf. Wir haben angeboten, gegen Abend das Versorgungsfahrzeug mit Lebensmitteln und Schlafsäcken zum Treffpunkt zu fahren und wollen tagsüber die nähere Umgebung per Rad erkunden. Als wir aufbrechen, radeln wir zuerst zwei steilst ansteigende Kilometer zu einem wunderbar urigen alten Bergdorf, Liaucous, hinauf, wo wir einen Geocache suchen, ohne ihn zu finden. Danach wollen wir weiter nach Le Rozier, wo mein Reiseführer eine Kurzwanderung zu einem tollen Aussichtspunkt empfiehlt. Leider erleidet das Hinterrad von Gunnars […]

10.08.2010 – per Rad nach Liaucous, zu Fuß zurück



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(heute mal ein radelfreier Tag) Wir frühstücken mit der Gruppe. Am Vormittag, während die Gruppe Programm hat, geht Gunnar mit dem Küchenteam einkaufen, während ich abwechselnd Wäsche wasche und mich bei Feder- und Volleyball blamiere 🙂 Nach dem Mittagessen fahren wir mit den Bussen nach Millau. Nachdem wir, den Schildern zum Reisebusparkplatz folgend, zweimal die Innenstadt umkreist haben, weist mir ein Polizist den richtigen Weg. Wir parken, ich lese, dass die Gebühr für den halben Tag pro Fahrzeug 8 Euro beträgt, gehe zur Gare routière, um zu bezahlen, und darf dann gratis stehen bleiben – wegen der zwei Stunden, die […]

09.08.2010 – Busausflug nach Millau


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gut 30km auf dem Rad, keine nennenswerten Steigungen Wir schlafen aus, frühstücken mit frischem Baguette (und, weil Sonntag ist, sogar mit Butter und Orangensaft). Meine Isomatte ist trotz Flicken wieder luftleer, offenbar habe ich den Kleber nicht richtig angebracht. Ich befolge daher den Rat der Anleitung, die Klebewirkung dadurch zu erhöhen, dass man einen Topf mit kochendem Wasser für zehn Minuten auf die Reparaturstelle stellt. Danach scheint die Matte tatsächlich dicht zu sein. Nach dem Packen radeln wir am Canal du Midi unter Platanen im Schatten die sechs Kilometer bis Béziers. Zuerst steuern wir den Bahnhof an, um uns zu […]

08.08.2010 – von Villeneuve-lès-Béziers per Rad und Zug nach Le ...


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81 km, 320 Meter rauf und runter Radroute 652113 – powered by Bikemap  Natürlich ist es wieder reichlich warm, bis wir mit Frühstück, Duschen und Packen fertig sind. Wir nehmen noch schnell einen Geocache in Palavas mit und radeln einem beachtlichen Stau entgegen – die Einheimischen zieht es auf die Bespaßungsinsel, etwa sechs bis acht Kilometer Stoßstangenkuscheln werden es wohl schon sein. Schön, dass man auf dem Rad da fix daran vorbei kommt 🙂 Wir fahren gut zwanzig Kilometer auf einer eher stark befahrenen Nationalstraße, der N113, machen unterwegs eine Geocache-Geldabheb-und-Kaltgetränk-Pause in Fabrègues, fahren weiter, erreichen kurz nachdem wir die […]

07.08.2010 – von Palavas nach Villeuve-lès-Béziers



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43 km inklusive dem ganzen Rumgekurve in Montpellier. Von Palavas machen wir uns ohne Gepäck auf den Weg nach Montpellier. Unterwegs finden wir noch zwei Geocaches vor der Stadt sowie einen in Montpeller, den wir gestern abend vergeblich gesucht hatten. Die Baustelle ist noch genauso schlimm wie gestern und bei unserem Versuch, sie auf alten Seitenwegen zu umgehen, stehen wir irgendwann im Nichts und müssen die Räder ausgerechnet an einer etwas unübersichtlichen Stelle über eine Betonmauer auf die einzige Fahrspur in dieser Richtung hieven. Montpellier ist eine schöne mediterrane Stadt, der zentrale Platz ist die Place de la Comédie, von […]

06.08.2010 – Touritag in Montpellier


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52 km, 300 Höhenmeter rauf und 350 runter. Radroute 652096 – powered by Bikemap  Nach dem Packen fahren wir los in Richtung Aniane. Da unsere GPS-Geräte unterschiedliche Fahrtrouten aussuchen und wir ausgerechnet an der entscheidenden Kreuzung gerade mal nicht in Sichtweite zueinander sind, fahren wir auf verschiedenen Wegen aus Aniane heraus, verlieren uns kurz, da Gunnar umdreht, um mich zu suchen, telefonieren uns später wieder zusammen (als es mal Netzempfang gibt 🙂 ) und treffen und in La Boissière, dem nächsten Ort auf der Strecke. Von dort radeln wir über hügelige Straßen weiter nach Montarnaud, wo wir, wie immer nach […]

05.08.2010 – von Gignac nach Palavas-les-Flots


profil
62 km, 660 Meter auf- und 1100 Meter abwärts. Radroute 652094 – powered by Bikemap  Nach einem guten und absolut notwendigen Schlaf hole ich das bestellte Baguette ab. Das Frühstück ist köstlich, das Brot schmeckt nicht nach Massenware, sondern frisch und handgemacht. Als wir gepackt haben, radeln wir los. Die ersten zwei Kilometer bis Nant (sehr hübsches kleines Städtchen) geht es leicht bergab, dafür werden die nächsten sechs, sieben Kilometer hart – da geht es nämlich mit ständig 5 – 8 % Steigung aufwärts. Nicht ganz einfach für zwei Flachlandtiroler, die zudem noch einen halben Trödelmarkt auf dem Rad mitführen […]

04.08.2010 – von Les Cuns nach Gignac



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Ca. 59 Kilometer, 720 Höhenmeter Anstieg, 630 Höhenmeter abwärts Radroute 652080 – powered by Bikemap  Zuerst fahren wir von Le Rozier nach Peyreleau, um von dort über den Berg auf kürzestem Weg Richtung Nant zu gelangen. Nach etwa fünf Kilometern merken wir aber, dass dieses Vorhaben mit unserem umfangreichen Gepäck und unserer weit weniger umfangreichen Kondition nicht zu schaffen ist. Wir genießen also ein wenig die tolle Aussicht und drehen dann um, um den Flüssen zu folgen. Zuerst fahren wir also dem Tarn entlang bis nach Millau. Unterwegs halten wir an einem kleinen Dorfsupermarkt und holen uns etwas kaltes zu […]

03.08.2010 – von Le Rozier über Millau nach Les Cuns


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Um Hitze und Staus zu vermeiden, reisen wir auch in diesem Jahr über Nacht zum Urlaubsziel an. Tagsüber richten und tanken wir den Bus und laden schon mal unsere Räder und unser Gepäck hinein. Um 18.30 Uhr ist dann der große Treffpunkt mit der Freizeitgruppe, Gepäck und Teilnehmer werden eingeladen und los geht die Reise. Bis kurz vor Lyon fahren wir auf Autobahnen, dann wechseln wir auf National- und Departementsstraßen, die langsam aber sicher immer enger und kurviger werden. Gegen 3.00 Uhr meint Gunnar, der gerade den Begleit-VW-Bus lenkt, dass er gerne die nächste Tankstelle ansteuern würde. Theoretisch kein Problem, […]

02.08.2010 – die Anreise nach Le Rozier


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Die große Sommertour fand für Gunnar und mich in diesem Jahr in Südfrankreich statt. Startpunkt war genauer gesagt Le Rozier am Ende der Tarnschlucht, dort wo die Jonte in den Tarn fließt. Auch in diesem Jahr verband ich meinen Urlaub wieder mit der Sommerfreizeit der Evangelischen Kirchenjugend in Kehl, die dieses Jahr zwei Wochen in Le Rozier verbrachten. Ich fuhr also die Freizeitteilnehmer im Bus dorthin und wir begannen dann dort unten die Radtour. Es war wieder eine wunderbare Radreise in einer atemberaubend schönen Landschaft und auch die letzten Tage zusammen mit der Freizeitgruppe waren sehr schön und abwechslungsreich – […]

2010 (2) – Südfrankreich



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Kurz nach vier erwachen wir in unserer Luxuspension „Haus am Gleis“. Der Fahrscheinautomat ist gerade außer Betrieb, der im Zug auch, sodass ich bei einer hoch motivierten Bahnmitarbeiterin die Tickets wenigstens bis Oldenburg kaufen kann. Witzigerweise bekomme ich die Fahrkarten per Karte, die Fahrradkarten aber nur gegen Bargeld, denn beides zusammen konnte die Dame nicht tippen und da die Fahrradkarten zusammen „nur“ 9 Euro kosteten, das Gerät Kartenzahlung aber erst ab 10 Euro ermöglicht, geht mein Bargeldbestand stark gegen Null. In Oldenburg bekomme ich dann unsere Anschlusstickets am Bahnhof per Karte, sodass meine temporäre Bargeldarmut kein wirkliches Problem ist. Denn […]

28.06.2010 – per Zug von Sande nach Bassum und ab ...


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Frühes Aufstehen gegen 6 Uhr und ab an den Strand. Was soll ich sagen – Kevin findet seinen Schlüssel tatsächlich wieder. Nützt nur leider für das Fahrrad wenig, da ich das Schloss gestern zwar nicht knacken konnte, aber durch mein Herumgebohre den Schließzylinder immerhin so stark beschädigt bekommen habe, dass er keinen Schlüssel mehr annimmt 🙁 Pech gehabt… Nach dem Duschen gehe ich zu Lars in der Hoffnung, dass er einen Bolzenschneider hat. Den hat er leider nicht, dafür gibt es frischen Kaffee. Mit dem kriege ich zwar das Schloss nicht auf, aber er tut definitiv gut. Und zufällig kommt […]

27.06.2010 – von Spiekeroog nach Sande (ca. 65km auf dem ...


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Ausschlafen, duschen (die Warmwasservorräte sind trotz der sommerlichen Temperaturen doch ziemlich knapp bemessen), dann gehe ich zum platzeigenen Kiosk, der von einem sehr netten Mann betrieben wird und der leckerer frische Brötchen und Croissants verkauft. Dort erhalte ich auch ordentlich stabile sandtaugliche Heringe – Lars, der Kioskbetreiber, schafft es irgendwie, Lebensmittelmarkt, Drogerie, Campingladen und Café auf etwa dreißig Quadratmeter zu komprimieren. Dann gehe ich weiter zum Platzwart, um uns anzumelden. Nach dem Frühstück verschwinde ich kurz am Spülbecken, um das Geschirr zu säubern. Als ich einige Minuten später zurückkomme, fehlen die Tee- und die Leberwurst und aus einer Kiwi ist […]

26.06.2010 – fauler Tag auf Spiekeroog



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Nach Aufstehen, Kaffee und packen melde ich uns auf dem Campingplatz an und bezahle die Übernachtung. Zum Frühstück begeben wir uns zum nächsten Bäcker, dann geht es los. Unterwegs kauft sich Kevin spontan einen Fahrradtacho, der sich ohne Werkzeug problemlos in ein paar Minuten montieren und einstellen lässt. Mein innerer Wunsch, dass ebenso plötzlich, wie der Fahrradladen auftauchte, ein Campinggeschäft an der Strecke liegt (meine Zeltheringe sind für den sandigen Spiekerooger Boden eher ungeeignet), wird aber leider nicht erfüllt. Da uns mit fortschreitender Strecke ein ordentlicher Gegenwind entgegen bläst und wir heute noch unbedingt nach Spiekeroog wollen, beschließen wir, die […]

25.06.2010 – von Oldenburg über Neuharlingersiel nach Spiekeroog (ca 80 ...


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Die Anreise per Auto geht relativ flott vonstatten, obwohl kurz vor Frankfurt ein ausgebrannter Pkw für einen ordentlichen Stau sorgt. Ich habe von Strasbourg bis zum Frankfurter Flughafen eine Mitreisende über mitfahrgelegenheit.de gefunden, eine Usbekin, die nach einem Familienbesuch wieder nach Hause reiste. Ansonsten fährt leider niemand mit. Gegen 14 Uhr erreiche ich Neubruchhausen. Ich montiere das Vorderrad, das ich zum Transport abgenommen hatte, packe die Taschen an die Gepäckträger und gegen 15 Uhr fahren Kevin und ich dann los in Richtung Oldenburg. Es radelt sich sehr angenehm, die Gegend ist ja absolut eben und der Wind ist auch so […]

24.06.2010 – Anreise nach Neubruchhausen und erste Radetappe Neubruchhausen ...


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Nachdem ich nach mittelschweren Kämpfen meiner Firma ein paar Urlaubstage außerhalb der baden-württembergischen Schulferien abringen konnte, konnte ich nun endlich mein Versprechen wahr machen, das ich schon 2007 dem Sohn meiner Bremer Freunde gegeben hatte, nämlich, ein paar Tage mit ihm auf Radtour zu gehen. Wir beschlossen, dass ich mit dem Auto zu ihm nach Neubruchhausen anreise und wir von dort starten, idealerweise ans Meer. Dass wir auf dieser Tour nicht nur an die Nordsee kamen, sondern sogar auch noch nach Amerika und Rußland, und wieso ich an einem sonnigen Sonntagmorgen auf Spiekeroog einen Fahrradparker aus der Erde grub, liest […]

2010 (1) – Spiekeroog



Nach Aufstehen und Packen bezahlen ich meine Übernachtung, kaufe Hannes eine Duschmünze und frühstücke. Dann geht es los. Der Anfang ist steil, dann hügelt die Strecke in einer schönen Landschaft vor sich hin, die leider wegen etwas trüben Wetters nicht so recht zur Geltung kommt. Gegen Mittag erreiche ich Heidenheim – die 260-km-Tour geht damit zu Ende.

25.08.2009 – von Adelberg nach Heidenheim


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Nach Ausschlafen, Frühstück und Dusche geht es los. Die nette Campingplatzwirtin beschreibt mir einen schönen Weg über eine unbefahrene Nebenstraße zum Neckarradweg. Der ist schnell gefunden und zu meinem Glück bestens beschildert – ein so grobes Verfahren wie gestern wird also wohl ausbleiben. Wie die meisten Flüsse verläuft auch der Neckar erfreulich steigungsarm und so ist das Radeln im Vergleich zu gestern eine echte Erholung. Kurz vor Göppingen entscheide ich mich dann dazu, den Campingplatz Adelberg aufzusuchen. Der liegt zwar wunderschön, ist aber voll und ganz auf Dauercamper (ihr wisst schon, die kmit Jägerzaun und Gartenzwerg am Wohnwagen) und sonstige […]

24.08.2009 – von Horb nach Adelberg


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Gleich am Anfang das schwerste Stück – der Schwarzwald will überquert werden. Ich plane, heute bis Horb zu kommen, um am nächsten Tag dann am Neckar zu entspannen. Mit vollem Gerödel geht es los, Landkarte und GPS sind parat. Entlang der Kinzig fahre ich von Kehl nach Offenburg und weiter an Ortenberg und Gengenbach vorbei bis Haslach. Die Landschaft, obwohl ich sie als Einheimischer schon oft gesehen habe, ist vom Rad aus noch schöner. Nun wird es ernst: raus aus dem Tal und ab über den Buckel – bitte so direkt wie möglich nach Horb. Als Zwischenziel wird im GPS […]

23.08.2009 – von Kehl nach Horb



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Nach der Südschweden-Tour habe ich noch eine kleine Reise angehängt, von Kehl nach Heidenheim an der Brenz, um meine Mutter zu besuchen. 260km, einmal über Schwarzwald und ein bisschen auf die Alb rauf – mit zweienhalb bis drei Tagen habe ich gerechnet. Schön wars, wenngleich ich auch am ersten Tag total falsch gefahren bin… Die Beschreibungen, insbesondere was die Strecke angeht, sind im Vergleich zu den anderen Reiseberichten sehr dürftig, was daran liegt, dass ich die Tour eher als „von A nach B kommen“ angesehen habe und daher unterwegs nichts aufgeschrieben habe.

2009 (2) – Baden-Württemberg


Tja, schade, heute geht es wieder nach Hause. Der Vormittag geht natürlich fürs Packen drauf, nach dem Mittagessen kommen die Eigentümer des Hauses zur Übergabe und um 14.30 Uhr geht es los- den selben Weg zurück, über die Brücken nach Dänemark, gegen 3 Uhr nachts erreichen wir Hamburg, wo Gunnar aus- und mein Kollege Karlheinz einsteigt, der den Bus bis Kehl fahren wird. Dort treffen wir dann nach 24-stündiger Reise müde, aber wohlbehalten an. Eines ist für mich aber ganz sicher: es war nicht meine letzte Reise nach Schweden.

13./14.08.2009 – die Heimreise


008 - der letzte Abend
87,2 km – 1010 Meter rauf und auch wieder runter Radroute 304231 – powered by Bikemap  Zum Abschluss unserer Schwedenreise nehmen wir uns vor, den Rusken zu umrunden. Der Weg ist schön zu fahren, verkehrsarm, hügelig. Immer wieder schöne Ausblicke auf den See wechseln sich mit unberührter Natur ab. Gegen Ende der Runde finden wir dann ehrenhalber noch den letzten Geocache der Gegend und kommen nach etwa 50km wieder in Ohs an, nicht mehr weit vom Haus Skuggebo entfernt. Dort verspricht ein Werbezettel einer Bed&Breakfast-Pension im Sommer tagsüber Kaffee und Honigwaffeln. Klingt gut, zumal ja Gunnar auch heute Geburtstag hat, […]

12.08.2009 – rund um den Rusken und nach Lammhult



007 - Abendstimmung am Rusken
(Skuggebo – Lammhult – Skuggebo) 41,9 km – 540m rauf und auch wieder runter Radroute 304222 – powered by Bikemap  Heute steht nicht allzuviel auf dem Programm, aber zum nächsten Supermarkt wollen wir fahren, um noch ein paar essbare Souvenirs einzukaufen- und immerhin liegt Lammhult ja auch knappe 20 Kilometer entfernt, so dass das nicht allzu unsportlich wird. In Lammhult also zunächst die Konditorei besucht und nach einem stärkenden Kaffee den ICA gestürmt. Auf dem Rückweg fahren wir dann doch noch mal den Schlenker zu dem Geocache, den wir gestern erfolglos gesucht haben. Dort treffen wir auf einen schwedischen Geocacher, […]

11.08.2009 – Einkaufen in Lammhult


013 - Dom in Vaexjoe
(und abends noch ein paar Radelkilometerchen) Heute ist mal wieder ein Weckertag – denn heute macht die Gruppe einen Ausflug per Bus, und dazu ist meine Anwesenheit als Fahrer wohl zwingend nötig 🙂 Am Vormittag geht es los, zunächst fahren wir nach Bergdala, wo wir in der Glashütte bei der Herstellung verschiedener Glaswaren zusehen können. Auch ein paar hübsche Andenken kaufe ich dort. Danach geht es weiter nach Växjö, wo sich die Gruppe mit einem City-Quiz auf die Innenstadt stürzt. Leider kommen wir im strömenden Regen an, es wird aber bald wieder trocken. Während die Gruppe ihr Quiz löst, machen […]

10.08.2009 – per Bus nach Bergdala und Växjö


012 - am Rusken
30,2 Kilometer, 471 Meter raus und 502 runter (und abends nochmal 26,5 Kilometer) Radroute 304221 – powered by Bikemap  So, da wir heute ja nun wirklich kaum Strecke vor uns haben, gibt es keinen Grund, an der traditionellen morgendlichen Gemütlichkeit etwas zu ändern. Wir verabschieden uns gegen Mittag von den netten Platzwirten und machen uns auf den Weg. Dafür, dass wir ein ganzes Stück am Rusken entlang radeln, der ja nun wie die meisten Seen recht eben ist, ist die Strecke gewohnt hügelig 🙂 Dafür erwartet uns eine nette Überraschung, als wir am Haus Skuggebo wieder auf die Jugendgruppe stoßen. […]

09.08.2009 – von Vrigstad nach Skuggebo



041 - Gleis der alten Torfbahn
56,7 Kilometer – 724 Meter rauf und 697 runter Radroute 304217 – powered by Bikemap  Auch heute lassen wir den Vormittag eher ruhig angehen – wir müssen ja erst morgen abend wieder am Haus Skuggebo sein und haben nicht mehr sehr weit. Die Strecke heute ist wirklich hübsch, wir sehen eine alte Kirche aus dem zwölften Jahrhundert mit schönem Holzglockenturm, außerdem sehen wir durchs Geocachen eine Schlossruine an einem kleinen See, ein Handwerksmuseum sowie zwei Stellen einer alten Torfbahn. Heute ist übrigens auch der einzige Tag, an dem Garmin einen Navigantionsfehler macht und uns über einen Bahnübergang schickt, wo es […]

08.08.2009 – von Vetlanda nach Vrigstad


025 - in Vetlanda
84,1 Radelkilometer, 1078 Meter hoch und 968 runter Radroute 304214 – powered by Bikemap  Nach dem Frühstück und einer netten Unterhaltung mt unseren Platznachbarn, einem schwedischen Paar, ist es auch schon wieder fast Mittag, bis wir loskommen. Aber die Strecke heute wird ja auch nicht ganz so weit werden wie gestern. Die erste Hälfte des Wegs bis Virserum ist auch recht angenehm – ruhige Nebenstraßen, die uns eher hügelig als bergig vorkommen. Viel Schatten, was bei der Wärme ja auch ganz angenehm ist. In Virserum legen wir dann eine Rast bei Banane, Wassermelone und kalten Getränken am Supermarkt ein. Die […]

07.08.2009 – von Berga nach Vetlanda


039 - gesehen werden ist alles
102,9 Radelkilometer (+ etwa 32km Fähre), 593 Meter auf- und 519 Meter abwärts Radroute 304209 – powered by Bikemap  Heute ist der einzige Tag der Tour, an dem wir uns den Wecker stellen, denn heute wollen wir in Ölands Norden die Fähre um 17 Uhr erreichen, und lieber etwas früher losfahren. Zum Frühstück spendiert Gunnar frische Brötchen und Orangensaft aus dem platzeigenen Geschäft. Die Abfahrt verzögere ich dann gekonnt, indem ich nach dem Packen feststelle, dass ich schon wieder einen Platten habe, diesmal vorne. Also mal wieder die Flickkünste angewendet, erstaunlicherweise ist im Mantel kein Fremdkörper zu finden. Wir fahren […]

06.08.2009 – von Köpingsvik nach Berga



048 - es schmeckt
81 Radelkilometer (+5km Brückenbus), 624 Meter auf- und 698 Meter abwärts Radroute 304207 – powered by Bikemap  Nach Ausschlafen und Frühstück bekommen wir Besuch von einer jungen Deutschen, die für ihre Diplomarbeit Radreisende über ihre Motive, Strecken und Art zu reisen befragt. Da hilft man doch gerne. Als es dann losgehen soll, stelle ich fest, dass mein Hinterrad über Nacht die Luft verloren hat. Also erst einmal reparieren. Dann geht es aber wirklich los. Über eine schöne Nebenstrecke, auf der wir (natürlich) auch ein paar Geocaches heben und nebenbei die Familie aus Eberswalde wieder treffen, gelangen wir bis kurz vor […]

05.08.2009 – von Nybro nach Köpingsvik


014 - und weiter gehts
96 Radel-km, 769 Höhenmeter auf- und 851 Höhenmeter abwärts Radroute 304204 – powered by Bikemap  Ausschlafen, duschen, Frühstück. Das Packen geht auch schon etwas schneller als gestern 🙂 Heute wird nicht nur ein relativ langer Radeltag, wir heben auch neun Geocaches – dadurch wird die Tour, obwohl wir uns im Wesentlichen an der Fernstraße orientieren, recht abwechslungsreich. Bereits direkt nach der Abfahrt in Växjö sehen wir durch unser Hobby zwei nette Plätze direkt am Helgasjön. Später zeigen uns die Caches noch ein verlassenes Grab in der Natur, einen wunderschönen Park in Hovmanstorp, eine alte Papiermanufaktur und so einiges andere. Das […]

04.08.2009 – von Växjö nach Nybro


030 - Badeplatz
67,5 Radel-Kilometer, 697 Höhenmeter aufwärts, 712 Höhenmeter abwärts Radroute 304200 – powered by Bikemap  So, heute geht es aber richtig los… Also, natürlich erst einmal ausschlafen. Das Gelände ist ja auch traumhaft, Blick auf den Rusken, schönes Wetter, was will man mehr. Danach in aller Ruhe frühstücken. Da wir am Sonntag ankamen, ist das Frühstück eher unschwedisch mit abgepacktem Vollkornbrot und Dosenwurst – dazu ein fast köstlicher Instantkaffee (oder heißt das heute „Analogkaffee“?). Mit Duschen und Packen (es fehlt halt noch ein bisschen die Routine) retten wir uns dann so erfolgreich durch den Vormittag, dass es schon fast halb eins […]

03.08.2009 – von Skuggebo nach Växjö



023 - im Naturreservat am Rusken
Abfahrt am 1. August um 14 Uhr in Kehl, Ankunft am nächsten Tag gegen 13 Uhr am Haus Skuggebo. Wieso dort? Und wieso per Bus? Ist doch ein Radurlaub, oder? Nun, dazu muss ich etwas ausholen. Ich arbeite als Bus- und Taxifahrer, und als ich letztes Jahr die Gruppe einer Vogesenfreizeit der evangelischen Bezirksjugend Kehl nach Hause fuhr, kam ich ins Gespräch mit Jörg Lange, Bezirksjugendreferent, wo zwei Sachen klar wurden: Er plant für 2009 eine Jugendfreizeit nach Südschweden und sucht einen günstigen Bus – und ich suche schon seit Jahren die preiswertestmögliche Anreisemöglichkeit für mich mit Rad und Gepäck […]

01./02.08.2009 – die Anreise


035 - schwedische Flagge
2009 sollte ein Traum wahr werden: Südschweden per Rad. Nachdem Skandinavien schon seit Jahren in meinem Kopf herumgeisterte, war ich auf der Suche nach einer preiswerten Anreisemöglichkeit für mich und mein Rad samt Gepäck, idealerweise auch noch halbwegs bequem (also ohne fünfzigmaliges Umsteigen) und so, dass mein Rad sicher und unzerstört ankommt. Die Lösung kam dann recht spontan, als ich in meiner Eigenschaft als Busfahrer im Sommer 2008 eine Jugendfreizeit der Evangelischen Bezirksjugend Kehl vom Elsass nach Hause fuhr und im Gespräch mit Jörg Lange, dem Bezirksjugendreferenten, erfuhr, dass dieser für 2009 einen möglichst günstigen Bus nach Südschweden suchte. Die […]

2009 – Südschweden


194 - 30 August - Kennedybruecke Bremerhaven
Aufstehen, zum letzten Mal auf dieser Reise das Zelt verpacken (natürlich leicht feucht, man will ja nicht mit den Traditionen brechen 😉 ), auf ins Zentrum und frühstücken. Mein Zug fährt so gegen halb zwölf, also noch genug Zeit für einen kleinen Bummel und dann ab zum Bahnhof. Der Plan liest sich gut: Bremerhaven – Bremen mit einem Regionalzug, dann gemütlich Zeit zum Umsteigen, weiter bis Mainz im Intercity, bequem Zeit zum Umsteigen, im Regionalzug nach Karlsruhe, schon wieder genug Zeit, dann im Eurocity nach Kehl. Liest sich fast zu gut, um zu klappen – und doch: alle Züge pünktlich, […]

30.08.2007 – die Heimfahrt



192 - 29 August - Seehundegruppe Bremerhaven
Das Zelt bleibt in Spaden stehen, heute ist Touristentag in Bremerhaven angesagt – mein Ziel ‚Meer‘ ist ja erreicht (bevor jetzt die Einheimischen protestieren: ich hab mir sagen lassen, dass das alles noch Wesermündung ist. Für mich als Mittelbadener genügt jedoch die Tatsache, am Wasser zu stehen und das andere Ufer nicht sehen zu können, schon vollauf für maritime Gefühle). Zunächst mal ein feines Frühstück in einem Café in der Innenstadt – man gönnt sich ja sonst nichts. An Touristenprogramm steht – neben einem ausgedehnten Stadtbummel – zunächst ein längerer Besuch im Deutschen Auswandererhaus (hochinteressant, unbedingt zu empfehlen!) und natürlich […]

29.08.2007 – Touritag in Bremerhaven


154 - 28 August - Bremerhaven Abendstimmung
Strecke: Bremen – Vegesack – Lemwerder – Barke – Nordenham – Bremerhaven – Spaden 106 Radel-Kilometer, 70m Aufstieg, 75m Abstieg Nachdem mich mein beispielhafter Orientierungssinn fast auf direktem Weg nach Vegesack zur Fähre geführt hat, ich dort den einzigen kurzen Schauer des Tages empfangen und die Weser überquert habe, geht es auf der linken Flussseite weiter. Tolles Wetter, kräftiger Gegenwind, Schafe auf den Deichen, reetgedeckte Häuser – und die Luft riecht schon ganz leicht nach Meer. Unterwegs raste ich in einer Milchbar. Ein Milchbauer hat an zwei Stellen kleine Hütten aufgestellt, wo man sich in Selbstbedienung bei frischer Milch, Buttermilch […]

28.08.2007 – von Bremen nach Bremerhaven


129 - 27 August - Bremen Vegesack
So, ausschlafen, frühstücken, dann fahre ich mit Bus und Bahn erst nochmal zu einem kurzen Bummel ins Bremer Zentrum (Dany und David müssen wieder arbeiten, die haben ja keinen Urlaub, die Armen), dann fahre ich noch auf Dany’s Tipp in den Vorort Vegesack. Ein hübsches Ortsbild, direkt an der Weser, schöner Hafen, nette Fußgängerzone. Mittags kommen dann Vivien und Kevin aus dem Ferienzeltlager zurück, großes Hallo. Auch dieser Tag geht mit Gesprächen, Gesellschaftsspielen und einer gewissen Völlerei zu Ende 😉

27.08.2007 – Touritag in Bremen und Vegesack



124 - 25 August - Buettcherstrasse
Das Rad bleibt stehen. Nach einem ausgedehnten Frühstück (Dany und David scheinen fest entschlossen zu sein, dafür zu sorgen, dass die Gesamtkalorienbilanz dieses Urlaubs deutlich positiv ausfällt 🙂 ) geht es per Bahn ins Bremer Zentrum, wo mir die beiden erst einmal die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zeigen. Auch die örtliche kulinarische Spezialität, den Bremer Knipp, probiere ich (sieht zwar ungewohnt aus, ist aber wirklich lecker).Später nehmen wir an einer interessanten Rathausführung teil. Auch das Glockenspiel in der schönen Böttcherstraße ist unbedingt einen Besuch wert. Der Tag klingt abends gemütlich bei Gesellschaftsspielen aus. Der nächste Tag ist sozusagen noch fauler – außer […]

25./26.08.2007 – Radpause in Bremen


107 - 24 August - mitten in Bremen
Strecke: Petershagen – Uchte – Sulingen – Schwaförden – Syke – Bremen 125 Radel-Kilometer, 175m Aufstieg, 234m Abstieg Traditionell regnet es in den frühen Morgenstunden. Es wäre ja auch wirklich unangenehm, das Zelt mal trocken verpacken zu müssen. Lebensmitteleinkauf in Petershagen, dann Abfahrt. Nach einigen Kilometern an der Weser entlang sehe ich auf einem Schild, dass die Straßenverbindung nach Bremen deutlich kürzer ist als die 150 km an der Weser entlang. Da ich mich auf meinen Besuch bei Dany und David in Bremen freue, suche ich mir anhand der Landkarte grob einen anderen Weg nach Bremen heraus, radle bis Uchte […]

24.08.2007 – von Petershagen nach Bremen


093 - 23 August - alles korrekt beschildert
Strecke: Höxter – Holzminden – Bodenwerder – Kirchohsen – Hameln – Hessisch Oldendorf – Rinteln – Porta Westfalica – Minden – Petershagen 140 Radel-Kilometer, 135m Aufstieg, 225m Abstieg Geweckt werde ich von dem sanften Trommeln des Regens auf das Zelt. Also mal wieder alles feucht verpacken – was soll’s. Nach dem morgendlichen Einkauf verlasse ich das schöne Höxter und fahre bei trockenem sommerlichen Wetter an der Weser entlang. Unterwegs teile ich mir den Radweg mit einer größeren Anzahl Grundwehrdienstleistender, deren Animateure für diesen Tag offensichtlich den allseits beliebten 30-Kilometer-Marsch auf dem Programm stehen haben. In Holzminden dann der erste Stopp […]

23.08.2007 – von Höxter nach Petershagen



073 - 22 August - Hoexter
Strecke: per Bahn von Marburg bis Hannoversch Münden, dann über Bad Karlshafen nach Höxter 77 Radel-Kilometer, 180m Aufstieg, 310m Abstieg Über Nacht Dauerregen, ich erwache in einem stehenden Gewässer. Zum Glück ist mein Zelt dicht. Die Wettervorhersage verspricht keine Besserung. Daher entschließe ich mich, mit der Bahn dem schlechten Wetter davon zu fahren und dafür den Weser-Radweg von Beginn an zu beradeln. Vor der Abfahrt besuche ich nochmals die Tankstelle, an der ich am Vorabend einkaufte, um meine liegengelassene Brille abzuholen. Die Züge nach Hannoversch Münden sind pünktlich und radfahrerfreundlich. Nach Ankunft kaufe ich mir zunächst eine Karte vom Weserradweg, […]

22.08.2007 – von Hann. Münden nach Höxter


054 - 21 August - Marburg Elisabethkirche
Strecke: Limburg – Weilburg – Wetzlar – Gießen – Marburg 125 Radel-Kilometer, 320m Aufstieg, 230m Abstieg Aufstehen, abduschen, packen, nochmal nach Limburg zum Einkaufen und ab. Das Wetter ist heute eher herbstlich kühl und bewölkt, später nieselt es auch immer wieder leicht. Bis Weilburg verläuft der Lahn-Radweg wunderschön am Fluss entlang, mitten durch die Natur. Von Weilburg bis Wetzlar ist die Streckenführung dann weniger schön. Von der Lahn sieht man nicht sehr viel, und die Strecke ist ein ständiges Auf und Ab, da auf zahlreichen Brücken oft die Lahn, die Bundesstraße oder die Bahn überquert werden muss. Dafür entschädigt Wetzlar […]

21.08.2007 – von Limburg nach Marburg


035 - 20 August - Lahn bei Limburg
Strecke: Mainz – Idstein – Limburg 86 Radel-Kilometer, 762m Aufstieg, 715m Abstieg Nach Packen und Einkaufen geht es auf den hessischen Radfernweg R6. Nachdem ich aus dem Gebiet Mainz / Wiesbaden ins Umland gefahren bin, komme ich zu etwas, das auf meiner Landkarte leicht hügelig aussieht und in Wahrheit mit einem netten kleinen 400-Höhenmeter-Anstieg beginnt. Als ich mich mit meinem umfangreichen Gepäck zu einem Wanderparkplatz hochgequält habe, erfahre ich von einheimischen Radlern, dass der Weg auf meiner geplanten Strecke keinesfalls ebener wird. Ich entschließe mich daher spontan zu einer Planänderung, wechsle in Idstein auf den R8 und fahre in Richtung […]

20.08.2007 – von Mainz nach Limburg



019 - 19 August - Mainz nachts
Strecke: Mannheim – Lampertheim – Worms – Mainz 96 Radel-Kilometer, 120m Aufstieg, 130m Abstieg Ausschlafen, tolles Frühstück und dann geht es los. Mein Onkel begleitet mich noch bis zum Mannheimer Bahnhof, wo ich gestern das erste Schild „Rhein-Radweg“ gesehen habe. Nach kurzem Verfahren in Mannheim bin ich auf dem rechtsrheinischen Weg in Richtung Lampertheim. Am Altrheinarm sorgt dann die Mittagspause der Fähre für die erste Rast. Als die Fähre ihren Betrieb wieder aufgenommen hat, setze ich über und radle bis Worms rechtsrheinisch. Dort wechsle ich per Brücke nicht nur die Rheinseite, sondern auch das Bundesland, verlasse Hessen und komme nach […]

19.08.2007 – von Mannheim nach Mainz


009 - 18 August - immer noch auf der Umleitung
Strecke: Kehl – Rastatt – Karlsruhe – Neupotz – Rülzheim – Germersheim, von dort per Bahn nach Mannheim 128 Radel-Kilometer, 125m Aufstieg, 130m Abstieg Perfektes Radelwetter, Sonne, kaum Wind. Nach 17 km wandert das lange Hemd in die Packtasche, nach 60 km die lange Hose. Der Rheinradweg bis Karlsruhe ist wunderschön, Natur pur, gut beschildert. In Karlsruhe folge ich dem Rat einiger Einheimischer und wechsle auf die linke Rheinseite – soll viel schöner sein. Dumm nur, dass der Weg dort bis 2011 wegen einer Dauerbaustelle über einige Dörfer umgeleitet wird. Diese sind zwar an und für sich sehr schön, das […]

18.08.2006 – von Kehl nach Germersheim


030 - 20 August - Altstadt Limburg
Meine Urlaubsreise im Sommer 2007 führte mich einmal quer durch Deutschland – genauer gesagt: längs durch Deutschland. Ausgangspunkt war mein damaliger Wohnort Auenheim (zu Kehl gehörend, an der Mündung der Kinzig in den Rhein), Ziel war nicht klar definiert (es ist ja Urlaub), aber „Meer“ wäre schön, die Unterkunft wird mitgenommen – mit dem Zelt ist man unabhängiger und braucht nicht zu buchen. Einzige Eckpunkte: in Mannheim will ich meine Tante und meinen Onkel besuchen (und ich Großmaul musste mich auch gleich unbedingt für den ersten Abend dort ankündigen, von Auenheim nach Mannheim sind es auf direktem Radelweg knapp über […]

2007 – Deutschland



Nachdem der Regen in der Nacht so stark war, dass ich Nässe im Zelt habe, beschließe ich, heute die Heimreise anzutreten. Ich radle die paar Kilometer bis zum nächsten Bahnhof und fahre mit diversen Umstiegen in Nahverkehrszügen zurück nach Appenweier, von wo aus ich die letzte halbe Stunde nach Hause strample. Es war ein toller Urlaub und das Radreisen macht mir Spaß – definitiv bin ich angefixt 🙂

15.08.2006 – die Heimreise


65 - beim Campingplatz Trausnitz
Aufstehen, neuen Duschautomaten kennen lernen, der mich im Verlauf der Dusche unter zwei verschiedene Brausen schickt, Packen. Los geht die Fahrt über gewohnt hügelige Straßen zunächst bis Bělá, wo ich mich mit Proviant versorge und für meine restlichen 713 Kronen (etwa 26 Euro) noch 16 Schachteln Zigaretten mitnehme – ich hab nämlich inzwischen eine Marke gefunden, die mir schmeckt: „Petra“, 44 kč je Schachtel. Nach dem Frühstück geht es weiter, nach etwa 10 km das gewohnte Bild der sich nähernden Grenze. Die Ausreise geschieht, ohne dass man mich am Zoll eines Blickes würdigt. Und nun könnte ich eine Landkarte von […]

14.08.2006 – von Borek nach Trausnitz


64 - Bushaltestelle mit Matratze
Aufstehen, Packen, Lebensmittel kaufen (diesmal mit der Tram, ich habe nämlich noch zwei Tickets übrig gehabt) – das übliche halt. Laut Radführer ist es ganz einfach, den Weg aus Plzeň heraus zu finden: Einfach erst dem Hinweis Rozvadov folgen, dann dem nach Stříbro. Klingt gut. Nachdem ich zweimal am Bahnhof und dreimal am Republikplatz vorbei gekommen bin, finde ich sogar das erste Schild in meine Richtung – Orientierungskünstler war ich halt noch nie. Auf der wenig befahrenen 203 fahre ich dann gemütlich über mehrere Dörfer bis Stříbro. Es ist noch sehr früh, darum hänge ich gleich noch eine Etappe an […]

13.08.2006 – von Plzen nach Borek



63 - Prag Synagoge
Nach Aufstehen und Altbausanierung, pardon, Körperpflege, fahre ich mit der Tram in die Stadt. Im Lebensmittelladen kaufe ich mir Frühstück, zigarettentechnisch probiere ich mich zu immer billigeren Marken durch, inzwischen bin ich bei der Geschmacksrichtung „Flokati Feinschnitt“ angelangt. Als erstes begebe ich mich unter die Erde, in Plzeňs historischen Untergrund. Die Stadt ist mit einem über 17 km langen Gängesystem unterkellert, zumeist dreigeschossig, wobei das oberste Geschoss heute den Wohnhäusern als Keller dient und das unterste zur Entwässerung. Im mittleren herrscht eine konstante Temperatur von 10°C bei 90% Luftfeuchtigkeit, es gibt zahlreiche Brunnen. Die Gänge dienten in ihrer Geschichte sowohl […]

12.08.2006 – radloser Touritag in Plzen


54 - Plzen
Bin ich so kaputt von den Bergen oder war das dritte Bier gestern abend vielleicht doch etwas zu viel? Vermutlich etwas von beidem. Der Radführer empfiehlt einen 47 km langen Weg nach Plzeň, die Straße Nummer 20 würde mich in 36 km dorthin bringen. Ich beschließe, heute, so faul, wie ich bin, den kürzeren, wenn auch verkehrsreicheren Weg zu wählen. Nachdem ich gefrühstückt und den Atlas zur Post gebracht habe, radle ich los. Die Straße hügelt munter vor sich hin, der Verkehr ist erträglich, nimmt aber Richtung Plzeň stetig zu. Wobei mir auffällt, dass die Einheimischen sich den Radfahrern gegenüber […]

11.08.2006 – von Nepomuk nach Plzen


40 - Nepomuk himself
Auf gehts zum Frühstück. Wobei das Frühstück heute ein bisschen später stattfindet als sonst, denn ich stoße tatsächlich erst im vierten Dorf auf einen potraviny. Na ja, vielleicht isst man in dieser Gegend einfach nicht so oft… Aber in Dub gibt es dann einen Laden am Dorfplatz, ein paar Männer sitzen davor und trinken Bier. Nach der Stärkung geht es weiter. Die „sanft hügeligen“ 25 km bis Strakonice haben ein paar ganz nette Anstiege. Unterwegs setzt Regen ein. Dann habe ich die Regenjacke wenigstens nicht umsonst mitgenommen, ist ja auch schön. In Strakonice finde ich dann zwei Fahrradgeschäfte, von denen […]

10.08.2006 – von Žichovec nach Nepomuk



32 - Wellnessangebot des Campingplatzes
Ich „genieße“ meine 4 Minuten Warmwasser (die auf die Stunde gerechnet genau zehn mal so teuer sind wie die Platzmiete auf einem nahe gelegenen Tennisplatz) in dem Sanitär-Wellnesspalast im Stile antiken Ostblockbarocks. Und ich bin mir, obwohl keineswegs kunstsachverständig, zu 100% sicher, dass diese reliefartigen steinähnlichen Applikationen an Boden und Wandfliesen kein Stuck sind. Nach dem Packen – natürlich ist die Wäsche nicht trocken – Verpflegung einkaufen, frühstücken und auf geht es erst nach Lenora, dann weiter Richtung Volary. Etwa vier Kilometer vor Volary bemerke ich, dass vorne ziemlich wenig Luft im Reifen ist. Also anhalten. Leider ist meine Luftpumpe […]

09.08.2006 – von Horní Vltavice nach Žichovec


20 - die warme Moldau
Aufstehen, zum Waschraum, Handy in der Küche mit Strom versorgen, die übliche Körperpflege. Der Münzautomat für die Warmdusche ist neu für mich, aber gut verständlich, das Wasser ist sehr warm und kommt mit angenehm kräftigen Druck aus der Brause. Gepäck einräumen, Schlafsack, Matte und Zelt in ihre Verpackungen zwängen. Hoppla, was ist das? Da muss mir doch tatsächlich gestern jemand einen Zeltnagel gestohlen haben – nicht nur, dass er fehlt, die dadurch lose gewordene Abspannleine wurde auch kunstvoll um einen anderen Nagel geknotet. Na ja, Leute gibt es – da kann man nichts machen. Auf dem Weg zum Lebensmittelverkauf finde […]

08.08.2006 – von Nýrsko nach Horní Vltavice


11 - Nyrsko
Aufstehen, warme Dusche. Schlafsack und Isomatte einrollen, Zelt abbauen. Dumm nur, dass ich es feucht verpacken muss. Aber was soll ich machen – ich kann ja schlecht nach jeder regnerischen Nacht auf besseres Wetter warten. Außerdem soll es ja ab heute sportlicher zugehen, ich bin ja zum Radeln hergekommen. Kurz am Plus gehalten und Frühstück gekauft. Und los gehts. Ich merke recht schnell, dass ich als Ortenauer Flachland-Tiroler keinerlei Steigungen gewöhnt bin. Die Abfahrten sind ja recht nett, aber die Anstiege… Ich erreiche die Grenze bei Všeruby. Lange intensive Passkontrolle durch den deutschen Zoll, Abgleich mit irgendwelchen Listen. Danach eine […]

07.08.2006 – von Furth nach Nyrsko



02 - auf gehts
Auf gehts! Da Fahrradabteile zumindest in älteren Zügen ja ab und zu die tolle Eigenschaft haben, nur über einen 40 cm schmalen Einstieg mit mindestens einem Meter Höhendifferenz erreichbar zu sein, und mein Fahrrad durch das ganze Gepäck nicht gerade schmal oder leicht ist, spare ich mir den ersten Umstieg und radle von daheim die 16 Kilometer bis Appenweier – zugleich eine gute Gelegenheit zu testen, ob das Gewicht halbwegs gut am Rad verteilt ist. Es nieselt leicht, die Temperaturen fühlen sich gar nicht nach August an – ist ja ein prima Einstieg. Irgendwas stimmt aber nicht, die Lenkung ist […]

06.08.2006 – die Anreise per Bahn nach Furth im Wald


01 - alles gepackt
Nachdem ich in den letzten Wochen alles, was mir gerade so eingefallen ist, auf diverse Listen und Zettel geschrieben habe, damit ich auch ja nichts wichtiges daheim vergesse, geht es heute ans Packen. Als alles so wild auf dem Teppich aufgetürmt ist, kommt es mir so vor, als müsse ich etwa sieben Kubikmeter Gepäck am Fahrrad irgendwie unterbringen. Natürlich braucht man Kleidung für verschiedene Witterungsverhältnisse, Zelt, Schlafsack, Isomatte, diversen Kleinkram rund ums Kochen (Kocher, Gaskartuschen, Koch- und Essgeschirr, etwas Salz, Brühwürfel, ein paar haltbare Vorräte wie Linsen, Reis etc. und und und), Landkarten / Fahrradatlas, Reiseführer, etwas Werkzeug und Rad-Ersatzteile; […]

05.08.2006 – der Tag davor


42 - nicht mehr weit
Meine erste größere Radreise war die Tour durch Böhmen (Tschechien) im Sommer 2006. Heute kommen mir die zurückgelegten Strecken und Steigungen gar nicht so übermäßig schwer vor, aber 2006 hatte ich weder den Hauch von Langstreckenerfahrung noch irgendwas mit Hügeln oder gar Bergen zu tun gehabt. Und von diesem Level aus betrachtet war die Tour für mich schon eine Herausforderung. Tschechien hat mir als Radelland sehr gut gefallen. Die Beschilderung der Radwege ist deutlich besser als bei uns in Deutschland (das Radwegenetz ist lückenloser und die Beschilderung ist deutlicher und landesweit einheitlich), die Dichte an Lebensmittelläden und Campingplätzen lässt auch […]

2006 – Tschechien